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Zweieinhalb sonnige, frohe, gemeinsame Tage der Orientierung verbrachten die SchülerInnen der 8 a vom 20. bis 22. Juni  gemeinsam mit Frau Rösel-Koß, Herrn Kiener und Frau Lindner im neu renovierten Jugendhaus Grimmerthal.

Tage der Orientierung, das heißt Zeit für 

  • Gespräche in der Klasse
  • Nachdenken über sich und die anderen
  • Verbessern der Klassengemeinschaft durch gemeinsam verbrachte Zeit
  • gemeinsames Kochen und Essen
  • Gottesdienst
  • Meditation
  • Ruhepausen am Wasser
  • lange Wanderungen
  • Sport und Spiel
  • Gruppendynamik
  • Lagerfeuer und Singen

…..

  • Gott und die Welt!

 Tage der Orientierung werden vom Bistum Regensburg für unsere SchülerInnen bezuschusst. Wir bedanken uns dafür!

Bild folgt!

Bitte auf das Foto klicken, um den Film zu starten!

PSemTyp2022

Alle wichtigen Rahmen Informationen für die Typisierung am 8. Juli
Wenn du 17 Jahre oder älter bist und Lust hast potenzieller Lebensretter zu sein, komm gerne am 8. Juli zur Typisierung an unserer Schule. Weitere Informationen zum genauen Ablauf werden in einem Elternbrief folgen!



Spendenkonto

IBAN: DE54 6415 0020 0001 6893 96
Empfänger: Kreissparkasse Tübingen
Verwendungszweck: BOX 591

SchöberleinNepal2022Ein höchst interessiertes Publikum erwartete die ehemalige Schülerin Paula Schöberlein, die den Achtklässlern des Max-Reger-Gymnasiums über ihre Zeit als Mitarbeiterin des weltweit operierenden Kinderhilfswerks Unicef in Nepal berichtete. Es gelang ihr mit leichter Hand durch die Schilderung ihrer Erlebnisse und Erfahrungen in einem so völlig anderen Kulturkreis die Zuhörer /-innen in ihren Bann zu ziehen. Zunächst gab sie einen kurzen Überblick über ihren ungewöhnlichen beruflichen Werdegang: Nach dem Abitur am MRG hatte Frau Schöberlein zunächst Kommunikations-wissenschaft und Internationale Beziehungen in Erfurt für ihren Bachelorabschluss studiert und anschließend ihr Masterstudium in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt „Umwelt“ in Berlin und Paris abgeschlossen. Nebenbei legte sie verschiedene Praktika ab, u.a. beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und beim Auswärtigen Amt in Ottawa (Kanada). Danach ging sie schließlich, zunächst mit einem Stipendium bei Unicef und kurz danach fest angestellt von dieser humanitären Organisation für den Bereich Südasien, nach Kathmandu in Nepal. Unterstützt von einer anschaulichen Power-Point-Präsentation beschrieb sie ihren aufregenden und ungewöhnlichen Alltag in diesem faszinierendem Naturraum und die Probleme, die im täglichen Leben auf sie zugekommen sind. Tief beeindruckt von dem eindringlichen Referat, das mit einem Nepal-Quiz abschloss, waren die Schüler am MRG mit ihrem Schulalltag in Deutschland doch wieder etwas zufriedener.

FJKonzert2022 1Nach zwei langen Corona-bedingt konzertlosen Jahren war es endlich wieder so weit: Das Max-Reger-Gymnasium lud zu seinen zwei Frühjahrskonzerten ein. 

Am ersten Tag hatten die 5. bis 9. Klassen im Pfarrsaal St. Georg ihren Auftritt. Nach der Begrüßung durch Schulleiter OStD Georg Meyer machte der Unterstufenchor mit vier Stücken nach Texten von Heinz Erhardt den Anfang. Im brechend vollen Pfarrsaal waren die jungen Sänger mit Feuereifer dabei und brachten mit den witzigen Gedichten in Liedform die Zuhörer zum Schmunzeln. Mit großem Elan und sichtbarer Freude, gut artikuliert und intoniert eröffneten sie, mit ihrem Leiter Wolfgang Herrneder am Klavier, den Konzertabend.

Dann folgte darauf ein kunterbunter Reigen aus Solisten, erfreulich viele Schüler aus der Unter- und Mittelstufe, die alle die ersehnte Auftrittsmöglichkeit nutzen wollten. Ob Klavier Saxophon oder Klarinettentrio- selbst die Jüngsten aus der fünften und sechsten Klasse stellten sich auf die Bühne und legten bravouröse Auftritte hin, auch wenn Knie und Finger anfangs zitterten. 

Technisch blitzsauber und musikalisch für ihr Alter erstaunlich ausgereift zauberte Luisa Kuchenbecker mit dem „Lyrischen Walzer“ von Schostakowitsch am Klavier feinsinnige, elegante Linien. Das neuformierte Streichquartett unter der Leitung von Ulrike Straub, mit Schülern aus den 6. und 8. Klassen besetzt, zeigte mit „Blow the Wind“ und einer bayrischen Polka saubere Intonation und viel Schwung. Stella Liang am Klavier setzte die für Bachs Adagio BWV 974 nötige innere Gelassenheit klangmalerisch in Töne um. Mit Elisaveta Kulka und Elisabeth Haas waren zwei Violinistinnen vertreten, die mit Carlo Tessarinis Concerto op. 1 und Oskar Riedings Polonaise G-Dur - technisch versiert und blitzsauber intoniert - zwei durchaus anspruchsvolle Werke zu Gehör brachten. Auch Emma Hausmann hatte sich mit Mendelssohns Lied ohne Worte Op. 38. ein für eine Schülerin der 9. Klasse durchaus herausforderndes Werk ausgesucht, das sie mit großer Spielfreude und sichtlich ohne technische Schwierigkeiten meisterte.

Die Schulstreicher hatten drei irische Tänze im Programm.  Obwohl sie als Schüler der 5. und 6. Klasse gerade erst begonnen haben, ihr Instrument zu lernen, setzten sie unter der Leitung von Ulrike Straub mit der virtuos spielenden melodieführenden Blockflöte, den Streichern und Klavier den typisch irischen Klang so gut um, dass man sich eben dorthin versetzt fühlte. 

Max Rauchenberger leitete mit dem „Foxglove Swing“ den jazzigen Teil des Konzertes ein, der mit den weiteren Saxophonsolisten Annika Höfler und Pia Meßmann zeigte, dass komplexere Rhythmen mit dem richtigen Groove kein Problem sind. Amelie Dehnert zeigte mit dem jazzigen Manhattan Skyline von Jürgen Moser einen gekonnten Auftritt Das Duett der Schlagzeuger Maximilian Münch und Elias Schäffer beeindruckte mit einer perfekt aufeinander abgestimmten, sich abwechselnden swingenden „Unterhaltung“ auf „schlagzeugerisch“. Jakob Piehler legte einen furiosen „Kentucky-Step“ auf dem Tenorhorn hin und Elias Hildebrand brachte den Klassiker “Nothing else matters“ auf der Gitarre zu Gehör. Den Abschluss des ersten Konzertabends machten „The magnificent Seven from the 7th“, sieben Saxophonisten aus den 7. Klasse mit „The magnificent Seven“, “Celebration” und dem Hit „We are family” - schon fast ein Schulslogan des MRG.

 

FJKonzert2022 2Auch der zweite Konzertabend im Stadttheater war äußerst abwechslungsreich. Viele Ensembles und Solobeiträge führten die Zuhörer durch alle Genres und quer durch die Musikgeschichte.

Den Einstieg machte vor bis auf den letzten Platz besetzten Rängen des Stadttheaters das Orchester mit der „Ouverture“ aus der Zauberflöte. Diffizil v.a. durch die vielen Tempo- und Charakterwechsel, die es rhythmisch zu erfassen und nuanciert darzustellen galt - doch dies wurde geschickt unter dem schwungvollen Dirigat von Ulrike Straub gelöst. 

Mit dem, von Jamin Hoffmann geschickt arrangierten und mitreißend gespielten „Libertango“ von Astor Piazzola zeigte das Orchester, dass es die Tangomelodien auch in großem Tempo blitzsauber intonieren und schwungvoll darbieten kann. Mit Bläsern und Schlagwerk zu einer Einheit verschmolzen, sich wechselseitig die Melodie zuspielend und übernehmend, den typischen Rhythmus stets ausgearbeitet dynamisch umgesetzt, entführten sie die Zuhörer in die wunderbare Welt des Tangos.

Nach dem Orchester folgte eine Reihe von Solisten:

Moritz Heldmann zeigte mit dem Werk „Snaps“ eine erstaunliche Bandbreite an Tönen und Klängen, die ein Saxophon so hervorbringen kann. Mit traumhafter Sicherheit groovte, schnarrte und heizte er durch das Werk von Emile Lukas. 

Mit warmen Klarinettenton, mal als Einheit verschmelzend, mal als Melodieträger hervortretend und differenziert aufeinander abgestimmt brachten Nina Plank und Sophia Cordts, beide Q12, das „Moderato“ aus einem Klarinettenduo von Franz Stadler zu Gehör.

Musikalisch nuanciert ausgearbeitet unter der Betreuung von Iwona Simonides zeigten die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend Musiziert, Emily Edel und Christopher Lippert, mit dem „Allegro con spirito“ aus dem Duo Concertante von Ignaz Moscheles, dass man sich nicht nur mit gesprochenen Worten sondern auch mit Melodien unterhalten kann: einfühlsam agierend, sich wechselseitig die Führung überlassend oder im Hintergrund verschmelzend- hervorragend, wie sensibel die beiden Solisten aufeinander reagierten und miteinander agierten-drücken wir ihnen die Daumen für den Bundeswettbewerb. 

Lena Breitschaft, Q 12, begleitet von Jelena Lichtmann, interpretierte mit beeindruckender Souveränität und musikalischer Tiefe Caccinis „Ave Maria“. Ein strahlender Trompetenton, unendlich langer Atem und saubere Intonation kennzeichnen ihr Spiel.

FrJKonzert2022 3Mit weitschwingenden Melodiebögen und einem runden Klarinettenton brachte Marie Schöpf, Q 12, begleitet von Thomas Prechtl, auf der Klarinette das „Adagio“ aus Hoffmeisters Klarinettenkonzert nahe. Die Interpretation dieses anspruchsvollen Werkes gelang der jungen Musikerin in bestechender Weise.

Christopher Lippert zeigte mit dem „Grande valse brillante“ op. 18 von Chopin seine gesamte technische Brillanz und musikalische Ausgereiftheit. Er meisterte das schwierige Stück mühelos-und ist erst in der 10. Klasse-wir können uns auf weitere zwei Jahre freuen.

Auch Felicia Thirimadurage, Q 12, Konzertmeisterin im Orchester, brillierte an der Violine mit dem 1. Satz aus Beriots Violinkonzert a-Moll: ausdrucksstarkes Spiel, blitzsaubere Intonation auch bei schwierigen Lagenwechseln und ein tragfähiger, warmer Ton kennzeichnete ihr Spiel.

Nach der Pause war die Bühne voll: der Chor unter der Leitung von Michaela Treese begann den zweiten Teil zusammen mit Bernhard Müllers (Klavier) und Florian Beer (Percussion) mit “Let the river run” von Carly Simon. Basierend auf einer Rhythmusstimme baut sich der Gesang langsam vom Bass zum Sopran auf Passagen, bei denen ungeheure rhythmische Genauigkeit gefordert ist, münden in einen mit breitgefächerten Akkorden mitreißenden Refrain: die Jugendlichen zeigten klare Sprache, großer dynamischer Bandbreite und lange Melodiebögen sowie fokussierte konzentrierte Aufmerksamkeit. 

“It’s Raining Men” ursprünglich von den Wheather Girls, hier im Arrangement von Paul Shaffer/Paul Jabari, war das nächste furiose Stück: Zusammen mit E-Bass (Stefan Stigler) und Gitarre (Moritz Bauer) startete der Chor durch. Intonationssicherheit, hohes Tempo, Präsenz bei rhythmischen Finessen und gekonntes Zusammenwirken mit den Instrumentalisten-kein Problem für die jungen Leute, die mit sichtlicher Freude agierten. 

“Save Tonight” von Eagle-Eye Cherry bildete den Abschluss des Chorauftritts. Mit Lotte Kreiner als wunderbarer Solistin, die mit ihrer warmen Altstimme die Strophen, unterlegt vom Chor, in eigener Version sang und einem Refrain, bei dem Chor und Instrumentalisten wahrlich groovten, kleine Teile improvisierten und gute Laune versprühten- nach beinahe zwei Jahren, in denen Chorsingen wegen Corona nicht möglich war, ein kleines Wunder an Chorauftritt, das nur mit hoher Motivation und großem Probenfleiß zu erreichen war. 

Wunderbar verspielt gestaltete Elena Eikam, Q 12, begleitet von Thomas Prechtl, das Cappriccio für Klarinette und Klavier von Hans Zander und zeigte in dem kecken Werk virtuoses schnelles Spiel gepaart mit sehr guter Atemtechnik sowie den Willen und Können, dies alles pfiffig umzusetzen-ein wahrer Genuss!

Katharina Schlereth, Q 12, ist eine wahre Künstlerin an der Querflöte: Im Werk Hypnosis von Ian Clarke und begleitet von Jelena Lichtmann zeigte sie ihre ungeheure Musikalität, hervorragende Fingerfertigkeit und einen schier unendlichen Atem. Sie verströmte eine unendliche Ruhe, auf der die Tongirlanden emporzuschweben schienen -kongenial! 

Das Sax Reger Ensemble (Leitung: Elke Beer) glänzte mit TicoTico in einem fröhlichen und mitreißenden Arrangement von Zequinho de Abren. Herausragend die Umsetzung der virtuosen Läufe und die Intonationssicherheit im Zusammenspiel!

Veronika, Xaver und Moritz Bauer zeigten mit Bruno Mars‘ „Locked out of heaven“ und „Stand by me“, dass sie nicht nur zu Recht bei The Voice Kids teilnahmen, sondern sich stetig weiterentwickeln. Eigene, Stimmlage und Instrument angepasste Arrangements herzustellen, alles selbst intonationssicher zu singen, zu spielen und vorher selbstkritisch einzustudieren-Chapeau-das können nicht viele Leute ihres Alters. Dabei zeigen sie eine beeindruckende Musikalität, große Souveränität und eine ansteckende Freude am eigenen Tun, das die Zuhörer im vollen Stadttheater mitriss.

Die Big Band, geleitet von Elke Beer übernahm mit Carlos Santanas „Maria, Maria“ die Bühne. Auch hier erst vor 6 Wochen als Ensemble komplett, spielten sie als Einheit, als ob es nie eine Probenpause durch Corona gegeben hätte.

„Smooth“, Latin-Rock Titel von Carlos Santana, ließ mit strahlenden Trompeten und einer hervorragend intonierten und zusammengespielten Sax-Reihe, mit Moritz Heldmann an E-Gitarre, Jakob Nutz am E-Bass und Julian Dechant am E-Piano, Urlaubsfeeling aufkommen. Mit „I want you back“ von den Jackson Five entließ die Bigband die begeistert mitklatschenden Zuhörer in die laue Sommernacht.

Direktor Georg Meyer sprach wohl vielen Zuhörern aus der Seele als er sagte, man wisse erst jetzt wirklich, wie sehr man diese Auftritte vermisst hätte und er sei „unbändig stolz“, Teil der MRG-Familie zu sein. 

Die unglaubliche Vielfalt von Rock über Jazz, Latin, Pop, irisch-bayrischer Volkstanz, bis Klassik am MRG überzeugte ebenso, wie Schüler, die nach dieser langen Corona-Pause mit ungeheurem Elan, scheinbar ohne Nervosität und mit großer Freude musizieren und das Publikum an zwei Abenden in Begeisterung versetzten.

Medientag2022Wie entstehen Nachrichten? Wie arbeiten seriöse Medien? Wie erkennt man Fake News? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasste sich Andreas Hahn, der für den Bayerischen Rundfunk als Moderator des Hörfunkprogramms BR Schlager arbeitet, als er im Rahmen der Schülermedientage 2022 die 10. Jahrgangsstufe des Max-Reger-Gymnasiums besuchte. Nachdem sich unser Gast vorgestellt hatte, ging er auch schon medias in res: Herr Hahn, der seit etwa 23 Jahren in verschiedenen Bereichen der Medienbranche tätig ist und sich auf diesem Gebiet bestens auskennt, erkundigte sich in seinem Vortrag zunächst nach dem Medienkonsum der Schüler. Anschließend beleuchtete er unterschiedliche Problemfelder, z. B. den Wahrheitsgehalt von Nachrichten, die Neutralität der Berichterstattung, die zentralen journalistischen Prinzipien oder die Gefahr der Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Besonders interessant waren natürlich einige brisante Beispiele für Fake News, deren Merkmale der Referent ebenso erläuterte wie die allgemeinen Kriterien dafür, dass sozusagen ein Ereignis zur Nachricht wird. Auf seinem Streifzug durch die Medienwelt nahm Herr Hahn die Schüler geschickt mit, wobei er ihre Fragen kompetent und sachkundig beantwortete und natürlich auch für das Medium Rundfunk warb. Die Zeit verging wie im Flug und am Ende der sehr informativen und kurzweiligen Veranstaltung waren sich alle einig, dass es eigentlich noch vieles zu besprechen gäbe. Auf jeden Fall bedanken wir uns recht herzlich bei dem kompetenten Referenten, der mit großem Geschick und viel Sachwissen den Schülern einen Einblick in die schillernde Welt der Medien und des Journalismus vermittelte.

 

StD Herbert Schaller

Multivisionsshow2022 1Das P-Seminar „ Ökologie“  hatte die zehnte Jahrgangsstufe und die Q11 zu einer Multivisionsshow zum Thema „Energievision 2050“ eingeladen, die leider  online stattfinden musste, da sie bei der Buchung wegen der Coronaauflagen  in Präsenz noch nicht möglich war. Die veranstaltende Organisation „Die Multivision“  ist schon seit über 20 Jahren in der Umweltbildung tätig und hat auch in unserer Region viele Formate umgesetzt. Bei dem Format geht es „um die zentrale Aufgabenstellung: Wie können wir das gemeinsame Klimaziel, die nahezu vollständige Reduktion der Treibhausgase bis 2050, erreichen und dabei weiterhin ein gutes Leben führen? … Wir betrachten zunächst den Klimawandel und seine Folgen, dann schauen wir uns den Energiesektor an und überlegen gemeinsam mit den Schülern, wie Wandel möglich ist, wer dafür alles involviert sein muss und welche positiven Beispiele und Ideen und Visionen es schon gibt“.  (Information „Die Multivision“)  Durch die Mehrbelastung und Unsicherheiten für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Pandemie waren Umweltbildung und die Klimakrise etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei ist und bleibt es unumgänglich, ein Bewusstsein für unsere Umwelt zu schaffen und aktiv zu werden. Der Handlungszeitraum wird kleiner. 

In diesem Sinne hatten die teilnehmenden Schüler die Möglichkeit mehr über den Umweltschutz zu erfahren, und wie sie sich selbst engagieren können.  Bei der Präsentation haben die  Leiter des Projekts auf vielfache Weise Anregungen geliefert. Sie beantworteten auch jederzeit Fragen der Schüler. Als Höhepunkt gab es ein Quiz.

Die Schüler verfolgten die Inhalte sehr aufmerksam  und es  kam auch bei den Schülern gut an. In Zukunft aber wäre es besser, auf die wieder gebotene Präsenzdarstellung zuzugreifen, da es einige Internet- und Verständnisschwierigkeiten gab. Aber alles in allem war es ein tolles und gelungenes Projekt.

Sophie Dürer/Veronika Frenzel

Am StegZwei erlebnisintensive Tage verbrachte die Klasse 6a mit ihren Lehrern Sandra Lindner und Albert Kiener unterstützt von der Referentin Stefanie Zehetbauer  im Jugendhaus Grimmerthal. 

Folgende Gedankensplitter umreißen das Erlebte: 

Sonnenschein pur 

Lehrer, die kochen

Essenstafel im Freien 

Baden und Waten im Trischinger Badeweiher 

Am StegBrezenstockbrot am Lagerfeuer

Wanderung zur Asphaltkapelle und zum Tempelmuseum 

Bauen von Bienenhotels 

Fallschirmspiele, die das Zutun aller erfordern

Fußball 

Ratschen und Schlafen im Matratzenlager 

gemeinsames Aufräumen 

die anderen besser kennen lernen 

schöne erholsame Zeit 

große Harmonie 

eine schöne Gemeinschaft, die gestärkt zurückkehrt

 

Albert Kiener und Sandra Lindner

 

TempelmuseumFrau Merkel hoch zu Roß

Esssen

Das Band

Bienenhotel

Sozialpraktikum2022 1Mein Praktikum habe ich vom 25.04 bis 29.04 im Heilig- Geist- Stift abgelegt. Begonnen habe ich dieses Praktikum ehrlich gesagt mit Vorfreude und Interesse, doch auch mit etwas Angst. Ich wusste schließlich nicht genau was auf mich zu kommt und mit welchen Menschen ich zu tun haben werde. Außerdem habe ich großen Respekt vor den Menschen, die diesen Beruf ausüben, vor allem vor den Pflegekräften. 

Von der Woche hab ich erwartet, dass ich einen Einblick in den Beruf und insbesondere auch in die Einrichtung  bekomme.  Meine Erwartungen wurden in dieser Woche auf jeden Fall übertroffen, und ich war positiv überrascht. 

 

Das Heilig- Geist- Stift hatte zum Zeitpunkt meines Praktikums insgesamt 88 Bewohner. Die Einrichtung ist in drei Wohnbereiche eingeteilt. Im ersten Bereich wohnen 26, im zweiten 35, und im dritten Bereich 27 Menschen. In der Einrichtung sind verschiedene Generationen und Nationalitäten zu treffen. Die Aufnahme erfolgt ab Pflegegrad 2, was bedeutet, dass man eine erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit haben muss, um dort leben und den Pflegedienst in Anspruch nehmen zu können. 

 

Durch den demographischen Wandel hat es für die Einrichtung in den letzten fünf Jahren Veränderungen gegeben. Die Menschen werden immer älter und die demenziellen Erkrankungen nehmen zu. Deshalb müssen sich die Mitarbeiter permanent fort- bzw. weiterbilden.

 

Insgesamt sind in diesem Altersheim 100 Menschen beschäftigt. Darunter sind vor allem Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte. Doch auch die Betreuungsfachkräfte spielen für die Menschen dort eine große Rolle, denn sie kümmern sich eben auf eine anderen Weise um Bewohner als die Pflegekräfte. Ich habe mein Praktikum in der Betreuung gemacht, da ich etwas über den Umgang mit den Bewohnern lernen wollte. 

 

Sozialpraktikum2022 2Mein Arbeitstag begann immer um acht Uhr morgens. Dort wurde ich sofort einem Wohnbereich und einer Betreuungsfachkraft zugeteilt, welche ich den Tag über bis 15.30 Uhr begleiten durfte. 

Als erstes haben wir die Zeitungen ausgeteilt, welche ich anschließend einer Gruppe vorgelesen habe. Vormittag gab es nach der Zeitung immer ein unterschiedliches Programm, wie zum Beispiel Singen, Gymnastik, Malen und vieles mehr.  Auch am Nachmittag gab es solche Runden, doch eher in kleiner Ausführung, da die Bewohner oftmals Besuch von Verwandten oder Freunden bekommen haben.  Deshalb haben wir nachmittags immer ein leichtes Quiz und Kreuzworträtsel für Kinder gemacht, da die Menschen im Alter die alltäglichsten Sachen und Begriffe vergessen. Um Demenz vorzubeugen werden deshalb oft Denkspiele durchgeführt. Ich habe es sehr interessant gefunden zu beobachten, wie schwer es den Leuten fiel zum Beispiel auf das Wort „Katze“ zu kommen, wenn sie dabei ein Bild einer Katze betrachteten. Sie wussten jedoch, wer damals Kaiser war und sonstige Daten. Doch einfache Dinge geraten in Vergessenheit. 

An einem Nachmittag haben wir Bingo gespielt und ich musste für diejenigen mitspielen die nicht mehr in der Lage waren sich zu bewegen. Beeindruckt hat mich, dass diese Menschen, bei welchen man denkt, dass sie eh nichts mitbekommen, das Spiel mit den Augen verfolgten.  Dadurch habe ich gelernt, dass man  nicht zu voreilig sein sollte, man weiß nie wie geistig fit Menschen sind und wie viel sie noch mitbekommen. 

Am Donnerstag gab es dann einen Gottesdienst, zu welchem ich die Bewohner begleiten durfte. Anschließend besuchte ich zusammen mit dem Pfarrer noch eine Dame, die selber nicht in der Lage war am Gottesdienst teil zu nehmen. Sie hatte sich über unseren Besuch sehr gefreut und war sehr dankbar darüber.

 

Es gab innerhalb des Praktikums natürlich auch Situationen, die mir nicht so gefallen haben. Ich musste beispielsweise einer Frau das Mittagessen eingeben, welche allerdings nichts essen wollte. Sie weinte, da sie einfach nicht mehr am Leben sein wollte. Ich versuchte sie immer wieder zu beruhigen und sie zu ermuntern noch einen Löffel zu essen. Das viel mir ziemlich schwer, doch so etwas gehört nun mal dazu und ich bin dankbar auch die schlechten Seiten eines Altersheims erlebt zu haben.

 

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen, da es eine Chance war etwas neues zu lernen und sich einmal ein Berufsfeld anzuschauen, von welchen man vorher vielleicht eher abgeneigt war. Es war schön zu sehen, dass ich den Leuten mit Kleinigkeiten, wie zum Beispiel ein Wasser einschenken, eine Freude bereiten konnte. 

Anna Schreiner, 10a 

Pottenstein2022Nach den fahrtenfreien Coronajahren freuten sich die Fünftklässler natürlich sehr auf ihre erste Exkursion im Fach Geographie, die nach dem Lehrplan verpflichtend ist und natürlich im Erdkundeunterricht ein absolutes Highlight darstellt. Die Fahrt soll den Unterrichtsstoff vertiefen und veranschaulichen. Gemeinsam mit den Schülern fiel die Entscheidung zugunsten von Pottenstein als Beispiel für die Mittelgebirgszone in Deutschland, speziell zum Thema „Tropfsteinhöhlen“ und „Tourismus“ in diesen Regionen. Als ersten Erkundungspunkt besuchten wir nach einer etwa einstündigen Busfahrt die Teufelshöhle, „das geheimnisvolle Reich der Unterwelt mitten im Herzen der Fränkischen Schweiz“ und bewunderten „Tropfsteingebilde, majestätisch groß oder zart und feingliedrig und ein komplettes Höhlenbärskelett“ (zitiert nach der Homepage der Teufelshöhle). Danach unternahmen wir eine kleine Wanderung durch das wild-romantische fränkische Juragebirge und machten an einem sehr malerischen See die erste Rast, die von vielen für eine kleine Stärkung und eine Fahrt mit dem Tretboot genutzt wurde. Danach kam der anstrengendste Teil, da es steil bergauf ging. Unter großen Mühen und viel Schweiß (27 °) erklommen wir eine Hochebene, wo es eine kleine Schatzsuche und ein Picknick gab. Nach der kleinen Erholung erreichten wir den absoluten Höhepunkt des Tages, die Sommerrodelbahn. Hier konnten die Schüler die Anstrengungen der Gemeinde zur Förderung des Tourismus hautnah erleben. Mit großer Freude wurden die verschiedenen Angebote genutzt. Um 15.00 Uhr ging es dann wieder nach Hause. Glück mit dem Wetter und eine tolle Stimmung machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis, wobei die Fünftklässler eine ungewöhnliche Disziplin an den Tag legten, sodass die beiden begleitenden Erdkundelehrer der Klassen, Herr Haimerl und Frau Frenzel, höchst zufrieden mit dem gesamten Verlauf waren.. 

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