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RegeraufdemFelsenSie haben mich schon lange beschäftigt, die beiden Bilder der „Ochsenkopfpartie“ von Max Reger und seinem Lehrer Adalbert Lindner vom 14. August 1901. Fotograf Hausmann hat die beiden aufgenommen, man wanderte im Anzug, mit Hut und Halbschuhen, Reger unterstützt durch „Dampfkraft“, mit einer Zigarre zwischen den Fingern.

Findige und fündige Spurensuche 

Bei Wanderungen, beim Skilanglauf auf dem Ochsenkopf hielt ich oft die Augen nach einem abgerundeten Wollsackfelsen wie auf dem Foto offen, doch solche gibt es dort ja zu Tausenden. Ein Jugendfreund, der Landschaftsarchitekt Rainer Küstner aus dem nahen Warmensteinach hatte den weiter führenden, geradezu detektivischen Ansatz: den Blick in eine historische Karte um 1900: Da fand sich ein einziger gängiger Weg von Mehlmeisel über Fichtelberg, vorbei an der Fichtelnaabquelle und dem Weißmainfelsen zum Ochsenkopfgipfel. Der Volksschullehrer Adalbert Lindner war in Heimatkunde beschlagen, der wusste das natürlich. Der Weg existiert noch heute. Darüber hinaus ist auf der historischen Fotografie eine Horizontlinie zu sehen, eine solche sieht man aber nur auf etwa 300 Meter des Weges. Dann ist die Fototechnik von 1901 mit schwerem Stativ und Glasplatten zu berücksichtigen: Herr Hausham hat diese Ausrüstung sicher nicht abseitig durchs Unterholz oder drei Kilometer auf den Berggipfel geschleppt.

RegeraufdemFelsenBei mehrmaligem Begehen entdeckte Küstner dann talwärts des Wegs einen völlig zugewachsenen kleinen Hügel, er sollte sich als Fels erweisen. Gute Kontakte zur Forstverwaltung erlaubten die Freilegung, Spenden die Gestaltung des Platzes mit einer Gedenktafel. Der Fels (etwa 400 Meter nach Ortsgrenze des Naabquellenwegs Fichtelberg) hat exakt die Konturen wie der auf dem historischen Bild, sogar eine identische Scharte. Links daneben kam unter dem Humus zudem ein konkaver Fels zum Vorschein, auf dem Reger und Lindner stehend abgebildet sind, inklusive einem Fussball-großen aufliegenden Stein, auch war ist schon 1901 zu sehen.

Sommerfrische Fichtelgebirge 

Im August 1901 stand der 28-jährige Reger vor seinem Umzug mit den Eltern nach München. Der Ausflug nach Mehlmeisel zu Lehrer Xaver Näger war eine Art Abschieds-Sommerfrische. Lindner schreibt darüber in seiner Reger-Biografie (S. 246ff). Die beiden und Lindners 10-jähriger Sohn Max (sic!) fuhren mit dem Zug von Weiden nach Reuth bei Erbendorf und gingen dann zu Fuß die rund 25 km nach Mehlmeisel, sie besuchten auch Regers Geburtsort Brand. Es waren viele Sommerfrischler da aus Dresden, Leipzig und Hof, Kaufleute, Lehrer, Professoren. sicher hat der kommunikative Max Reger da Kontakte geknüpft. Vormittags ging man spazieren, nachmittags musste Reger immer wieder auf dem Klavier der Nägers spielen, seine „prachtvollen Improvisationen zum besten geben“ und „seinem Humor die Zügel schießen lassen“. Am Abschiedstag spielte dann die Dorfkapelle (Geige, Klarinette, Trompete, Gitarre, Bass). Beim einleitenden Marsch tauchte zur allgemeinen Erheiterung Reger mit zwei blechernen Topfdeckeln auf und steuerte den Rhythmus bei „dass die Funken stoben“.

Überwundene Lebenskrise

GruppeDie „Ochsenkopfpartie“ (hin und zurück rund 10 km) verrät einiges über Reger: 1898 musste er nach einer schweren Lebenskrise aus Wiesbaden nach Weiden ins Elternhaus zurückkehren. Eine große Belastung für die Eltern, ihren vermeintlich „gescheiterten Sohn“ wieder aufzunehmen. Doch konnte Reger in Weiden wieder zu sich finden und die Krise dank seiner Schaffenskraft und der Hilfe von Freunden wie dem Lehrer Adalbert Lindner überwinden.

Bei der „Ochsenkopfpartie“ erleben wir ihn fit, schlank und gut zu Fuß. Er war bodenständig, heimatnah, leutselig, humorvoll, „urfidel“ (eines seiner Lieblingsworte), für jeden Spaß zu haben. Max Reger war alles andere als ein abgehobener intellektueller Komponist. Aus seinem enormen Können machte er nicht viele Worte. Immerhin hatte er zwischen 1898 und 1901 in Weiden die grandiosen Choralphantasien für Orgel, die „B-A-C-H“ op. 46 und die kühne Symphonische Fantasie und Fuge op. 57 komponiert. 

ViolonistinNebenbei erfahren wir auch, dass Reger (wie Brahms oder Johann Strauss) ein schlechter Tänzer war. Die Liebe zu gutem Trunk und Rauch ist unverkennbar, sie wird ihn nicht loslassen. Auch erscheint seine Strategie, unangenehmen Aufgaben aus dem Weg zu gehen: Während er in Mehlmeisel war, mussten seine Eltern und die Schwester den Umzug nach München am 31. August vorbereiten. Reger resümiert in einem Brief vom 17. August 1901: „Es waren reizende Tage in Mehlmeisel!“

Dr. Jürgen Schaarwächter hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Reger-Instituts Karlsruhe bei der Fels-Einweihung gesprochen. Für das nächste Heft der Mitteilungen der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft wird er den Aufsatz "Ochsenkopfpartie 1901 - 2021" beisteuern und so den Felsen einem weiten Interessentenkreis bekannt machen.

Peter K. Donhauser, StD a.D. 

ehemaliger Musiklehrer am MRG 

Bilder: 

Adalbert Lindner und Max Reger auf dem konkaven Felsen, links der runde Felsbrocken.

„Ochsenkopfpartie“

Max Reger auf dem Felsen, mit Hut und Zigarre (14. August 1901)

Prof. Yamei Yu (Musikhochschule Düsseldorf) spielte bei der Einweihung Regers Sonate für Violine solo op. 91/2.

Die glücklichen Akteure nach der Einweihung (von links):Bernhard Kraus (Fichtelgebirgsverein, Forstverwaltung), Dr. Schaarwächter,Prof. Yamei Yu, Peter K. Donhauser, Rainer Küstner

Schautafel am Reger-Felsen  

Anschlagtafel

Nach der letztjährigen Verlegung des Veranstaltungsortes ins Amberger Congress Centrum – auch an dieser Stelle sei der Stadt Amberg nochmals für die damals kurzfristige Bereitstellung des ACC gedankt – kehrte die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse wieder an ihren angestammten Ort zurück: Im altehrwürdigen Kongregationssaal fand am Freitag, den 16. Juli 2021, die Verabschiedung unserer Abiturientinnen und Abiturienten statt – im Beisein von Eltern und Lehrkräften und musikalisch gekonnt umrahmt vom Sax-Reger-Quartett, das in dieser personellen Zusammensetzung letztmals auftrat. Denn wie an diesem Tag insgesamt 38 Schüler/innen Abschied von ihrem MRG nahmen, so galt dies auch mit Blick auf so manches Ensemble. 

SaxReger21
Dass gerade an einem musischen Gymnasium eine moderne Werteerziehung im Geiste von gegenseitigem Respekt und Gemeinschaft gelehrt und gelebt wird, brachten die Grußworte der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Gerda Krusche, und des Bürgermeisters der Stadt Amberg, Franz Badura, zum Ausdruck. Beide hoben darüber hinaus die gesellschaftlich relevante Leistung der jungen Generation im Kontext der gegenwärtigen pandemischen Lage und ihrer Herausforderungen von notwendigen Beschränkungen des Einzelnen in seinen Entfaltungsmöglichkeiten hervor. Hier hätten die nun jungen Erwachsenen echte Reife gezeigt in Form fürsorglicher Achtsamkeit und Rücksichtnahme gegenüber den Risikogruppen unserer Gesellschaft. 

Badura21Krusche

Unterschiedliches und vielfältiges Engagement für die Schulgemeinschaft, beispielsweise in den Bereichen Sport, Journalismus, Musik, Naturwissenschaften und in der Organisation diverser Veranstaltungen von Arbeitskreisen und Eigeninitiativen, ehrte der „Verein der Freunde des Max-Reger-Gymnasiums“ – vertreten durch seinen Vorsitzenden, Herrn Alexander Dehnert. Im Rahmen der individuellen Ehrung durch OStR Tobias Kober unternahm die Festversammlung einen gedanklichen Ausflug zu einer Lagerfeuer-Szenerie mit Barbecue-Ambiente. Getreu dem diesjährigen Abi-Motto „Babicue“ erlebten sich die ausgezeichneten „MRG-Grillmeister“ (Emma Peter, Lukas Plößl, Franz Schottenheim, Laura Tessmann und Katharina Wenkmann) in szenischer Skizzierung von individuellen Leistungen, Charakterzügen und so manch hintergründig „gewürztem“ Gedanken. Wie auch an anderer Stelle wurde der Wunsch nach einer bleibenden Verbundenheit im Bild der hoffentlich niemals erlöschenden Grillkohle geäußert. 

EhrungFreunde21

Mit Blick auf die naturwissenschaftlichen Seminararbeiten wurde Stephan Albertin durch Herrn Prof. Dr. Maximilian Kock von der OTH Amberg-Weiden ausgezeichnet. Im erweiterten Horizont aller Arbeiten, die in den einzelnen W-Seminaren 2019/2021 erstellt und mit 15 Punkten bewertet wurden, entwickelte ein Auswahlgremium Kriterien für die Verleihung des Schulpreises des Max-Reger-Gymnasiums. Dieser Preis – dotiert mit einer Gesamtsumme von 1.000,- € – hat am MRG eine lange, zwischenzeitlich unterbrochene und nun wieder aufgenommene Tradition, der sich der MRG-Absolvent und Stifter des Preisgeldes, Herr Joachim Ringer, mit großer Überzeugung angenommen hat. Die Schulfamilie weiß eine solche Verbundenheit – Jahrzehnte nach dem eigenen Abitur – überaus zu schätzen und freut sich auf die Fortsetzung dieser besonderen Preisverleihung. Die Preisträger des Jahres 2021 lauten Stephan Albertin und Laura Tessmann. 

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In seiner Ansprache reflektierte OStD Georg Meyer die semantische Bedeutung des Untertitels des Abi-Mottos „Wir sind heiß und brauchen die Kohle“. Insbesondere entwickelte er daraus ganz persönliche Wünsche an die Abiturientinnen und Abiturienten, deren jeweiliges Punkteergebnis er in den Kontext eines ganz individuellen Leistungsvermögens einordnete. So brachte er beim Überreichen der Abiturzeugnisse in jedem Einzelfall seine sichtliche Freude über das Erreichte zum Ausdruck. Freilich wurde dabei der herausragende Notenschnitt der Abiturientin Laura Tessmann in besonderer Weise gewürdigt, deren Reifezeugnis die Traumnote 1,0 – punktebezogen genauer den Schnitt 0,7 – aufweist. 

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Ein rhetorisches Potpourri aus Eindrücken und Erinnerungen bot die Abiturrede der Stufensprecher/innen Amelie Pflamminger, Lukas Plößl und Laura Tessmann. Ob die Herausforderungen eines Unterrichts unter Pandemiebedingungen oder die zuletzt doch noch mögliche Abiturfahrt nach Leipzig, ob diverse Aktivitäten wie Abi-Zeitung oder Abi-Scherz oder das Miteinander aller Mitschüler/innen, die jeweils im Einzelnen bedacht wurden: Den drei Vertreter/innen des Abiturjahrgangs 2019/2021 war das Hervorheben der Bedeutung von Gemeinschaft angesichts äußerer Widrigkeiten ein Herzensanliegen. Nach der Zeugnisübergabe endete in der emotionalen Stimmung des Coldplay-Songs „Viva la Vida“ eine würdevolle Veranstaltung. 

OStR Kober 

„Wellerman“-Flashmob des MRG als musikalischer Hoffnungsschimmer 

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Weil man ohnehin als Einzelner – abgesehen vom individuellen Verhalten (Impfung, Testung und Einhaltung der Hygienevorschriften) – einer Pandemie nur bedingt „den Marsch blasen kann“, ist unter diesen Vorzeichen das Erleben von Gemeinschaft von großer Bedeutung. So markierte das Max-Reger-Gymnasium auf dem Amberger Marktplatz einen weithin sicht- und hörbaren Eindruck von der Lebendigkeit und Dynamik der Musikszene trotz verschiedentlicher Herausforderungen im Laufe des zurückliegenden Schuljahres. Getreu ihrem Motto „Die Musik ist wieder da…“ organisierten die beteiligten Schüler/innen mit ihren Lehrern/innen unter der Gesamtleitung der Instrumentallehrkraft Elke Beer einen Flashmob der besonderen Art. Ob Unterstufen- oder Mittel-/Oberstufenchor, ob Bläser oder Streicher, ob unsere Jüngsten der 5. Jahrgangsstufe oder die Erfahrenen aus der Q11: Eine überaus große Zahl unserer Schüler/innen strömte aus unterschiedlichen Richtungen koordiniert und zielgerichtet vor das Rathaus und zog die Blicke der Passanten und der Gäste in den naheliegenden Cafés auf sich. Zumal nicht alle Tage zu sehen ist, dass ein Schulleiter einmal im wahrsten Wortsinn „auf die Pauke haut“. 

Mit der Aktion zeigt sich das MRG einmal mehr auf der Höhe der Zeit. In seinem Grundanliegen als musisches Gymnasium pflegt das MRG den Bildungsanspruch einer Schuleinrichtung mit Herz, Hand und Verstand und fördert dabei die Werte von Gemeinschaft und ganzheitlicher Entfaltung. 

Musikalisch wählte man für den Flashmob das Shanty „Wellerman“ – also ein zwar bereits aus dem 19. Jahrhundert stammendes Matrosenarbeitslied, das aktuell aber im Jahr 2021 vom bis dato völlig unbekannten, nun als Youtube-Star kometenhaft aufgestiegenen Nathan Evans neu in Erinnerung gerufen wurde und seinen Erfolg in Form millionenfacher Klicks und einer mehrwöchigen Nummer-1-Platzierung in den Charts fand. Der Text dieses melodisch eingängigen Chartstürmers befasst sich mit der Hoffnung von Seeleuten und Hafenarbeitern auf die Ankunft eines Versorgungsschiffes mit den Annehmlichkeiten des 19. Jahrhunderts wie „Zucker und Tee und Rum“. Auf die Gegenwart und die heutigen Bedürfnisse konnte also die Botschaft unserer Schüler/innen nur lauten: Die Musik versetzt Menschen in Bewegung, führt zusammen und stiftet Gemeinschaft. Nicht zuletzt symbolisieren gemeinsames Musizieren und Singen und somit die Ahnung der schmerzlich vermissten Konzerte eine Versorgung der Gesellschaft mit einem unverzichtbaren Kulturgut. Umso mehr freuen sich die Schüler/innen des MRG auf ihre kommenden Auftritte und das Wiedersehen mit ihrem Publikum. Denn hoffentlich ist bald Land in Sicht, wenn es um ein kontinuierliches Wiederaufleben der Kulturszene in Schulen und Veranstaltungsräumen geht.

>>> Link zum Video - oder einfach auf das Foto klicken! <<<

OStR Kober

Preisverleihung2021Stadtmuseum"Der Arbeit Paläste bauen - Die erste und die letzte Fabrik von Walter Gropius" ist das Thema der Sonderausstellung von Juni bis Oktober 2021 des Stadtmuseums Amberg. Anlässlich des 50 - jährigen Jubiläums der offiziellen Einweihung der Amberger Glaskathedrale rief das Stadtmuseum Amberg zum Gestaltungswettbewerb auf. Dieser richtete sich an Schulklassen der 5. - 11. Jahrgangsstufe aus Amberg und dem Landkreis Amberg Sulzbach. Von über 250 eingereichten Arbeiten wählte die Jury die zwölf besten aus. Die Klassen 6b, 6c und 7a des MRG beteiligten sich an der Aufgabe, die serielle Gestaltung der Front der Glaskathedrale in ein kreatives Unikat zu verwandeln. Aus der Klasse 6c konnte schließlich Tim Maier mit einer 3D-Arbeit mit LED-Beleuchtung der Glasfront überzeugen und aus der Klasse 7a bestach der Entwurf von Marie Fehlner, der gekonnt den Bezug zu den ägyptischen Pyramiden widerspiegelte. Beide Schüler*innen erhielten ihre Preise kürzlich in einer Feierstunde im Stadtmuseum überreicht.

Herzlichen Glückwunsch an unsere beiden Preisträger!

Die Ausstellung mit vielen weiteren eingereichten Arbeiten ist noch bis Oktober in der Lounge des Stadtmuseums zu besichtigen.

Betreuende Lehrkraft: Susanna Rosemann, LaV Kunst

 

TastenschreibenDie alljährliche Teilnahme am Bayerischen Schülerleistungsschreiben war dieses Schuljahr, wenn auch zeitlich verzögert, wieder möglich. 

Tastschreiben – die Fähigkeit mit allen zehn Fingern auf einer Tastatur zu schreiben. 
Jedem Finger sind hier bestimmte Tasten zugeordnet und der Weg dorthin ist so oft zu üben, bis er blind gefunden wird.

In unserer heutigen, digitalisierten Welt ist diese Fähigkeit nicht mehr wegzudenken und war sicherlich besonders hilfreich während der Zeit des Homeschoolings. 

Mit Hilfe von Aufgaben in Teams und Übungsfleiß der Schüler*innen war es möglich, für die Dauer von zehn Minuten einen unbekannten Text abzutippen. Bei erfolgreicher, fast fehlerfreier Abschrift wird dies mit einer Urkunde belohnt, auf die sie sehr stolz sein können.

Ein Dankeschön an alle Teilnehmer*innen und großes Lob und Anerkennung für euer Engagement – herzlichen Glückwunsch! 

Anm.: Schülerin Schaller Verena, 6A fehlt auf dem Foto

Nein! Es ist nie zu früh, um über die Zukunft nachzudenken! 

Berufsberaterinnen2021Polizistin, Finanzassistent, IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker, pädagogische Psychologin, Immobilienmakler……. Das sind nur einige der Berufsideen, die nach einer Woche der Berufsorientierung in den Köpfen der SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe am MRG, weitergedacht werden können.

Nicht für alle war es in Pandemiezeiten möglich, einen Praktikumsplatz zu finden. So sollten auch diejenigen SchülerInnen , die in der Woche vom 5. bis 9. Juli den Unterricht besuchten, Gelegenheit bekommen, über mögliche Berufsfelder, ihre Stärken und Schwächen nachzudenken und neue Erkenntnisse zu gewinnen. StRin Hannes (Wirtschafts- und Rechtslehre) und OStRin Sandra Lindner (Koordinatorin für berufliche Orientierung) hatten dazu vier interessante Tage geplant. 

Am Montag stellten Frau Silke Gresser und Frau Anja Rogenhofer von der Agentur für Arbeit in einem interaktiven Vortrag den Weg zur Berufsfindung vor. Schnell erkannten die Buben und Mädchen, dass es weit mehr Berufsfelder und Spezialisierungsmöglichkeiten gab als bislang gedacht.  Unterschiede zwischen Fachhochschule, Hochschule, dualem Studium sowie Ausbildungsberufen erlernten die SchülerInnen in einem Spiel. Abschließend konnten sich die SchülerInnen auch über die wichtigsten Fragen im Bewerbungsprozess informieren. 

An den beiden Folgetagen standen die Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt: Sehr intensiv testeten sich die Jugendlichen im Check-U-Test der Bundesagentur für Arbeit und gelangten zu interessanten Berufsvorschlägen für die jeweils eigene Person.  Nach einer Recherchezeit und ein wenig Nacharbeit zu Hause präsentierten sie einander eine große Auswahl an interessanten Berufsvorschlägen am Ende der Woche.

In eher meditativer Weise, auch in der Rückschau auf das bisherige Leben, boten die Religionslehrkräfte Frau Rösel-Koß und Frau Lindner, die Chance zum Nachdenken über die Entwicklungsmöglichkeiten jedes Einzelnen .

Gerichtssaal2021In Zusammenarbeit mit der OTH Amberg fand am Donnerstag schließlich noch der Vortrag von Frau Köster statt: Zunächst vermittelte sie den SchülerInnen grundlegende Kenntnisse über die Energiewende, um anschließend den Studiengang Bio- und Umweltverfahrenstechnik sehr detailliert vorzustellen. 

Als dann schließlich die SchülerInnen aus dem Praktikum zurück an die Schule kehrten, informierten sie ihre Mitschüler über das im Praktikum Erlebte und zeigten anhand von Fotos und mitgebrachten Materialien, wie ihr Arbeitsalltag und ihre Aufgaben aussahen. So bekamen die Klassen einen Einblick in das Arbeitsleben von Wirtschaftsprüfern, Juristen, Architekten, Physiotherapeuten, Landwirten und Ingenieuren, um nur ein paar Beispiele zu nennen. 

Insgesamt lässt sich nach dieser Woche sicherlich festhalten: 

Viele Wege führen ins Berufsleben. Den richtigen zu finden, ist gar nicht so einfach. Aber die Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen dieser Woche die ersten Schritte in ihrem beruflichen Orientierungsprozess gemacht! 

Verena Hannes, Sandra Lindner

MRG IAuch heuer wieder beteiligte sich das MRG am Amberger Stadt-Radeln, einer bundesweiten Aktion. Zum Abschluss der Aktion kamen der Amberger Bürgermeister Franz Badura und die Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert ins Max-Reger-Gymnasium, um Oberstudiendirektor Georg Meyer die Auszeichnung für die zweitbeste Schulleistung zu überreichen und die drei SchülerInnen für ihre hervorragende Kilometerleistung auszuzeichnen. Sensationelle 1448 km  radelte alleine Lena Breitschaft, gefolgt von Jonas Hummel mit 503 und Nico Siegert mit 275 km. Die Lehrerliste führte Wolfgang Herrneder mit 1234 km an, gefolgt vom Team-Coach Albert Kiener mit 537 km. Insgesamt starteten 60 Radler für das Team MRG. Sie legten über 11.444 km zurück. Franz Badura betonte in seiner Laudatio, das Ziel des Amberger Stadt-Radelns war es, gerade die Wege zur Arbeit und Schule mit dem Rad zurückzulegen und damit einen Beitrag für Umweltschutz und Lebensqualität in Amberg zu leisten. Im Vordergrund sollte dabei natürlich der Spaß am Radlfahren stehen. Das sei gerade in Zeiten von Corona besonders wichtig.

Für die Zusammenstellung: A. Kiener

Zum Foto: Bürgermeister Franz Badura, Team-Coach Albert Kiener, OStD Georg Meyer, Klimaschutzmanagerin Corinna Loewert

Nico Siegert und Leon Gebert (Q11) beweisen Finanzgeschick und sichern sich den 3. Platz! 

Einmal ohne Risiko mit 50.000 Euro an der Börse zocken – Nico Siegert und Leon Gebert haben es ausprobiert und als Team beim Planspiel Börse der Sparkasse Amberg-Sulzbach mitgemacht. Mit ihrem Finanzgeschick waren sie nach drei Monaten als „Börsianer auf Zeit“ sehr erfolgreich. 

Dabei brachten den beiden Aktionären vor allem eine Investition in Aktien des amerikanischen Autobauers Tesla schlussendlich den höchsten Gewinn ein. Dass eine Anlage an der Börse oft ein ständiges Auf und Ab mit Phasen von Verlusten bedeuten kann, mussten die beiden Oberstufenschüler allerdings auch mal erleben. Schlussendlich sicherten sie sich aber durch ihre erfolgreichen Anlagen einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtdepotwertung im Kreis Amberg-Sulzbach. Für ihren Erfolg erhielten Nico und Leon von der Sparkasse sowohl eine Urkunde als auch Geldpreise.

Herzlichen Glückwunsch!

PlanspielBoerse 

Foto: Verena Hannes 

Studierende der OTH Amberg-Weiden informieren die 10. Jahrgangsstufe 

Sich beruflich zu orientieren stellt für viele Schülerinnen und Schüler momentan angesichts der pandemiebedingten Einschränkungen eine große Herausforderung dar. Umso besser, wenn sich so manche Angebote auch online wahrnehmen lassen. 

So konnten die SchülerInnen der 10. Jahrgangsstufe an Online-Vorträgen von zwei Studentinnen der OTH Amberg-Weiden teilnehmen, die einen sehr interessanten Einblick in ihre Studiengänge boten. 

AbfallrohstoffStudiengang Bio- und Umweltverfahrenstechnik: „Vom Abfall zum Rohstoff - Technische Lösung für Heute und Morgen“

Sabrina Schweiger zeigte, wie ihr Studiengang einen großen Beitrag für den Schutz der Umwelt und für eine nachhaltige Welt leisten kann. So stecken zum Beispiel in unserem alltäglichen Abfall und sogar in nicht mehr genutzten Smartphones wertvolle Rohstoffe, die man im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft wiederverwerten kann. Zu den Aufgaben von Umweltingenieuren gehört es, entsprechende Techniken zu entwickeln. 

 

SmartphoneStudiengang Patentingenieurwesen: „Patent War – Der Kampf ums Smartphone“

Im Anschluss gab Lea Thiel einen Einblick in den Studiengang des Patentingenieurwesens. Frau Thiel informiere die SchülerInnen über gewerbliche Schutzrechte, mit denen sich Unternehmen z.B. Marken, Designs und Patente schützen lassen können und zeigte anhand des Fallbeispiels „Samsung vs. Apple“ den hart umkämpften Markt der Mobile Devices auf.  

Im Anschluss nahmen sich die beiden Studierenden ausführlich Zeit für die Fragen der SchülerInnen zu ihren Studiengängen und anderen Themen rund ums Studium. 

Ein herzliches Dankeschön dafür! 

StRin V. Hannes

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