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Heuer präsentierte sich der Musische Abend am Max-Reger-Gymnasium mal unter einem ganz anderen Motto: 

Ein Musischer Abend ganz allein für die Jüngsten unserer Schule: die 5. und 6. Klassen.

Das Auftreten vor Publikum, mit Nervosität umzugehen, ihr Können am Instrument zu zeigen, sich zu präsentieren, all das will gelernt und gut vorbereitet sein. 

Und so übten die Jugendlichen der 5. und 6. Klassen seit Wochen auf ihren Auftritt hin, schrieben jeder für sich eine kleine Hinführung zu ihrem Stück, erkannten, wie wichtig es ist, bei Ansagen langsam und deutlich zu sprechen, sich nach einem Auftritt höflich zu verbeugen und sich eine geschickte Reihenfolge für ihre Auftritte zu überlegen. 

Der Reigen begann um 18.30 Uhr in der Pausenhalle. Nach der Begrüßung durch OStD Wolters präsentierten sich den versammelten Schülern, Eltern und Lehrern die Schulstreicher-ein Vororchester, das hauptsächlich aus Unterstufenschülern besteht. Gut gestimmt und gelaunt zeigten sie, wie gut auch die jüngsten Streicher schon schwungvolle Tänze spielen und gestalten können. Der sauber intonierte Unterstufenchor riss sein Publikum mit einem Krimilied mit. Die Schüler/-innen artikulierten so deutlich, dass wahrlich jeder der witzigen Geschichte mit Irrungen und Wirrungen folgen konnte, die sie außerdem sehr gut ausgestalteten.

Weiter ging es für die drei 5ten Klassen und ab 19.30 Uhr auch für die drei 6. Klassen in beiden Musiksälen und einem Klassenzimmer, wo sie ihre Klassenkonzerte starteten.

Vor vollbesetzten Zuhörerreihen begann jede Klasse den Abend mit einem gesungenen Lied, fein herausgeputzt, so wie es sich für ein Konzert gehört, und mit vor Aufregung roten Wangen.

Akribisch vorbereitet und für so junge Jahre erstaunlich souverän und eloquent bereiteten die jungen Musiker danach die Zuhörer mit Phantasiereisen, zeitgeschichtlichen Anekdoten und Erklärungen zu Komponisten und Werksgattung auf ihr jeweiliges Stück vor. 

Und was für eine Vielfalt da zu hören war: Geige, Cello, Klavier, Querflöte, Klarinette bis hin zur Trompete, Saxophon, Gitarre und Schlagzeug. Und es wurde nicht nur einzeln musiziert, viele fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen, als Klarinetten- oder Flötenduo, als Geigenduo mit Klavierbegleitung, so ganz nebenbei ein großer Beitrag zur Bildung einer guten Klassengemeinschaft. 

Nicht nur der musische Beitrag jedes einzelnen 5. und 6.-Klässlers war gelungen, nein, jede einzelne Präsentation war perfekt: Alle Schüler nannten deutlich Titel und Komponisten ihres Stücks, gaben ihre kleine Einführung und nach dem Spiel verbeugten sie sich wie Profis beim wohlverdienten Applaus des Publikums.

Eigentlich müssten an dieser Stelle alle Schüler namentlich genannt werden, jeder hätte es verdient, denn jeder war bestens vorbereitet, überwand alle Nervosität und Unsicherheit und strahlte am Ende voller Stolz. 

So sei an dieser Stelle ein großes Lob an und für alle Musiker und ihre sie liebevoll vorbereitenden Instrumentallehrer ausgesprochen, für einen bestens unterhaltenden "Musischen Abend".

 

Michaela Treese

Berufsinfo2019Welche Eigenschaften muss mein späterer Traumjob haben? Wie kann ich herausfinden, ob mir die Arbeit, für die ich mich interessiere, auch wirklich Freude macht? Wo kann ich hilfreiche Kontakte knüpfen?

Dies sind nur einige Beispiele für die Fragen, die Sandra Schönberger und Sabine Allig von der Organisation der SOS-Kinderdörfer mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen am Mittwoch, 6.2. 2019, diskutierten. Dabei boten sie spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsfelder im Rahmen der SOS-Kinderdörfer: Pädagogen, Controller, Marketingmanager, Sozialwissenschaftler und viele weitere sehr unterschiedliche Berufe geraten dabei ins Blickfeld der jungen ZuhörerInnen. Besonders betonten die beiden Referentinnen die Tatsache, dass die Wahl eines Studienganges mit vielfältigen Berufsmöglichkeiten verbunden sei. Außerdem gab es konkrete Anregungen zu Auslandsaufenthalten sowie Tipps für interessante Praktikumsstellen. 

Dr. Weiss2019Anfang Februar war Dr. Christof Weiß zu Gast am MRG und hielt im Rahmen der Berufsorientierung für den Physikkurs und die Musikaddita der Q11 einen interessanten Vortrag über seinen beruflichen Werdegang und die Ergebnisse seiner Doktorarbeit.

Dr. Christof Weiß absolvierte sein Abitur am MRG und studierte anschließend Physik an der Universität Würzburg, sowie Komposition an der Hochschule für Musik in Würzburg. Im Anschluss forschte er am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau. Dort verfasste er auch seine Dissertation mit dem Titel „Computational Methods for Tonality-Based Style Analysis of Classical Music Audio Recordings“. Über diese Doktorarbeit schrieb er einen Artikel mit dem Titel „Das ist Haydn. Ganz sicher!“ und erklärte hierdurch auf allgemein verständliche Weise die Ergebnisse seiner Dissertation. In dieser befasst er sich mit Algorithmen, die Musikstile erkennen sollen. Für diesen Beitrag erhielt er den KlarText-Preis der Klaus Tschira Stiftung in der Kategorie Informatik. Gegenwärtig ist er Mitarbeiter der International Audio Laboratories Erlangen. 

In seinem Vortrag schilderte Dr. Weiß den Schülern und Schülerinnen der Q11 auf sehr anschauliche Weise, wie es gelingen kann, den Komponisten eines Musikstückes oder die Epoche, in der ein Werk entstanden ist, mit digitaler Technik zu erkennen. Das maschinelle Lernen spielt hierbei eine besondere Rolle. Der Computer muss nämlich zunächst lernen, bestimmte Eigenschaften mit dem jeweiligen Musikstil zu verknüpfen. Hierbei war das Einspeisen von über 1000 Trainingsbeispielen nötig. Ein eigens programmierter Algorithmus misst daraus die dominanten Tonhöhen einer Aufnahme und leitet hieraus charakteristische Merkmale ab. In seinem Vortrag machte Dr. Weiß deutlich, dass die Grundlage seiner Arbeit mehrere Studienfächer umfasst: Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Musik. In der Praxis spielen dabei vor allem die Methoden der Informatik eine große Rolle. 

Nach dem Vortrag hatten die Schüler und Schülerinnen Gelegenheit, Dr. Weiß Fragen zu seiner Arbeit und zum Studium  zu stellen. Hierbei war für die Schüler vor allem relevant, inwieweit diese Forschungsergebnisse in der Praxis Anwendung finden. Dr. Weiß machte deutlich, dass vor allem das maschinelle Lernen ganz wesentlich auch für den industriellen Bereich ist. So werden zum Beispiel den Verbrauchern Musikstücke im Internet angeboten, die zu deren Musikgeschmack passen könnten. Damit dies funktioniert, ist ein entsprechender Algorithmus erforderlich. Auch das Prinzip der Gesichtserkennung beruht auf einem Algorithmus, der immense Datenmengen im Internet auswertet. 

Dem Referenten gelang es in seinem beeindruckenden Vortrag, die doch teilweise recht komplexen Inhalte allgemeinverständlich darzustellen. Insbesondere gab er den Zuhörern sowohl einen guten Einblick in die wissenschaftlichen Arbeitsweise als auch in den anwendungsbezogenen Bereich der Forschung.

 

 

Wiesgickl Monika

Jim2018Inzwischen ist es fast schon Tradition am Max-Reger-Gymnasium: Am 6. Dezember kommt nicht nur der Nikolaus, sondern auch Jim Wingate zu Besuch. 

Im Gepäck hatte der gebürtige Schotte auch dieses Jahr viele Geschichten für unsere Schülerinnen und Schüler der Unterstufe. So freuten sich alle, die ihn schon einmal erlebt haben, auf seinen Besuch. Jim schaffte es dann auch wieder, alle mit den „stories“ aus seiner Heimat und der ganzen Welt zu begeistern. Er erzählt lebhaft und gestenreich, sodass auch unsere Jüngsten die Geschichten verstehen und miterleben können. Letzteres ist wörtlich zu nehmen, denn Jim bindet Schülerinnen und Schüler ein und macht sie zu aktiven Handlungsträgern. Immer wieder bringt er seine Zuhörer mit einfallsreichen Ideen nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Sprechen.

Aktives Sprechtraining bot Jim den Schülerinnen und Schülern der achten Jahrgangsstufe. Was zunächst trocken als „Practice for oral exams“ angekündigt war, verwandelte Jim in „Practice for life“. Denn was ist es anderes als eine Übung für’s Leben, wenn man plötzlich lernt, was man beim ersten „(blind) date“ – auf Englisch- sagen könnte?

So sind sich am Ende dieses Vormittages alle einig und hoffen auch im nächsten Jahr wieder zu hören: „Hello, I’m Jim.“

 

(Daniela Helm-Wied)

Liebe Eltern, 

wie Sie alle wissen nimmt das MRG am Schulversuch "Private Handynutzung an Schulen" teil. In diesem Zusammenhang wurden zwei Schreiben des ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsfragen München), das diesen Schulversuch wissenschaftlich evaluiert, per ESIS verschickt. Die erste von drei Befragungen läuft derzeit. Diese will die Situation vor einer schulinternen Änderung der Nutzungsordnung erfassen, möchte also wissen, wie die "alte" Handyverbotsregelung am MRG umgesetzt wurde. Falls Sie nicht bei ESIS angemeldet sind und gern bei der Befragung teilnehmen möchten, erhalten Sie die Unterlagen im Sekretariat. 

 Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 Wolfgang Wolters, OStD

Herzliche Einladung zum Musischen Abend am MRG. Heuer findet der musische Abend am 13.02.2019 ab 18.30 Uhr für 
 unsere Jüngsten statt. Die 5. und 6. Klassen sollen in ersten Vortragsabenden Auftrittserfahrung sammeln und sind schon 
 mit Feuereifer dabei, ihre Stücke nicht nur zu üben, sondern auch einen kurzen Text dazu zu entwerfen, der das Publikum 
 dazu informiert. Umrahmt wird das Unterstufenkonzert von den Schulstreichern und dem Unterstufenchor. Es ergeht 
 herzliche Einladung. Zuhörer sind gerne willkommen, der Eintritt ist frei.

 18.30 Uhr Pausenhalle: alle 5. Klassen
 18.40 Uhr 5a: Musiksaal 2
 18.40 Uhr 5b: Musiksaal 1
 18.40 Uhr 5c: Klassenzimmer nach Aushang

 19.30 Uhr Pausenhalle: alle 6. Klassen
 19.40 Uhr 6a: Musiksaal 1
 19.40 Uhr 6b: Musiksaal 2
 19.40 Uhr 6c: Klassenzimmer 5b

WJ schueler quiz 2019Beim Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“, das von den Wirtschaftsjunioren Amberg-Sulzbach veranstaltet wird, konnte sich Christoph Feuerer aus der Klasse 9 b den dritten Platz sichern. 

Zusammen mit 470 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe der weiterführenden Schulen im Kreis Amberg- Sulzbach musste er dabei sein Wissen in wirtschaftlichen Fragen rund um die Themen Wirtschaft im Alltag, Ausbildung, Finanzen, Gründung und Unternehmertum, digitale Wirtschaft sowie Internationales und Globalisierung unter Beweis stellen. Zusammen mit zwei weiteren Siegern wurde er von den Wirtschaftsjunioren für seine hervorragende Leistung geehrt. 

StRin Verena Hannes

Bild: Kleindienst 

muell2019 2Unsere 5. Jahrgangsstufe besuchte den ZMS (Zweckverband Müllerverwertung) in Schwandorf. Hier wird der Müll aus „Landshut bis Hof“ verbrannt und Energie (Wärme, Strom) erzeugt. Die Schülerinnen und Schüler lernten hier spielerisch in Workshops und mit Stationenlernen in Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth die Möglichkeiten der Müllvermeidung und Müllverwertung und noch vieles mehr. Als Abschluss wurde die Anlage besichtigt. Alle waren erstaunt und begeistert bei der Sache. 

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Annemarie Fichtner

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Zum Abschluss des Kalenderjahres in der Schule fand wieder ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Georg statt. Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe stimmten auf Weihnachten ein. Musikalische Umrahmung durch Orgel und Instrumentalisten rundete die Stunde der Besinnung ab. 

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