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Weihnachtsgottesdienst2020Die Heilige Lucia bringt Licht ins Leben derer, die gerade in Not sind. 

In einem kleinen Adventsgottesdienst für die 5. Jahrgangsstufe zeigte das Vorbereitungsteam der 5a, dass es in einer von Einschränkungen geprägten Welt durch uns hell werden kann. Dazu trug die Klasse eine kleine Spielszene zur Heiligen Lucia, die uns als Vorbild dienen kann, vor. 

Für die Fachschaft kath/ev. Religionslehre:  Sandra Lindner

Caritas2020Auch in Coronazeiten ist lebendiger Unterricht möglich. Zwar können die Schülerinnen und Schüler des Max-Reger-Gymnasiums in diesem Schuljahr weder das Seniorenheim der Caritas besuchen noch soziale Einrichtungen in ihrem Sozialpraktikum erleben, doch das Interesse an mitmenschlichem Engagement bleibt.

Im Rahmen des Themenbereichs „Dem Leben dienen“ informierte der Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbachs Günther Koller sehr lebendig eine interessierte 10. Klasse im katholischen Religionsunterricht. 

Ausgehend von der Begrifflichkeit „Caritas“ – Nächstenliebe erläuterte der Vorstandsvorsitzende genau die drei Säulen der Verkündigung, des Gottesdienstes und des sogenannten „Bruderdienstes“, wo er die Caritas anhand vieler Beispiele einordnete. Im Focus stand der Unterschied zwischen ehrenamtlichen und verbandlichen Einrichtungen der Caritas. Gerade aus dem familiären Umfeld waren einige Einrichtungen (besonders im Pflegebereich) bekannt. 

Neu und erfreulich war für die jungen Menschen, dass die Caritas mit all ihren Diensten, die sich eben teilweise selbst finanziell tragen oder aber durch das Ehrenamt und Spenden  angeboten werden können, ein wichtiger Teil der Kirche ist. Jugendliche erleben Kirche selten oder gar nicht in Form von „Bruderdienst“, sondern meist als in ihren Augen konservative Amtskirche. Besonders die einzelnen Einrichtungen vor Ort wie die Flüchtlingsberatung, das neu entstandene Tagespflegeheim oder die Kitas veranschaulichen direkt den Dienst am Menschen.

Auch im Rahmen der Berufsorientierung bot Herr Günters Vortrag interessante Aspekte: Mit 600 000 Angestellten in Deutschland fungiert die Caritas als der größte nichtstaatliche Arbeitgeber und bietet auch im Raum Amberg 450 hauptamtlichen Kräften interessante Arbeitsplätze - auch im akademischen Bereich. 

Sandra Lindner

Anfangsgottesdienst2020Der Anfangsgottesdienst des Schuljahres 2020/21 stand unter dem Motto „Aufbruch“.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten nicht die üblichen konfessionellen Gottesdienste gefeiert werden, sondern in vier Gruppen gesplittet gestalteten die Religionslehrer ökumenische Wortgottesdienste.

Auf der Basis der Texte von der Berufung Abrahams und der ersten Jüngerberufung durch Jesus wurde gezeigt, was Aufbruch in unserer Situation heute bedeutet: Er ermögliche einen Neuanfang und stelle neue Freundschaften in Aussicht, erfordere aber auch Mut, sich den neu anstehenden Aufgaben und Anforderungen zu stellen.
Aber man könne sich wie Abraham vertrauensvoll auf Gott verlassen, denn er gehe immer mit.

Auch des eben verstorbenenSchulleiters, OStD Wolters, wurde gedacht und er wurde in die Gebete eingeschlossen.

Musikalisch wurden die Gottesdienste durch die Musiklehrer Wolfgang Herrneder und Ulrike Straub beziehungsweise durch die Schüler Raphael Eckert an der Orgel und Susanne Merkl mit der Geige gekonnt umrahmt.

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Zum Abschluss des Kalenderjahres in der Schule fand wieder ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Georg statt. Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe stimmten auf Weihnachten ein. Musikalische Umrahmung durch Orgel und Instrumentalisten rundete die Stunde der Besinnung ab. 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a begrüßen gemeinsam mit OStD Wolters und StR Kober das Friedenslicht in der festlich geschmückten Aula des MRG.  Wie seit 25 Jahren: Kurz vor dem dritten Advent entzündet ein Jugendlicher in Christi Geburtsgrotte in Betlehem eine Kerze. Von dort aus wird das Friedenslicht zunächst mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und von hier aus wiederum in alle Welt geschickt – begleitet von Pfadfinderinnen und Pfadfindern. In der Woche vor Weihnachten erreicht es dann die unterschiedlichsten Institutionen in Deutschland – von Hilfsorganisationen und Sicherheitsbehörden über staatliche Verwaltungseinheiten bis hin zu Einrichtungen der Sozialfürsorge und der Bildung. 

So fand das Friedenslicht auch seinen Weg ins Max-Reger-Gymnasium, wo es von Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe in Empfang genommen wurde. In diesem Jahr steht die Friedenslicht-Aktion unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Dieses Thema stützt sich auf ein Leitwort von Lord Robert Baden-Powell, des Gründers der Weltpfadfinderbewegung: „Niemand weiß, welche Formen der Frieden haben wird.“ In Erinnerung an die weihnachtliche Botschaft, den „Frieden auf Erden“ zu verwirklichen, sollen sich „alle Menschen guten Willens“ dazu aufgefordert sehen, ihren je eigenen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander zu leisten. 

Entsprechend dem Leitbild unseres Max-Reger-Gymnasiums als einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Schein des Friedenslichtes mit der Frage, wie eine Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion gelingen kann. Dabei erkannten sie die Bedeutung von Toleranz und Offenheit – Haltungen, die weit über die Weihnachtszeit hinaus im Schulalltag von jedem zu leben sind. 

StR Tobias Kober 

Bild: 

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a begrüßen gemeinsam mit OStD Wolters und StR Kober das Friedenslicht in der festlich geschmückten Aula des MRG.

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