Die „stille Zeit“ im Advent wieder etwas stiller und besinnlicher zu machen – dieses Ziel stellte sich die Gruppe des Leistungsfaches Kunst der Q12 und kreierte im Rahmen des Ausbildungsabschnitts 12/1 „Objekt“ drei Weihnachtsinstallationen in unserem Schulhaus. So werden die Schülerinnen und Schüler des MRGs bereits morgens in der Aula von einem funkelndem Weihnachtsbaum begrüßt. Beim Betrachten des Baumes nehmen wir in den reflektierenden Fragmenten unser eigenes Spiegelbild wahr, zeitgleich aber auch das unserer Mitmenschen. Dabei soll das Gefühl der Gemeinschaft - besonders in der Weihnachtszeit - in den Fokus geraten.
Ein mit Retro-Stoffen behängtes Weihnachtskino im Fahrradkeller zeigt kurze Szenen aus der Kindheit der Schülerinnen, welche uns an das unbeschwerte Gefühl, mit dem viele von uns als Kind die Weihnachtszeit erleben durften, erinnern sollen.
Auch der Flur vor den Kunsträumen im Obergeschoss wurde von der Gruppe gestaltet. So entstand ein farbig illuminierter Sinnesgang, der uns beim Durchschreiten visuell und auditiv animiert, durchzuatmen und den getakteten Schulalltag für einen Moment zu unterbrechen.
StR Matthias Dietz
Bereits zum fünften Mal ist der Designwettbewerb "Design und Glas - Schüler gestalten" von den Kooperationspartnern Glasmuseum Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur und der Glasfachschule Zwiesel durchgeführt worden.
Für 2025 war das Thema "Glas und Licht: ein Beleuchtungskörper als Eyecatcher".
Kunstfachlehrerin Marion Mack nahm mit ihren 8. Klassen an diesem Wettbewerb teil.
Achte bis elfte Klassen aller ostbayerischen allgemeinbildenden Schulen konnten am Wettbewerb teilnehmen. Aus sieben Schulen wurden insgesamt 95 Arbeiten eingesandt und davon fünf Preisträger ermittelt.
Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Museumskurator Sven Bauer und Museumspädagogin Barbara Stadler vom Glasmuseum Frauenau, der Zwieseler Kulturreferentin Elisabeth Zettner sowie Gunther Fruth und Iris Haschek aus der Glasfachschule Zwiesel. Diese Jury zeichnete unsere Schülerin Daria Höhn (8b) mit dem ersten Platz aus. Darias Leuchtobjekt wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert. Insgesamt war der Wettbewerb mit 1000 Euro dotiert.
Darias Stehlampe wird durch ihr modernes Design zum Eyecatcher. Der gezeichnete Entwurf zeigt eine sensibel gestaltete Form, welche aus drei unterschiedlich großen ineinanderfließenden Glaskugeln besteht. Als Leuchtmittel wählt sie einen Leuchtstab, der als verbindendes Objekt fungiert. Die Oberfläche des Glases wird mittels Glasgravur mit einer feinen linearen Oberflächenstruktur veredelt. Das von innen beleuchtete Glas bildet die gravierte Oberfläche des Glases in Form von Reflexionen im Raum ab. Es entsteht ein kaleidoskopartiges Licht-und-Schatten-Spiel. Es ist geplant Darias Entwurf zu realisieren.
Da wir zur ursprünglich angesetzten Preisverleihung am 29. Januar 2026 aufgrund der schlechten Witterung nicht nach Zwiesel reisen konnten, hatte die Glasfachschule Zwiesel freundlicherweise einen Ersatztermin am 26. März 2026 angesetzt. Vor der Preisverleihung wurde ein dreistündiger Workshop in der Glasveredelung und anschließend in der Glasbläserei vorbereitet. In der Veredelung durfte Daria ein eigen gewähltes Motiv auf eine Schale sandstrahlen und in der Glasbläserei konnte sie dann an der 1000 Grad heißen Flamme ein kleines Objekt formen. Die entstandenen Ergebnisse durfte Daria mit nach Hause nehmen.
Bei der anschließenden Preisverleihung sprach Herr Fruth von der Wichtigkeit des Glases in unterschiedlichen Bereichen. Das Material Glas ist eine revolutionäre Erfindung und in Forschung und Technik sowie in der Medizin und in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Marion Mack
Das Leistungsfach Kunst (Q12) entschloss sich dazu, die im Ausbildungsabschnitt 12/1 kreierten Leuchten in einer Ausstellung im Fahrradkeller des MRGs zu präsentieren. Das Spiel mit den Grenzen zwischen Kunstobjekt und Designobjekt stand bei den Werken im Vordergrund. Alle Ergebnisse sollten jedoch grundlegend funktional sein.

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So entstanden neben klassisch anmutenden Steh- und Tischlampen auch ironisch verspielte, manchmal auch provokative Objekte, die den zahlreichen Besuchern im Rahmen einer abendlichen Vernissage präsentiert wurden. Ergänzt wurde die eigens konzipierte Ausstellung durch Skizzen, Lichtinstallationen, einem Video und einer Live-Performance, welche die Besucher bei der Eröffnung erleben durften. StR Matthias Dietz


Im Rahmen des Kunst P-Seminars „Drucktechniken“ besuchten die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufen das Druckcenter SteGu in Amberg.
In dem bereits 1982 gegründeten Unternehmen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle und exklusive Einblicke in die alltäglichen Arbeitsprozesse der Druckerei gewinnen.

Geschäftsführer Stephan Guttenberger leitete durch die Produktionshallen und stellte Drucktechniken wie Offset-Druck, Sieb- und Tampondruck sowie Digitaldruck vor. Ein besonderes Highlight waren neben hochmodernen Druckmaschinen vor allem die drei historischen Buchdruckmaschinen, mit denen auch heute noch gearbeitet wird. So konnte die Schülergruppe neben fachlichen Aspekten auch viele wertvolle Informationen zur Berufsorientierung gewinnen.

StR Dietz
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- Möbeldesign im Memphis-Design - Ausstellung im Stadtmuseum Amberg
- Ausstellung W-Seminar Kunst Q12
- Ausstellungsbesuch "Zurück in die 80er - Aerobic bis Zauberwürfel"
- Kunst aus dem Kasten
- Kugelwind mit Licht- und Farbspielen bei Kunstausstellung am Max-Reger-Gymnasium
- Ausstellungseröffnung P-Seminar KUNST (2)
- Bankys goes MRG
- My Cap – inspired by Nature
- Gotischer Kathedralen-Gang
- Winterlandschaft im Glas
- P-Seminar KUNST bei Keith Sonnier im Neuen Museum Nürnberg
- Foto Preisverleihung 65. Europäischer Wettbewerb










