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In Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg in der Person des Diversitätsbeauftragten Herrn Johannes Pirner und der Sachbearbeiterin Abfallberatung  Frau Kerstin Seuß haben die Klassen 7b und 7c eine Ramadamaaktion Ende Februar  in dem Landschaftsschutzgebiet Köferinger Heide durchgeführt. Die Aktion musste noch vor dem ersten März durchgeführt werden, weil dann die Brutzeit der Vögel beginnt und diese dann nicht mehr gestört werden sollten. In eineinhalb Stunden haben unsere Schüler mit Plastikhandschuhen ausgestattet und mit großem Eifer u.a. mehrere Autoreifen, ein aufblasbares  Wasserbecken, viele Flaschen und Einrichtungsgegenstände aufgesammelt. Als krönenden Abschluss hat uns eine Mama in ihrem in der Nähe liegenden Garten mit Getränken und Keksen bewirtet. Die Stadt Amberg hatte dazu noch eine Brotzeit spendiert, sodass auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz kam. Allen machte der Ausflug in die Landschaft Spaß und die Schüler konnten sehen, wie stark unsere Umgebung von uns Menschen verschmutzt wird.Ramadama2022

UmweltschuleNachdem sich die Schulfamilie des Max-Reger-Gymnasiums letztes Schuljahr zum ersten Mal über die Auszeichnung zur „Umweltschule in Europa“ freuen konnte, war die Begeisterung natürlich groß, dass man es auch in diesem Jahr trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie geschafft hatte, die nicht ganz einfachen Kriterien zum Erwerb des Prädikats erneut zu erfüllen. Dieses sehr ehrenhafte Attribut darf nur in Anspruch nehmen, wer schulisch einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung verfolgt. Damit verbunden ist ein Programm für die Schulentwicklung, das systematisch möglich macht, die gesamte Schule im Sinne der Orientierung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen. Fleißige Helfer waren hierbei der Arbeitskreis Umwelt.

Im Einzelnen muss die Schule jeweils auf zwei Feldern überzeugen. Dieses Mal waren es die Bereiche „Maßnahmen zum Klimaschutz“ einerseits und „Regionalität - regionale(r) Ernährung, Konsum“ andererseits. Beim ersten Aufgabenfeld konnte von schulischer Seite eine ganze Reihe von Aktionen aufgefahren werden: Zunächst eine Co2-Challenge, die während der Fastenzeit von einigen Klassen in Zusammenarbeit mit der Klimabeauftragten der Stadt, Corinna Loewert, durchgeführt wurde. Dies war ein Projekt der gesamten Metropolregion Nürnberg-Amberg, wobei es jeden Tag eine andere Aufgabe zu erfüllen gab, um CO2 zu sparen: z.B. das Fahrrad benutzen statt das Auto oder einen Tag aufs Fernsehen zu verzichten (hierzu existiert ein Video der Klasse 6b, das man auf der Homepage des MRGs ansehen kann), weiterhin hat der AK Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Diversitätsbeauftragten der Stadt Amberg, Johannes Pirner, im Frühjahr eine Blühwiese gesät und betreut. Und zu guter Letzt stand am Aktionstag „Umwelt“, der von der gesamten Schule mit Beiträgen getragen wurde, der Klimawandel im Fokus des Unterrichts. Die Schüler sollten hierbei den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen lernen, die Bedeutung der Biodiversität kennen lernen und sich für globale Gerechtigkeit einsetzen.

Beim zweiten Thema „Regionalität - regionale(r) Ernährung, Konsum, Lebensstil“ wurden vor allem zwei Maßnahmen ins Feld geführt: Die Schule veranstaltete einen veganen, bzw. vegetarischen Tag, der auch von unserer Internatsküche getragen wurde, die im Übrigen während des gesamten Jahres auf regionale Produkte setzt. Als Zweites wurde in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz und dem Elternbeirat eine Esskastanie im Pausenhof gepflanzt, die tatsächlich im Herbst erste Früchte getragen hat. Den Schülern sollte klar gemacht werden, dass durch die Verwendung regionaler Produkte der CO2-Ausstoß gesenkt werden kann und Ressourcen geschont werden (Erdöl). Auch konnte die Bedeutung von Essfrüchten aufgezeigt werden. Nebenbei werden regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt, das Bewusstsein für die regionalen Produzenten wird aufgezeigt, das Bewusstsein für den Wert von Nahrung geschärft.

Motiviert durch den Erfolg hat sich die Betreuerin des Projektes, OStRin Veronika Frenzel, bereits mit dem AK Umwelt und seinem Leitungsteam Sina Szeri, Paula Keppler, Dina Stauber, Silas Hummel und Maximilian Snajder Gedanken gemacht, wie man auch im nächsten Jahr an den Erfolg anknüpfen und die Schule noch weiter im Sinne der Nachhaltigkeit umgestalten kann.

OStRin Veronika Frenzel

Das Max-Reger-Gymnasium hat sich in der Fastenzeit an der CO2-Challenge der Klimaschutzmanager*innen der Metropolregion Nürnberg-Amberg beteiligt. Über diese Challenge hatten wir ja bereits hier berichtet. 

Besonders erfreulich ist das Gemeinschafts-Projekt der Klasse 6b, ein Video davon (Vielen Dank an den Vater unserer Schülerin Christina Luber an dieser Stelle für den Schnitt!) findet sich an prominenter Stelle auf der Seite der Challenge. Um direkt zum Video gelangen, auf das Bild klicken:

CO2Challenge6b21

Wir gratulieren unserer 6b!!! 

UmweltschuleinEuropa21Beim zweiten Anlauf hat es geklappt. Das Max-Reger-Gymnasium darf sich jetzt „Umweltschule in Europa, bzw. Internationale Nachhaltigkeitsschule“ nennen. Diese Auszeichnung bekommt, wer einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung verfolgt. Damit verbunden ist ein Programm für die Schulentwicklung, das systematisch möglich macht, die gesamte Schule im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung voranzubringen.

 Während sich die Betreuerin dieses Projekts OStRin Veronika Frenzel beim ersten Mal mit einer schulischen Umweltwoche, bei der es verschiedenste Aktionen zum Klimaschutz und zu Energiesparmaßnahmen gegeben hat, beworben hat, waren dieses Mal vor allem die Bereiche Biodiversität und die Vermeidung von Plastikmüll die im Mittelpunkt stehenden Themen. Zwei konkrete Projekte wurden dabei in die Waagschale geworfen: Zum einen konnte man mit den schuleigenen Bienen punkten, die von OStR Hösl und einer engagierten Schülergruppe betreut werden, und zum anderen durch eine ehrgeizige Aktion des AKs Grün, nämlich der Einführung einer Umweltflasche für die Schulfamilie, für die sich die beiden Chefinnen des AKs Sina Szeri und Dina Stauber verantwortlich zeichneten. Die mit dem Schullogo versehene Flasche hat eindeutige Vorteile in der Ökobilanz: Sie wird aus Zuckerrohr hergestellt statt aus Erdöl, ist immer wieder verwendbar und 100 % recycelbar.  Zudem geht bei jeder verkauften Flasche eine Spende an die Organisation „Trees for the Future“, die damit einen Baum pflanzt. Frau Augustin von „Naturkost Augustin“  war von dem Projekt so begeistert, dass sie sich bereit erklärt hat, diese Flasche auch in ihrem Geschäft zu verkaufen. 

Da die Schule sich jedes Jahr neu um die Ehrung bewerben muss, ist der AK Grün schon fleißig dabei, auch in diesem Jahr etwas Vorzeigbares in Sachen Klimaschutz und Biodiversität auf die Beine zu stellen, um das Prädikat nicht zu verlieren.  Als Ideen verfolgt man dabei, die Flächen im Schulbereich ökologisch aufzuwerten und weitere Aktionen zur Vermeidung von Plastikmüll zu starten, soweit es natürlich die Pandemie erlaubt. 

„Ohne Fleiß, keinen Preis"- so könnte das Motto von uns, dem AK Umwelt heißen. Denn wir alle wissen, dass wir ohne Projekte  unserem Ziel- eine umweltfreundliche Schule- nicht näher kommen. Aber durch unsere wöchentliche Videokonferenzen haben wir die Möglichkeit, trotz Corona dieses Ziel zu erreichen. Denn nachdem wir unter anderem schon eine nachhaltige Trinkflasche mit MRG-Logo entwickelt haben, gibt es schon wieder viele neue Ideen und Projekte, die wir demnächst starten möchten, wie zum Beispiel einer Pflanzaktion auf unseren Balkonen im Neubau. 

Auch bei der neuen CO2-Challenge der Klimaschutzmanager*innen der Metropolregion Nürnberg-Amberg, an der sich das Max-Reger Gymnasium beteiligt, kann jeder von euch durch eine tägliche Aufgabe in der Fastenzeit einen kleinen Beitrag für unsere Umwelt leisten. Ziel der Aktion ist es während dieser 40 Tage in den Bereichen Ernährung, Konsum, Energie und Mobilität auf sein Verhalten zu achten und ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. 40 Challenges fordern auf der Seite https://co2challenge.net und in sozialen Netzwerken täglich (außer sonntags) zum Mitmachen und Nachdenken auf. Ob Verzicht auf das Auto, klimafreundliche Ernährung oder plastikfreies Einkaufen- jeder Tag wird anders und für jede*n ist etwas dabei. Man muss einfach den Link anklicken und mitmachen. 

Für Schulen hat sich diese Aktion eine spezielle Challenge einfallen lassen: Wenn 50% einer Klasse oder Arbeitsgruppe sechs von acht Aufgaben umsetzen, erhält diese Klasse oder Gruppe eine Urkunde als Teilnahmebestätigung.

Die Aufgaben sind alle Teil der täglichen Challenges, können aber unabhängig vom Datum jederzeit erledigt werden.

1. Tierisch gut unterwegs mit dem Drahtesel: Mach dein Fahrrad fit für den Frühling

2. Einen Tag lang fleischlos glücklich: Verzichte heute auf Fleisch und Wurst!

3. Ein Tag Leitungswasser statt abgepacktes Wasser oder Softdrinks: Nur Leitungswasser und

Tee statt Mineralwasser und Cola trinken.

4. Upcycling, denn alt ist das bessere Neu: Versuch dich im Upcycling!

5. Pflanzen pflanzen: Lass etwas wachsen!

6. Butter? Heute gestrichen: Heute mal auf Butter verzichten

7. Hahn eine Woche lang zudrehen statt Verschwendung zusehen: Drehe bei jeder Gelegenheit

den Wasserhahn zu, solange du nicht wirklich fließendes Wasser brauchst!

8. Ein Tag Fernseh-Fasten und Serien-Sparen: CO2-Sparen statt Serien, Fasten statt Fernsehen

Wenn du also noch nicht weißt, worauf du in der Fastenzeit achten oder verzichten möchtest, oder du sogar  diese Herausforderung zusätzlich annehmen willst, wäre diese Aktion doch die perfekte Gelegenheit. Wir würden uns sehr freuen, wenn du mitmachen würdest und deine Freunde oder deine Klasse auch dazu animieren würdest, sodass ihr gleichzeitig zu einer umweltfreundlicheren Zukunft beitragt, aber auch versuchen könnt, die Schulchallenge gemeinsam zu meistern;)

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