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BildAm 11.01.2018 organisierte das P-Seminar von OStRin Veronika Frenzel einen Präsentationsabend, um die Ergebnisse zum Thema „Migration in Europa“ Eltern und Mitschülern, die alle herzlich eingeladen waren, sowie dem stellvertretenden Direktor StD Meyer und anderen Lehrkräften in Form einer Powerpoint-Präsentation vorzustellen. Moderiert wurde der Abend von den Schülern Leon Schickendantz und Magdalena Probst, die den Vortrag unterhaltsam und interessant gestalteten, und zur Verköstigung gab es selbstgemachte Häppchen. Das Seminar hatte in den letzten 1 ½ Jahren in vier Gruppen zusammengearbeitet, die nun eine nach der anderen vortraten und ihre Arbeit schilderten. Dabei war die erste Gruppe mit dem Erstellen eines Fragebogens bezüglich der Herkunft von Eltern und Großeltern der Schüler beschäftigt gewesen, um die Wurzeln der Schülerschaft des Max-Reger-Gymnasiums herauszufinden. Anhand der Resultate dieser Befragung konnte eine Karte erstellt werden, auf der die entsprechenden Länder in unterschiedlicher Farbe je nach Häufigkeit hervorgehoben wurden. Daraus wurde ersichtlich, dass ein Großteil der aus anderen Ländern stammenden Eltern/Großeltern aus Russland, Mexiko, den U.S.A. oder Kasachstan etc. kamen. Die zweite Gruppe wollte eine Autorenlesung für die siebte und achte Jahrgangsstufe organisieren, bei der ein Flüchtling seine Geschichte erzählen sollte. Der Blick fiel dabei zunächst auf den Autoren Hassan Ali Djan und sein Buch „Afghanistan. München. Ich“ vom Herder Verlag. Nachdem man mit dem Verleger über das Honorar des Autors für die Lesung verhandelt hatte, verblieb man dabei sich noch weiter umzusehen. Auch im Bekanntenkreis wurde nachgefragt, ob jemand einen Flüchtling kenne, der freiwillig etwas über seine Flucht berichten wolle. Zuletzt setzte man sich mit Sachkundigen der Freiwilligen Agentur in Amberg in Verbindung. Auch die Planung der Exkursion nach Straßburg zum Europaparlament wurde einer Gruppe von Schülern überlassen, die für die An- und Abreise mit Bus bzw. Zug, sowie für eine entsprechende Unterkunft sorgten. Zudem führten Leon und Magdalena die Gruppe als Fremdenführer durch Straßburg und informierten ihre Mitschüler über interessante Details zum Straßburger Dom, Petit France, dem Kanal und weiteren Sehenswürdigkeiten. Der Besuch des Europaparlaments war das Highlight der Exkursion. Die Schüler bekamen einen genauen Einblick in den Gebäudekomplex und konnten Ismail Ertug, einem deutschen Europa-Abgeordneten, selbst einige Fragen stellen, die er bereitwillig in einem Interview beantwortete, das das Kamera-Team des Seminars aufnahm und in ihre Dokumentation einbaute, die ebenfalls am Präsentationsabend vorgeführt wurde. Die Dokumentation zeigte die gesamte Exkursion, sowie ein Interview mit Christina Gerl, der neuen Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte bei der Stadt Amberg, die selbst vor 10 Jahren am Max-Reger-Gymnasium ihr Abitur gemacht hat. Besonders die Ausschnitte von der Besichtigung der Stadt sorgten für Lacher unter den Zuschauern. Insgesamt war der Abend sowohl informativ als auch von einer lockeren und unterhaltsamen Atmosphäre geprägt.

GruppenbildZiel der Fahrt des P-Seminars „Die Welt bewegt sich“ im Leitfach Geographie nach Straßburg unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel war neben der Besichtigung der historisch hoch interessanten Stadt an der deutsch-französischen Grenze der Besuch des Europaparlaments, das das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union und als Gesetzgeber tätig ist. Im Mittelpunkt stand hierbei das Gespräch mit dem deutschen Europaabgeordneten Ismail Ertug, der in Kümmersbruck zu Hause ist. Vorab bekamen die Schüler einige Informationen zu der Architektur des Europäischen Parlaments. Das Gebäude wurde nach fünfjähriger Bauzeit fertiggestellt und ist nach der 1993 verstorbenen französischen Journalistin und Politikerin Louise Weiss benannt. Sie war von 1979 bis zu Ihrem Tode 1983 Abgeordnete des Europäischen Parlaments und bedeutsame Verfechterin des europäischen Gedankens. Anschließend wurde der Gruppe im Besucherraum ein Film des Informationsbüros über die Geschichte der EU gezeigt. Hier wurde den Schülern bewusst, welche Bedeutung die Gründung dieser Organisation hatte. Diese sollte einen wichtigen Beitrag leisten, die jahrhundertelange Feindschaft vor allem zwischen Deutschland und Frankreich, aber auch der anderen europäischen Staaten zu beenden. Im Anschluss nahm sich der Europaabgeordnete Ismail Ertug zwei Stunden Zeit, Fragen der Schüler zu beantworten, die zum einen seinen Alltag als Abgeordneter zum anderen natürlich die Bedeutung des Parlaments betrafen. Hierbei wurde auch über aktuelle Probleme wie die Flüchtlingskrise gesprochen, deren Bewältigung eine Priorität der EU ist. Ismail Ertug ging darauf ein, dass die 28 Staaten häufig und auch bei diesem Thema nur schwer eine gemeinsame Linie finden, zurzeit driftet die Union sogar auseinander. Stichpunkt Brexit! Auf der einen Seite gebe es die „Koalition der Willigen“, die auf Solidarität und Kooperation hinziele. Deutschland sei hier die treibende Kraft. Leider gebe es auch Verfechter einer Abschottungspolitik. Danach führte er seine Meinung zu dem Konflikt mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aus, der die europäische Gemeinschaft vor große Probleme stelle, vor allem wenn man bedenkt, dass ja die Türkei einen Beitritt anstrebe. Auch zur Sprache kam in dem Interview das Erstarken rechtsradikaler Bewegungen in der Politik. Auf die Bedenken der Schüler hin, solche Parteien könnten international an Kraft gewinnen, antwortete der Abgeordnete mit Bestimmtheit, dass solche Entwicklungen vielleicht in einzelnen Staaten an Wählerstimmen gewinnen, jedoch auf europäischer Ebene, falls sie ins Europaparlament gewählt werden sollten, bisher eine zu vernachlässigende Minderheit sind. Anschließend durfte die Gruppe auch noch einer Plenarsitzung des Parlaments beiwohnen, was natürlich hochinteressant war, schon allein aufgrund der vielen Sprachen, die simultan übersetzt wurden. Die Fahrt war ein großer Erfolg in vielerlei Hinsicht. Zum einen konnten die Schüler, die in der Schule das Fach Französisch belegt hatten, ihre Sprachkenntnisse auffrischen, zum anderen eine wunderschöne Stadt entdecken und Einblicke in die Politik Europas bekommen.

Zur Vertiefung und Veranschaulichung des Unterrichtstoffs sind alle fünften Klassen in Begleitung ihrer jeweiligen Geographielehrerinnen (Frau StRin Paul, Frau StRefin Häusler, Frau OStRin Frenzel) am 08. Juni in den Nationalpark Bayerischer Wald gefahren. In dieser Jahrgangsstufe ist eine Exkursion verpflichtend. Da die deutschen Mittelgebirge und der Bayerische Nationalpark Thema in dieser Jahrgangsstufe sind, lag es auf der Hand, den Unterrichtsstoff vor Ort kennenzulernen.  Das Gebiet ist mit seiner ursprünglichen Natur nicht nur ein idealer Ort für unvergessliche Naturerlebnisse, sondern auch ein einmaliger Lernort. „Natur Natur sein lassen  lautet die Philosophie dieses Projekts und in der Tat, nirgendwo sonst zwischen Atlantik und Ural dürfen sich die Wälder, Moore, Bergbäche und Seen auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer einmaligen wilden Waldlandschaft entwickeln“ (Verwaltung Bayerischer Nationalpark).

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 Die Wurzeln und Wege des Tourismus an einem konkreten Beispiel in fast unmittelbarer Nachbarschaft in einer dreitägigen Exkursion zu erforschen, war Ziel des W-Seminars Geographie „Erholungsräume in Deutschland“ am MRG unter der Leitung von Oberstudienrätin Veronika Frenzel. Der Bayerische Wald, ein nach dem Niedergang der Glasindustrie von der Abwanderung stark betroffener Raum, investiert in zunehmendem Maß in diesen boomenden Wirtschaftszweig. Die Glasindustrie, die diesen Raum geprägt hat, bietet dafür durchaus einen fruchtbaren Boden, wovon sich die Schüler bei dem Besuch der Joska-Kristallglas-Manufaktur überzeugen konnten. Hier hat man die sinkende Nachfrage nach den leicht zerbrechlichen Produkten durch einen Erlebnispark aufgefangen.

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 Das Ruhrgebiet ist im allgemeinen Bewusstsein eine wenig attraktive Region, die sich nicht unbedingt als touristisches Ziel anbietet, allerdings völlig zu Unrecht. Dieser unterschätzte Industrieraum ist nämlich eigentlich eines der spannendsten Gebiete der Bundesrepublik. Das sollten die Schüler und Schülerinnen des Geographie-W-Seminars „Industrieräume in Deutschland“ des Max-Reger-Gymnasiums  unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis kennen lernen. Aufgrund des Rohstoffs Kohle war hier in einem ursprünglich agrarisch bestimmten Raum die zeitweise größte Industrie- und Menschenagglomeration Europas entstanden und zwar eben wegen des florierenden Bergbaus und der daran sich anschließenden Stahlverhüttung und-verarbeitung. Allerdings hat dieser Bereich seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Verdrängung der Kohle als Energieträger und Rohstoff für die chemische Industrie durch Erdöl und durch die Krisen in der hier ansässigen Stahlproduktion massive Probleme. Hohe Arbeitslosigkeit und in der Folge davon eine immense Abwanderung haben jahrelang diesen Raum geprägt.

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