
Am 8. Mai veranstaltete das P-Seminar Latein einen Römertag, bei dem am Vormittag die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen die Möglichkeit hatten, in die spannende Welt der Römer einzutauchen. Sie konnten selbst bei römischen Spielen aktiv werden, römische Kleidung sowie militärische Ausrüstung anprobieren. Auch römisches Essen konnte gekostet werden.

Am Abend erwartete die Zuschauer ein besonderes Highlight mit der Kabarettvorstellung Schlechte Karten für Jupiter von Björn Puscha, bei der Münchner "Bühnenlateiner" die Welt der Römer mit viel Humor betrachtete und gleichzeitig seine Zuhörer gekonnt in diese spannende Zeit versetzte.
StR Matthias Wendl
Im Rahmen seiner Tournee besuchte uns am Donnertag, den 03.04, der professionelle Geschichtenerzähler Martin Ellrodt. Auf Einladung der Fachschaft Latein präsentierte er im Multifunktionssaal des MRG eine eigenhändig kreierte Fassung seiner Lieblingsepisoden aus Ovids berühmten "Metamorphosen".
Mit einer überzeugenden Darbietung aus kraftvoller Stimme und ausdrucksvoller Gestik gelang es dem wortgewaltigen Erzähler in beeindruckender Weise, die Schülerinnen und Schüler aus den 10.-12. Jahrgangsstufen in die faszinierende Welt von Ovids vor über 2000 Jahren erschienene Verwandlungssagen eintauchen zu lassen.
Durch Ellrodts Fähigkeit, antike Mythen zum Leben zu erwecken, erhielten die Jugendlichen an diesem Vormittag die Möglichkeit eines intuitiven Zugangs zu Ovids unvergleichlich schönem carmen perpetuum, einem bedeutenden Stück Weltliteratur - einmal ganz unbelastet von Vokabelkenntnissen und Notenvergabe.
Am 14. Juli 2022 machten sich die Klassen 7c und 8a des MRG in Begleitung von OStRin Edeltraud Kraus und StD Herbert Schaller auf den Weg in die mittelfränkische Stadt Weißenburg, um dort die Überreste aus der Römerzeit zu besichtigen.
Gegen Ende des 1. nachchristlichen Jahrhunderts hatten die Römer auf einer Anhöhe über der Schwäbischen Rezat – am westlichen Stadtrand des heutigen Weißenburg gelegen – das Kastell Biriciana errichtet. Dieses Lager diente der Stationierung von Hilfstruppen und hielt sich bis zu den Einfällen der Alamannen in der Mitte des 3. Jahrhunderts. Die Anlage befindet sich knapp 6 km südlich des Limes und steht heute als Teil des UNESCO-Welterbes unter Denkmalschutz. Das Nordtor der Militäranlage, die porta decumana, wurde 1990 rekonstruiert.
Zum Kastell gehörte eine zivile Ansiedlung (vicus), was man u. a. an einer nahe gelegenen Thermenanlage erkennen kann: Diese Anlage wurde 1977 entdeckt und in den folgenden Jahren ausgegraben und konserviert und ist seitdem der Öffentlichkeit in einem Schutzbau als Thermenmuseum zugänglich.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist natürlich der berühmte Schatz, der 1979 nahe der Thermenanlage entdeckt wurde. Der glückliche Finder stieß zufällig bei der Gartenarbeit – er war damit beschäftigt, ein Spargelbeet anzulegen – auf den bedeutenden Römerschatz: So viel Glück muss man erst mal haben! Der wertvolle Fund umfasst etwa 120 Einzelstücke, darunter beeindruckende Götterfiguren, sakrale Gefäße, Alltagsgegenstände und Paradeausrüstungsteile. Es handelt sich bei den Fundstücken offensichtlich um Teile eines stattlichen Heiligtums: Wie auch andere Schatzfunde im Gebiet der römischen Provinz Rätien wurde der Weißenburger Fund in der Zeit der Alamanneneinfälle vergraben, vermutlich in der Hoffnung, dass man ihn später wieder bergen könnte. Dieser Schatzfund ist ein eindrucksvolles Dokument für die römische Kulturgeschichte auf bayerischem Boden.
Der Museumsbesucher erfährt in der neu konzipierten Ausstellung auch viel Interessantes über das Leben am Limes: Das betrifft sowohl den kulturellen Austausch zwischen Römern und Germanen als auch das alltägliche Leben im Kastell und im Lagerdorf.
Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich beeindruckt von den im Museum ausgestellten Fundstücken des Schatzes. In der Therme gewannen sie eine Vorstellung von den Badefreuden der Römer und ihrer in technischer Hinsicht beachtlichen Badekultur. Bei einem kurzen Rundgang auf dem Gelände des Kastells konnten sie das imposante Nordtor besichtigen und bei der Übersetzung einer Inschrift auch ihre Lateinkenntnisse testen.
Neben dem kulturellen Programm kam die Freizeit nicht zu kurz: Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen den einzelnen Programmpunkten in Kleingruppen durch die Innenstadt von Weißenburg bummeln und sich dort vergnügen. Am Nachmittag traten Schüler und Lehrer gut gelaunt die Heimreise an – sicherlich auch in dem Bewusstsein, bei diesem Ausflug in die Welt der alten Römer den eigenen Horizont erweitert zu haben.
StD Herbert Schaller


Am Donnerstag, den 26. April 2018 machten sich die 7. Klassen des MRG in Begleitung einiger Lehrkräfte (StDin Heidemarie Kreuß, OStRin Ute Brockmann und StD Herbert Schaller) ins mittelfränkische Weißenburg auf, um dort – gut gelaunt, hoch motiviert und wissbegierig – die Überreste aus der Römerzeit zu besichtigen. 
Die Römer hatten am Ende des 1. Jahrhunderts nach Christus am westlichen Stadtrand der heutigen Stadt Weißenburg das Kastell Biriciana errichtet. Das Lager diente der Stationierung von Hilfstruppen und hielt sich bis zu den Einfällen der Alamannen in der Mitte des 3. nachchristlichen Jahrhunderts. Die Anlage befindet sich knapp 6 km südlich des Limes und steht heute als Teil des UNESCO-Welterbes unter Denkmalschutz. Das Nordtor der Militäranlage, die porta decumana, wurde 1990 rekonstruiert.
Zum Kastell gehörte eine relativ große zivile Ansiedlung (vicus), was u. a. an einer nahe gelegenen Thermenanlage zu erkennen ist: Diese Anlage wurde 1977 entdeckt und in den folgenden Jahren ausgegraben und konserviert und ist seitdem der Öffentlichkeit in einem Schutzbau als Thermenmuseum zugänglich.
Und dann gibt es da noch jenen berühmten Schatz, der 1979 nahe der Thermenanlage gefunden wurde, und zwar beim Anlegen eines Spargelbeetes: Dieser bedeutende Römerschatz umfasst etwa 120 Einzelstücke, darunter 17 großartige Götterfiguren sowie Votivtafeln, sakrale Gefäße, Alltagsutensilien und Paradeausrüstungsteile. Wie viele andere Schatzfunde im Gebiet der römischen Provinz Rätien, deren Hauptort Augusta Vindelicum (das heutige Augsburg) war, wurde auch der Weißenburger Fund in der Zeit der Alamanneneinfälle vergraben, vermutlich in der Hoffnung, dass man ihn später wieder bergen könnte. Dieser Schatzfund ist ein grandioses Dokument für die römische Kulturgeschichte auf bayerischem Boden.
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen und einer Neukonzeption der Ausstellung wurde das Römermuseum 2017 neu eröffnet. Neben dem Schatzfund erfährt der Besucher in der neuen Ausstellung viel Interessantes über das Leben am Limes: Das betrifft sowohl den Kulturaustausch zwischen Römern und Germanen als auch das alltägliche Leben der Soldaten im Kastell und die Situation der Händler und Familienangehörigen im Lagerdorf.
Die Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen erkundeten unter fachkundiger Anleitung bei auffrischendem Wind das mehrere Hektar umfassende Gelände des Kastells. Bei der Besichtigung des imposanten Nordtors konnten sie ihre Lateinkenntnisse unter Beweis stellen, als es darum ging, eine Inschrift zu entziffern und zu übersetzen. In der Thermenanlage gewannen sie eine Vorstellung von der in technischer Hinsicht beachtlichen Badekultur der Römer; außerdem hatten sie noch die Gelegenheit, sich einen Film über die Römer in Weißenburg ansehen. Im Römermuseum konnten sie schließlich die wahrlich beeindruckenden Fundstücke des Schatzes bewundern. 
Neben dem kulturellen Programm hatten die Schüler auch noch die Möglichkeit, in Kleingruppen die malerische Innenstadt von Weißenburg zu erkunden. Am Nachmittag traten sie gut gelaunt die Heimreise an – sicherlich in dem Bewusstsein, bei dieser Exkursion in die Welt der alten Römer einiges gelernt, aber auch viel Spaß gehabt zu haben. Die Lehrkräfte jedenfalls werden gern an diesen gelungenen Ausflug zurückdenken.
Schaller, StD
Erfolgreiche Teilnahme von Fabian Wagner
Beim Landeswettbewerb Alte Sprachen 2016/18 konnte Fabian Wagner (Q 12) einen großen Erfolg landen. Durch die gelungene Übersetzung eines anspruchsvollen Seneca-Textes und die erfolgreiche Bearbeitung kniffliger Zusatzaufgaben schaffte er – als einer der 50 besten Teilnehmer – den Sprung in die zweite Runde. Anfang Oktober 2017 hieß es nun, einen lateinischen Text, dem eine deutsche Übersetzung beigefügt war, zu interpretieren und durch die Bearbeitung einer kreativen Aufgabenstellung zu rezipieren. Leider blieb es Fabian verwehrt, in die letzte Runde des Wettbewerbs einzuziehen. Doch die Hürden sind auch sehr hoch: In der dritten (und letzten) Runde werden die besten zehn Kandidaten zu einem Colloquium im Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingeladen. Fabian kann stolz auf das Geleistete sein, denn er hat die Farben des Max-Reger-Gymnasiums wahrlich würdig vertreten, wofür ihm der Dank der Schule gebührt. Als Anerkennung für seine Leistung erhielt er vom Ministerium – neben einem schönen Buchpreis – auch eine Urkunde mit einer Widmung in Form eines lateinischen Distichons, in dem Fabian attestiert wird, dass er sich bei diesem Wettbewerb sehr großes Lob (maxima laus) erworben hat. Bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft etliche Schüler unserer Schule am Landeswettbewerb Alte Sprachen teilnehmen und vielleicht ähnliche Erfolge erzielen. Vivant sequentes!
StD Herbert Schaller







