Pauline Graf beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs
Unsere Schulsiegerin Pauline Graf (6b) vertrat das Max-Reger-Gymnasium beim Amberger Stadtentscheid und konnte dort die Jury mit ihrem mitreißenden Vortrag zunächst aus Cornelia Funkes „Tintenherz“ in ihren Bann ziehen. Auch in der zweiten Leserunde stellte Pauline unter Beweis, beim Darbieten eines unbekannten Textes das jeweils passende Lesetempo sowie eine überzeugende Stimmmodulation und sinnstiftende Betonungselemente bieten zu können.
Letztlich konnte Pauline einen zweiten Platz erringen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Gesamtleistung!
OStR Tobias Kober

Passend zum Termin der Veranstaltung hieß es am Freitag, den 13. Dezember: „Verflixt juhe: Ist denn hier alles verhext? – Spuk und Geister…“ Doch nur laut Kalender und inhaltlich ging’s dann drunter und drüber. Ansonsten waren unsere Klassensiegerinnen für den Schulentscheid bestens vorbereitet und konnten die Jury und das Publikum aus der 6. Jahrgangsstufe rundum überzeugen und mit spannenden Vorträgen unterhalten.

So eröffnete Eva-Anisia Flierl (6a) die erste Leserunde (Einführung in eine vorbereitete Textstelle und Vorlesen á 4 Minuten) mit einem Ausschnitt aus „Percy Jackson“ von Rick Riordan. Darauf entführte Pauline Graf (6b) in J. K. Rowlings zauberhafte Welt von „Harry Potter und der Feuerkelch“. Mit der Magie des Meeres – ganz im erziehungs- und bildungsrelevanten Kontext der Umweltverschmutzung durch Menschen – beschäftigt sich die Jugendbuchreihe „Alea Aquarius“ von Tanya Stewner; ein Ausschnitt aus dem Band „Ruf des Wassers“ war der selbstgewählte Text von Sophie Letz (6a). Und Olivia Milchert (6b) kümmerte sich um „Unheimlich nette Geister“ aus „Spensterchen 1“ (Daren King).

Als Zwischenbeitrag zum Rahmenthema präsentierte die Klasse 7c die Balladen „Der Zauberlehrling“ (Johann Wolfgang von Goethe) und „Belsatzar“ (Heinrich Heine): Mal musste der erfahrene Zaubermeister die Rettung in einer unkontrollierbaren Situation herbeiführen, mal erschien bei einem königlichen Festgelage eine nicht zu deutende Inschrift wie von Zauberhand…
In der zweiten Leserunde (Vorlesen á 3 Minuten) lasen die vier Klassensiegerinnen aus einem nicht vorbereiteten Werk vor. Auch hier achtete die Jury (Vorjahressiegerin Carolina Luber, 7a; Fr. Binner, Elternbeirat; Fr. Kontny, Buchhandlung Rupprecht; StD Christoph Matz, Schulleitung) auf die Bewertungskriterien Lesetechnik (Aussprache, Betonung, Tempo) und Interpretation (Inhalt – Stimmung, Tonlage).
Während sich die Jury zur Beratung ihrer Entscheidung zurückgezogen hatte, verkürzten die Schülerinnen Marlies Ehbauer und Elisabeth Winkler aus der Klasse 6a mit Gruselgeschichten die Wartezeit bis zur Verkündung der Schulsiegerin. Diese heißt in diesem Schuljahr Pauline Graf und wird das Max-Reger-Gymnasium beim Stadtentscheid im Frühjahr 2025 vertreten.

Allen Klassensiegerinnen nochmals herzlichen Glückwünsch zu ihrem Erfolg und überzeugenden Auftritt auf der Bühne des thematisch dekorierten Festsaals! Und unserer Schulsiegerin eine magisch-erfolgreiche Teilnahme bei der nächsten Runde im Vorlesewettbewerb 2024/2025!
OStR Tobias Kober

Anbei die Filmtrailer zu den zwei Kurzfilmen, die die 9b gedreht hat. Viel Spaß dabei!

Auch in Regensburg auf regionaler Ebene zeigte unsere Schul- und Stadtsiegerin Carolina Luber (6a) eine souveräne Leistung. Direkt zu Beginn der ersten Leserunde durfte Carolina aus ihrem selbstgewählten Buch vorlesen und damit die Veranstaltung im Thon-Dittmer-Palais eröffnen. Danach hieß es zweifach warten: zum einen auf die Beiträge der anderen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zum anderen auf die Entscheidung der Jury, die gleich nach Carolinas zweitem Auftritt mit deren ebenso sicherem Vorlesen eines unvorbereiteten Textes ihre Entscheidung fällte. Auch wenn das Jury-Ergebnis zwei andere Sieger zur Teilnahme am Landesentscheid berechtigt, bleibt Carolinas Können – ein beeindruckend facettenreiches Lesen mit sinntreffenden Nuancen in Stimme und Betonung – in Erinnerung…
OStR Tobias Kober
„Der Mensch zwischen Scheitern und Gelingen“ – Zu diesem Rahmenthema wurde die Erstauflage der Wissenschaftswoche der 11. Jahrgangsstufe durchgeführt. Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler unserer 11a und 11b ihr jeweiliges Leitfach gewählt und bearbeiteten im Zeitraum von fünf Unterrichtstagen als entsprechende Gruppen die bestimmte Frage- und Problemstellung.
Dabei reichte die thematische Bandbreite von Goethes Liebeslyrik als literarische Zeugnisse gescheiterter Liebesbeziehungen über die Herausforderungen der Würfelverdoppelung oder der Kernfusion bis hin zur Beschäftigung mit leistungsbestimmenden Faktoren im Fußball, von Marcus Antonius, Kleopatra, Caesar und Bismarck über Mount-Everest-Expeditionen, Weltumrundungen und Klimafragen bis hin zu Beethoven als Superstar der Musik – vertraut mit den Erfahrungen menschlicher Tragödie.



Ganz im Sinne der angestrebten Multiperspektivität entwickelten die ElftklässlerInnen fachlich unterschiedliche und inhaltlich facettenreiche Gesichtspunkte zur bipolaren Ausrichtung des jahrgangseinheitlichen Grundthemas.
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Beim Präsentieren der Ergebnisse kamen verschiedene Methoden zum Einsatz: Während ein Teil der Gruppen auf den klassischen Vortrag mit digitaler Veranschaulichung setzte, brachten andere Schülerinnen und Schüler produzierte Podcasts zu Gehör. Auch Eröffnungssequenzen zu kleinen Ausstellungen, z.B. im Fach Kunst zu Ernst Ludwig Kirchner, die im jeweiligen Fachunterricht noch weiter vertieft werden, stellten Gruppen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Rahmen eines klassenübergreifenden Präsentationstages im Festsaal vor.
Dieser bot den Rahmen für den Abschluss einer besonderen Woche für unsere 11. Jahrgangsstufe auf deren Weg in die Qualifikationsphase der Oberstufe. Als Vorbereitung darauf – insbesondere im Kontext des wissenschaftlichen Arbeitens – versteht sich die Wissenschaftswoche. Bei einer Auftaktveranstaltung gewannen die Schülerinnen und Schüler zentrale Orientierungspunkte für den Anspruch wissenschaftlicher Standards. Inhaltlich setzten sie sich mit grundsätzlichen Bedingungen des Scheiterns und Gelingens allen menschlichen Lebens und Arbeitens auseinander und reflektierten beispielhaft wichtige Stationen in der Biografie des kürzlich verstorbenen ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble. Nicht zuletzt das politische Leben dieses Mannes verdeutlicht die Nähe zwischen Erfolg und Versagen – und schließlich auch den existenziell hoffnungsfrohen Aspekt, selbst im Scheitern einen Weg zu neuem Gelingen suchen und finden zu können.
OStR Tobias Kober
Hier noch weitere Eindrücke:

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