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Schulentscheid: „Bayerische Heimat – ein Ort mit dem Herz am rechten Fleck…“

Wenn mittlerweile schon überlegt wird, das Schafkopfspielen in den Lehrplan aufzunehmen, und andernorts der bayerische Dialekt auf dem Stundenplan steht, konnte das Motto des diesjährigen Vorlesewettbewerbs am Max-Reger-Gymnasium – mittlerweile die 60. Ausgabe dieses Wettbewerbs in Deutschland – nur die Pflege bayerischer Kultur und Sprache sein. 

 Les Arten

Schon die Kulisse spiegelte bayerisches Lebensgefühl wieder: Wo Bayern sich treffen, dürfen Bierbank und Tracht, die (zumindest optische Vorstellung) von Leberkäs und Bierkrug-Inhalt, grüne Wälder und weiß-blauer Himmel nicht fehlen. In derlei Atmosphäre entführte nicht nur eine stimmungsvolle Videosequenz mit Bildern bayerischer Orte aus luftiger Höhe, sondern auch die Klasse 8a mit ihrem szenischen Anspiel zur Eröffnung der Veranstaltung: Hintersinniges und historisch Wissenswertes zu bedeutenden Momenten des Jubiläums-Freistaates Bayern, z.B. zu König Max Joseph und seinen Umgang mit der Forderung nach einer bayerischen Verfassung oder zu Kurt Eisner in den Wirren der Zeit nach dem 1. Weltkrieg, konnten da auf der Bühne mitverfolgt werden. Und der Himmel der Bayern entsandte statt des angestaubten, guten alten Aloisius eine junge, dynamische Aloisia, die dem Publikum ein wichtiges Lebensmotto ins Stammbuch schrieb: „Liebe Bayerinnen und Bayern! Seid‘ s guat zueinander! Lasst’s jedem sei Meinung frei aussprech! Achtest’s Mann und Frau gleichermaßen! Und schaut’s net auf Äußeres oder die Sprach!“    

Nach den sprachlichen Eindrücken einer heiter-witzigen Lerneinheit zum Thema „Altbairisch für Einsteiger“ konzentrierte sich die Jury des Vorlesewettbewerbs – bestehend aus Vertreterinnen des Elternbeirats, der Buchhandlung Rupprecht und der Fachschaft Deutsch sowie der Vorjahressiegerin Amelie Nutz (7b) – auf die Leserunde des jeweils bekannten Textes: Paula Nerb (6a) las aus „Heidi“, Cosima Ernst (6b) entführte in die Heimat von „Harry Potter“ und Jonas Zimmermann (6c) brachte „Lausbubengeschichten“ zu Gehör. 

Auf dem Weg zur zweiten Runde des unbekannten Textes gehörte die Bühne dem Unterstufentheater unter der Leitung von Frau Biehler. In der Atmosphäre typischer und skurril-besonderer Familiengeschichten ließen die beiden Stücke „Dumme Gans“ und „Lametta-Lamento“ bei den Zuschauern kein Auge trocken. 

Bevor die Jury ihr Ergebnis bekanntgab, trat Andreas Lautenschlager (Q11) als besondere Lehrkraft für den oberpfälzischen Dialekt in Aktion. Mit seiner Hilfe lernten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler typische Redewendungen und originale Begriffe der Lebenskultur der Oberpfalz. 

Schließlich stand fest: Paula Nerb ist die neue Schulsiegerin im Vorlesen. Jubel und Freude ihrer zuhörenden Mitschüler/innen waren groß… Aber auch die beiden anderen Klassensieger hatten ihre Stärken eindrucksvoll zu Gehör gebracht. 

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Bild: Klassensieger/innen beim Vorlesewettbewerb mit Vertretern von Jury und Organisation.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten – auch dem AK „Film“ für die filmische Begleitung unserer Veranstaltung!

StR Kober und StDin Bachfischer

 

 

 

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