
Bild: Nicole Allwang bei der Präsentation ihres Buches auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Im Frühjahr kommt der „Winter“…
MRG-Nachwuchs-Autorin Nicole Allwang (Q11)
Unsere Schülerin Nicole hat ihr Erstlingswerk „Winter - Wenn Sommer, Frühling oder Herbst vollkommen unwichtig sind“ (417 Seiten – ISBN 978-3038311911) veröffentlicht. Ihr schriftstellerischer Durchbruch führte die 16-jährige Ehenfelderin als Gewinnerin des Jugendpreises der Deutschen Literaturgesellschaft 2018 im vergangenen Oktober bereits auf die Frankfurter Buchmesse.
Fahrt zur Frankfurter Buchmesse 2018
Dorthin begleitete unsere Nachwuchs-Autorin Nicole Allwang eine Q11-Delegation unter der Leitung von StDin Bachfischer, StRin Rotheigner und StR Kober. Die Begegnung mit einer kaum überschaubaren Vielfalt an literarischen Werken unterschiedlicher Genres beeindruckte Schüler/innen und Lehrkräfte gleichermaßen. Beim Rundgang über das Messegelände durchlief man buchstäblich vielgestaltige Welten schriftstellerischer Schaffenskraft, welcher man in reflektierender Form beim Besuch von Interviews im Rahmen des „Blauen Sofas“ nachspüren konnte.


Bilder: Einblicke Frankfurter Buchmesse 2018
Als Höhepunkt unserer Fahrt zur Buchmesse kann zweifelsfrei die Verleihung des Jugendbuchpreises 2018 an Nicole am Stand der Deutschen Literaturgesellschaft bezeichnet werden. Eine strahlende Siegerin freute sich zurecht über ihre verdiente Auszeichnung. Dazu erklärte die Deutsche Literaturgesellschaft: „Mit ihrer Professionalität und einem ungewöhnlichen Thema hat sie uns überzeugt.“

Bild: Jugendbuchpreis 2018 für Nicole Allwang
In bewundernswert eindrücklicher Direktheit lässt die Cover-Zeichnerin Kim Nespor, ebenso MRG-Schülerin aus der Q11, die thematische Tiefe dieses Buches bereits auf dem ersten Blick zur Wirkung kommen. Inhaltlich sieht sich die jugendliche und erwachsene Leserschaft gleichermaßen direkt angesprochen:
„Mein Leben war immer kalt und einsam wie der Winter. Mein Name könnte nicht besser gewählt sein. Doch dann war da plötzlich Clyde und brachte mein mühsam aufgebautes Leben ins Wanken. Ausgerechnet der größte Playboy der Schule hat ein Auge auf mich geworfen. Doch es geht um mehr als nur Gefühle – es geht um mein Überleben.“
Nicole Allwang skizziert in einer Selbstvorstellung auszugsweise folgendes Bild von sich:
„Ich war der kleine Rotschopf, der alles ganz genau wissen wollte und dem nie die Fragen ausgingen, der auf dem Land in einem kleinen Oberpfälzer Dorf aufgewachsen ist und noch Dreck gegessen hat, wie so manche meiner Kindergartenfreunde…
Aber so wild ich damals auch war – man mochte es nicht glauben – ich konnte es kaum erwarten, in die Schule zu kommen. Und zwar nur aus einem Grund: um das Lesen zu lernen. Das mit den Zahlen und dem Rechnen und so reizte mich damals gar nicht – tut es auch heute noch nicht – aber ich wollte unbedingt diese geheimnisvollen Buchstaben lesen können.“
Vorlesetag 2018

Unsere 8. Jahrgangsstufe konnte sich am 16.11.2018 im Rahmen des Vorlesetags bereits von der literarischen Begeisterungsfähigkeit der jungen MRG-Schriftstellerin Nicole Allwang überzeugen. Mit Auszügen aus ihrem Werk „Winter“ zog sie die Zuhörenden, die sich bereits im Vorfeld mit der Grundthematik des Buches auseinandergesetzt hatten, in ihren Bann.
Gespannt lauschten die Jugendlichen den sich entfaltenden Handlungssträngen und spürten der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Winter und Clyde nach. Auch der Entstehungsprozess ihrer Erstveröffentlichung wurde von Nicole anschaulich nachgezeichnet.
In einer intensiven Frage-Runde kamen Motive des Schreibens ebenso zur Sprache wie die Herausforderungen des Beginns einer schriftstellerischen Tätigkeit – zumal unter den zeitlichen Bedingungen einer Gymnasiastin in der Oberstufe.

Fahrt zur Leipziger Buchmesse 2019
Auch auf der Leipziger Buchmesse 2019 wird Nicole Allwang vertreten sein. Unsere 9. Jahrgangsstufe wird mit ihr in Leipzig am Donnerstag, 21.03.2019, in die literarischen Sphären der Gegenwart eintauchen und sicher ähnliche außergewöhnliche Erfahrungen und Entdeckungen machen wie die MRG-Gruppe in Frankfurt im Herbst 2018.
StR Tobias Kober

Bild: Nicole Allwang (2.v.l.) mit ihrer Mutter (r.) und Kim Nespor (2.v.r.) und weiteren Mitschüler/innen aus der Q11 auf der Buchmesse

Herzliche Einladung an alle Schüler/innen, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie an alle Ehemaligen und Freunde des Max-Reger-Gymnasiums zur
Autorenlesung mit Nicole Allwang (Q11)
am Mittwoch, 13.03.2019, 19.30 Uhr in der Buchhandlung Rupprecht Amberg
Die Veranstaltung versteht sich als Kooperationsprojekt von Schule und Buchhandel – zweier Partner, die im Falle des MRG und der Buchhandlung Rupprecht seit vielen Jahren einen intensiven Austausch zum Wohle der Leseförderung im Rahmen unterschiedlicher Projekte und Veranstaltungen pflegen. Auch deshalb ist der Eintritt bei dieser Lesung frei. Ein großes Dankeschön an Rupprecht Amberg!
Unsere Schülerin Nicole wird dabei ihr bereits veröffentlichtes Werk „Winter - Wenn Sommer, Frühling oder Herbst vollkommen unwichtig sind“ (417 Seiten – ISBN 978-3038311911) präsentieren und auch ihren Werdegang als Nachwuchsautorin aufzeigen. Dieser führte die 16-jährige Ehenfelderin als Gewinnerin des Jugendpreises der Deutschen Literaturgesellschaft 2018 im vergangenen Oktober bereits auf die Frankfurter Buchmesse.
StR Tobias Kober
Wann kann man als Schüler schon einmal von sich behaupten: „Ich bin erst um Mitternacht aus der Schule heimgekommen!“...?
Doch genau so war es am Dienstag, den 10.10.2017. An diesem Abend unternahm die Q11 einen Ausflug nach Regensburg, um dort um 19.30 Uhr im Velodrom eine Theateraufführung von Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ zu besuchen. Um 17:30 Uhr versammelten sich alle vor der Schule und dann ging es gemeinsam mit einigen Schülern und zwei Lehrern des Gregor-Mendel-Gymnasiums sowie den begleitenden Deutschlehrkräften Frau Paul und Frau Lankes ab in die Busse und auf nach Regensburg. Vor Ort waren wir bei weitem nicht die einzigen Schüler/-innen, die Schlange standen, denn anscheinend hatten zahlreiche Deutschlehrer die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, ihren Schülern einen Theaterabend mit einem der bedeutendsten Werke der Weimarer Klassik zu ermöglichen.
Auch auf die Gefahr hin, ein solch anspruchsvolles klassisches Werk trotz der Vorinformationen aus dem Unterricht und eines vereinfachten Textes (Bearbeitung von Stephan Teuwissen) nicht gänzlich zu durchblicken, einen guten Blick auf die Bühne hatten Schüler/-innen und Lehrer/-innen von der Galerie aus auf jeden Fall. Nachdem geklärt war, wer wo und neben wem sitzt, begann die Reise ins Großbritannien des 16. Jahrhunderts, welche gegen 22.30 Uhr endete.
Das Ideendrama „Maria Stuart“ basiert auf der historischen Leidensgeschichte der schottischen Königin Maria Stuart (1542-1587) und wurde von Schiller nach dem klassischen „Aristotelischen Dramenaufbau“ in fünf Akte gegliedert. Es handelt von den letzten drei Tagen ihres Lebens im Schloss Fotheringhay in England, da sie die politische Gefangene der englischen Königin Elisabeth I. (1533-1603) ist. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die fehlgeschlagenen Versuche ihrer Anhänger, sie zu retten und die Beweggründe und Vorgehensweisen ihrer Gegner, die ihren schnellen Tod wünschen. Maria Stuart lebt bereits seit 18 Jahren in englischer Gefangenschaft. Sie ist aus Schottland geflohen, da man sie dort der Beihilfe zum Gattenmord beschuldigt hat. Maria erhofft sich von der mit ihr blutsverwandten englischen Königin Hilfe, kommt aber vom Regen in die Traufe. Elisabeth und ihre Anhänger sehen in ihr eine Gefahr für England. Kurz: Elisabeth bangt um ihren Thronanspruch. Intrigen, gewaltsame Befreiungsaktionen, Leidenschaft, moralische und egoistische Absichten der Figuren sorgen für die nötige Spannung, die sich dann schließlich in einem dramatisch verlaufenden Streitgespräch zwischen den beiden Königinnen im III. Akt, dem Höhepunkt des Dramas, entlädt. Dieser Konflikt endet zwar im V. Akt mit dem Tod Marias auf dem Schafott, aber dennoch geht sie als heldenhafte moralische Siegerin – in der Klassik die idealtypische „Schöne Seele“ – aus diesem Konflikt hervor. Elisabeth I. hingegen, die vermeintliche Siegerin in diesem Konflikt, steht am Ende als moralische Verliererin da, die von allen ihren Anhängern verlassen wird.
Dieses Stück auf der Bühne zu sehen, eine Kostprobe der Klassik und vor allem ihrer Werke auf diese Weise zu erhalten, ist mal etwas anderes, als immer nur die entsprechenden Lektüren im Deutschunterricht zu erarbeiten. Es fällt einem wegen der visuellen Eindrücke wesentlich leichter, der Handlung zu folgen. Die Regisseurin Mélanie Huber und ihre Bühnenbildnerin Nora Johanna Gromer verwendeten kein aufwendiges Bühnenbild. Ganz im Gegenteil. Sie benutzten verschiebbare Bühnenwände, welche die verschiedenen Schauplätze darstellen sollten und sogar immer wieder umfunktioniert als Instrument genutzt wurden. Ein durchdachtes Farbkonzept bei den Kostümen war durchaus erkennbar und ließ Raum für Interpretationen.
Eine Konzentrationsprobe war es dennoch, denn trotz vereinfachter Sprache bleibt Klassik eben Klassik und ist für so manches ungeübte Schülerohr schwer zu verstehen. Das versuchten die Schauspieler jedoch durch humorvolle Szenen – trotz des ernsten Stoffes – wettzumachen, was ihnen durchaus auch gelang.
Abschließend lässt sich resümieren, dass es definitiv ein erlebnisreicher Theaterabend gewesen ist und eine Veranstaltung, die Schüler und Deutschlehrer gerne wiederholen und weiterempfehlen würden.
Kim C. Grun (Q11)
Talente blühen oft im Verborgenen und es ist auch Aufgabe der Schule, diese zu wecken. Das P-Seminar Deutsch des Max-Reger-Gymnasiums unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel hatte sich dieses Ziel im Bereich des kreativen Schreibens gesetzt und man begab sich auf die Suche in der eigenen Schule. Um die literarischen Begabungen unter den Schülern zu entdecken und ihnen im Anschluss eine Plattform für ihre schriftstellerischen Leistungen zu bieten, wurden alle MRG-Schüler aufgefordert einen Text zu verfassen, aber nicht auf die im Deutschunterricht in der Schule in der Regel praktizierte Art und Weise, mit strenger Themenvorgabe und Schulnoten. Vielmehr sollte ein kreativer Raum geschaffen werden, in dem sich die Schüler selbst erproben und ihre literarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.
Das Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung (P-Seminar) liefert einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Handlungskompetenzen, welche die Wahl eines geeigneten Berufs erleichtern sollen.Im Zuge des P-Seminars in dem Fach Deutsch am Max-Reger-Gymnasium „MRG liest und schreibt“ sind die Schülerinnen mit Ihrer Seminarlehrerin OStRin Veronika Frenzel auf die Frankfurter Buchmesse gefahren, um sich vor Ort die Profis anzuschauen, sowohl was die Arbeit der Autoren als auch die Präsentation ihrer Werke durch die Verlage anbelangt.
- Herzliche Einladung zur Schülerlesung des P-Seminar Deutsch
- Was macht ein Buch zum Bestseller?
- Klasse 5c gestaltet Schaufenster der Buchhandlung Rupprecht
- Lesen beflügelt
- Jugend und Politik – eine schwierige Beziehung?
- P-Seminar „Jugend debattiert“ im Bayerischen Landtag
- P-Seminar Deutsch
- Zusammenarbeit des P-Seminars Deutsch des Max-Reger-Gymnasiums und der Übergangsklasse der Luitpoldschule zum Thema Integration
- Q11 in Weimar
- Zeitungsartikel zum Vorlesewettbewerb 2014: Kriminell gutes Lesen am Max-Reger-Gymnasium
- Stars und Glamour bei der Oskarnight des P-Seminars Deutsch
- Unsere Lieblingsbücher – unsere Kiste
- Klassen 7a und 7b zu Gast beim „Amberger Welttheater“
- Leselust zum Welttag des Buches: „Ich schenk dir eine Geschichte“
- Nachts in der Stadtbücherei
- Zeitung macht Schule 2014
- Weimar 2014 – Schiller- und Goethehaus, Anna-Amalia-Bibliothek
- Die Märchenwelt steht Kopf!








