Preisträgerin an der Glasfachschule Zwiesel
Bereits zum fünften Mal ist der Designwettbewerb "Design und Glas - Schüler gestalten" von den Kooperationspartnern Glasmuseum Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur und der Glasfachschule Zwiesel durchgeführt worden.
Für 2025 war das Thema "Glas und Licht: ein Beleuchtungskörper als Eyecatcher".
Kunstfachlehrerin Marion Mack nahm mit ihren 8. Klassen an diesem Wettbewerb teil.
Achte bis elfte Klassen aller ostbayerischen allgemeinbildenden Schulen konnten am Wettbewerb teilnehmen. Aus sieben Schulen wurden insgesamt 95 Arbeiten eingesandt und davon fünf Preisträger ermittelt.
Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Museumskurator Sven Bauer und Museumspädagogin Barbara Stadler vom Glasmuseum Frauenau, der Zwieseler Kulturreferentin Elisabeth Zettner sowie Gunther Fruth und Iris Haschek aus der Glasfachschule Zwiesel. Diese Jury zeichnete unsere Schülerin Daria Höhn (8b) mit dem ersten Platz aus. Darias Leuchtobjekt wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert. Insgesamt war der Wettbewerb mit 1000 Euro dotiert.
Darias Stehlampe wird durch ihr modernes Design zum Eyecatcher. Der gezeichnete Entwurf zeigt eine sensibel gestaltete Form, welche aus drei unterschiedlich großen ineinanderfließenden Glaskugeln besteht. Als Leuchtmittel wählt sie einen Leuchtstab, der als verbindendes Objekt fungiert. Die Oberfläche des Glases wird mittels Glasgravur mit einer feinen linearen Oberflächenstruktur veredelt. Das von innen beleuchtete Glas bildet die gravierte Oberfläche des Glases in Form von Reflexionen im Raum ab. Es entsteht ein kaleidoskopartiges Licht-und-Schatten-Spiel. Es ist geplant Darias Entwurf zu realisieren.

Da wir zur ursprünglich angesetzten Preisverleihung am 29. Januar 2026 aufgrund der schlechten Witterung nicht nach Zwiesel reisen konnten, hatte die Glasfachschule Zwiesel freundlicherweise einen Ersatztermin am 26. März 2026 angesetzt. Vor der Preisverleihung wurde ein dreistündiger Workshop in der Glasveredelung und anschließend in der Glasbläserei vorbereitet. In der Veredelung durfte Daria ein eigen gewähltes Motiv auf eine Schale sandstrahlen und in der Glasbläserei konnte sie dann an der 1000 Grad heißen Flamme ein kleines Objekt formen. Die entstandenen Ergebnisse durfte Daria mit nach Hause nehmen.

Bei der anschließenden Preisverleihung sprach Herr Fruth von der Wichtigkeit des Glases in unterschiedlichen Bereichen. Das Material Glas ist eine revolutionäre Erfindung und in Forschung und Technik sowie in der Medizin und in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Marion Mack







