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Das P-Seminar „Philosophisches Wandern“ des Max-Reger-Gymnasiums besteigt den Goldsteig

„Ich kann nur beim Gehen nachdenken. Bleibe ich stehen, tun dies auch meine Gedanken; mein Kopf bewegt sich im Einklang mit meinen Beinen.“ (Jean-Jacques Rousseau)

PSemWandern1Zum Wandern braucht es nicht mehr, als den Entschluss dazu. Man zieht seine Schuhe an, macht die Tür auf, geht die Treppen hinunter und tritt ins Freie. Raus aus den geschlossenen Räumen, raus aus dem Alltag.
Auch die 13 Schülerinnen des P-Seminars „Philosophisches Wandern“ haben sich dazu entschlossen, sich vom 13.09.21 bis zum 18.09.21 sechs Tage lang ganz der Natur, der Bewegung und philosophischen Gedanken zu widmen.

Im Gepäck waren Vorfreude, Erwartungen, das nötigste an Kleidung und jede Menge philosophischer Input, der das Stück des Goldsteigs zu einer lehrreichen und prägenden Wanderung machen sollte.
Selbstverständlich bedarf es bei einer derartigen Aktion mit insgesamt 15 Personen genauester Planung und Zielsetzung im Vorfeld, weswegen die Vorbereitungen bereits im Winter letzten Jahres begonnen haben. Das Ziel eines solchen Seminars ist, dass SchülerInnen eigenständig ein Projekt planen und dabei Kontakt mit außerschulischen Institutionen aufnehmen. Es unterstützt die Weiterentwicklung der Selbst- und Sozialkompetenzen und hilft, den Blick für eigene Wünsche, Interessen und Stärken zu schärfen, diese zu hinterfragen und Verantwortung für eigene Tätigkeitsfelder zu übernehmen.

Zusammen mit den begleitenden Lehrkräften Frau OStRin Lindner und Herrn OStR Krapf startete die Wanderung am Morgen des 13.09.21 mit einer gemeinsamen Corona-Testung in der Schule, bevor es vom Amberger Bahnhof aus mit dem Zug zum Startpunkt nach Furth im Wald ging.
Die einzelnen Etappen waren aufgeteilt in Wegstücke, die von Furth im Wald nach Schönbuchen (20 km), von dort nach Eck (10 km), über den großen Arber (15km), nach Bayerisch Eisenstein (13km), bis zum großen Falkenstein (13km) und schließlich nach Frauenau (15km) reichten.
Die Herausforderung hierbei lag darin, neben der Wegstrecke und den beachtlichen Höhenmetern von bis zu 1.455 Metern, auch das Philosophieren nicht zu vernachlässigen. Themen wie Wahrheit, Schönheit, Nichts, Heile Welt, Zeit und Erwachsen werden wurden in Gruppen von zwei bis drei Personen vorbereitet und jeweils an einem der sechs Tage besprochen. Schnell ließ sich feststellen, dass körperliche und geistige Aktivität beim Wandern eine besonders gute Konvergenz eingehen, wodurch viele wertvolle Gedankengänge aufkamen, die mit der Gruppe geteilt wurden.
Jeder Tag war durch seine verschiedensten Eindrücke einzigartig, sodass wir körperlich und geistig deutlich ausgeglichener, aber auch erfüllt dem Gesehenem und Gehörtem, neuen Denkimpulsen und Erkenntnissen von unserer Wanderung zurückkehrten. Das assoziative Wandern konnte bei Vielen ein enormes Geflecht von Gedanken auslösen, das oftmals eine große Bereicherung für die eigene Person und die zuhörenden Schülerinnen darstellte.

Unsere Wanderung möchten wir bei der Abschlusspräsentation am 26.10.21 im Paulaner Gemeinderaum (Paulanergasse 12) gerne für Interessierte, die geimpft, genesen oder getestet sind, Revue passieren lassen. Beginn der Veranstaltung ist 19.00 Uhr und der Einlass ist frei!

Abschließend bedanken wir uns herzlich bei Frau Lindner, Herrn Krapf und bei allen Beteiligten, die diese Wanderung zu einem so schönen Erlebnis gemacht haben!

Sina Szeri, Q12

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