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image1Das vielfältige Kulturangebot der Stadt München kennenlernen, v. a. im Hinblick auf das Thema Musik und Kunst in der NS-Zeit - das war das Ziel einer zweitägigen Exkursion von 10 Schülern der Q12 des Max-Reger-Gymnasiums Amberg mit ihrer Musik-Lehrkraft StDin Michaela Treese im Rahmen des Musik-Additums in die bayrische Landeshauptstadt.

Am Mittwoch, den 22.01.2020 startete die Gruppe mit dem Zug von Amberg Richtung Süden, um im Gasteig ein Konzert der Münchner Philharmoniker unter Leitung ihres Chefdirigenten Valerie Gergiev zu besuchen. 

In der ersten Hälfte stand ein relativ unbekanntes und selten aufgeführtes Orchesterwerk aus den Orchesterfragmenten des impressionistischen Komponisten Claude Debussy auf dem Programm. „Le martyre de Saint Sébastien“ beeindruckte mit ungewöhnlichen und mystischen Klangfarben und Harmonien Debussys des 100-köpfigen Philharmonieorchesters. Mit dem 2. Auszug aus Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ wurde der ganze Musikkurs von Wagners extremen Harmonien und dynamischen Kontrasten überwältigt. Zudem faszinierten die musikalischen und sängerischen Künste der fünf Solisten, die mit ihrer Stimmgewalt ganze 1 ½ Stunden lang scheinbar mühelos über die Klanggewalt eines vollbesetzten großen romantischen Orchester hinweg sangen.

ExkAdd2Am zweiten Tag der Bildungsfahrt besuchte die elfköpfige Gruppe die Hochschule für Musik und Theater München (HfMT) und erhielt einen Vortrag sowie eine Führung im Hauptgebäude am Königsplatz durch den Vizepräsidenten der Hochschule Dr. Klaus Mohr. Dieser gewährte unter anderem Einblicke in die Geschichte des Gebäudes mit dem berühmten Kaminzimmer der historischen Münchner Verträge und führte die Schüler nicht nur in den Konzertsaal sondern auch in die unterirdischen Keller und Verbindungsgänge der Hochschule. Zur Zeit der Nationalsozialisten wurde das Gebäude als Führergebäude Adolf Hitlers sehr aufwändig und prächtig errichtet. 

Dr. Klaus Mohr referierte aber auch über die jetzige Situation der Hochschule und stellte sich den aufkommenden Fragen. Sehr fasziniert zeigten sich die Schüler/-innen von der großen, stilistischen Bandbreite der musikalischen Ausbildung mit 100 künstlerischen und pädagogischen Studiengängen, dem hohen künstlerischen Anspruch, der unter anderem mit über 470 Lehrenden für 1300 Studierende aufrechterhalten wird, sowie dem Konzertleben der HfMT, das ca. 900 Konzerte in einem Jahr umfasst. Offen spricht er z.B. über die Probleme des alten Baus, der auf eine Generalsanierung wartet, mit deren Planung und Organisation sich schon Jahre befasst wird-allein 300 Flügel müssen umgezogen werden.... Danach wurde ein weiterer Standort der HfMT in der Luisenstraße besucht, bei dem die Schulmusiker für das gymnasiale Lehramt ausgebildet werden. Gerade für die zukünftigen Abiturienten eines musischen Gymnasiums war dieser Besuch sehr wertvoll, auch mit dem Ausblick, dass manche der Schüler ein Musikstudium nach der Schule anstreben. 

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Vor der Rückfahrt nach Amberg machte die Gruppe noch einen Abstecher in das Lenbachhaus, um Kunstwerke rund um die berühmte Künstlergruppe „Der blaue Reiter“ mit Franz Marc, Gabriele Münther und Wassily Kandinsky zu besichtigen. Somit endeten zwei interessante und lehrreiche Tage voller Musik, Geschichte und Kunst in der 

bayerischen Landeshauptstadt. 

 

 

 

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