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 Zum wiederholten Mal beteiligt sich das Max-Reger-Gymnasium an dem  bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“. Bei dieser Debattenform äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Bewertet werden dabei vier Kategorien, nämlich Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Gerade in der aktuellen politischen Situation zeigt sich, wie wichtig es ist, sich sachlich und argumentativ auseinanderzusetzen, damit eine Demokratie tragfähig bleibt. Zunächst mussten in Klassenwettbewerben alle Schüler der teilnehmenden Klassen im rhetorischen Wettstreit gegeneinander antreten, wo sich die besten schließlich vor großem Publikum im Finale messen mussten. Dieses zeigte auch dieses Jahr aufgrund der sehr guten Vorbereitung durch die an dem Wettbewerb beteiligten Lehrer ein erfreuliches Niveau. In der Sekundarstufe I traten aus den drei neunten Klassen Anna Lentes, Jakob Krusche, Lara Herding, Charlotte Singer zu dem Thema „Soll an allgemeinbildenden Schulen die handwerkliche Ausbildung gestärkt werden?“.

In einem spannenden, von sehr viel Sachkenntnis, Fairness und Temperament bestimmten Rededuell setzten sich schließlich Lara Herding auf dem ersten Platz und Anna Lentes auf dem zweiten Platz durch und werden damit in ihrer Jahrgangsstufe beim Regionalentscheid, der dieses Jahr am Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg durchgeführt wird, das MRG vertreten. Dass der Wettbewerb durchaus auch aktuelle Probleme aufgreift, zeigte die in der Sek II zu debattierende Frage, nämlich „Soll für die Nutzung von Sozialen Medien eine Klarnamenpflicht eingeführt werden?“. Für dieses Streitthema traten aus der zehnten Jahrgangsstufe Lea Eckert, Lisa-Marie Geitner, Veronika Müller und Konstanze Frauendorfer an. Sehr engagiert, überraschend eloquent und mit guter Sachkenntnis ausgestattet gingen die Oberstufler an das nicht ganz einfache Thema heran und zeigten in dem verbalen Wettstreit die vielen verschiedenen Facetten der Problematik auf. Hier konnte den ersten Platz Konstanze Frauendorfer, die vor allem durch ihre fundierte Sachkenntnis beeindruckte, und Lea Eckert, die besonders durch ihre Ausdrucksfähigkeiten auffiel, den zweiten Platz belegen.  Diese beiden werden nun ebenfalls für das Max-Reger-Gymnasium auf der nächsthöheren Ebene ihre Debattierkunst gegen die Sieger der anderen teilnehmenden Schulen aus der Region Nordoberpfalz- Mittelfranken beweisen müssen. Der Schulleiter Herr Wolfgang Wolters und die Betreuungslehrerin Veronika Frenzel freuten sich über die Leistungen ihrer Schüler.  Foto: Felix Scharl Q12

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