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“Die Welt ist böse, also tragt eure wichtigen Sachen immer nah am Körper!” - mit diesem Tipp von Kathis Vater starteten wir 15 GAPPler inklusive Herrn Meyer am 25. 10. 2012 in freudiger Erwartung unsere Reise um fünf Uhr in der Früh am Nürnberger Flughafen nach Trophy Club, Texas. 

Nach 10 Stunden Flug und ein paar Zeitzonen später erreichten wir den Flughafen Dallas/Fort Worth übermüdet und zugleich aufgedreht. Gleich darauf stellten wir uns unserer ersten Herausforderung: Englisch reden und verstehen, also so richtig echt und live, ohne teacher, der einem seine mistakes verbessert! Nachdem wir also alle einzeln von unseren Gastfamilien abgeholt worden waren, richteten wir uns in unserem neuen Zuhause (mitsamt begehbarem Kleiderschrank!) ein und jeder unternahm unterschiedlichste Dinge, damit wir aufgrund des Jetlags nicht einschliefen. 

Am nächsten Tag ging es dann ab in die Schule, die „Byron Nelson Highschool“, kurz BNHS. Das Erste, was einem dazu einfiel, war, dass „riesige Schule“ noch untertrieben war. Wer denkt, dass unsere Schule schon groß und verwirrend ist, der möge die BNHS besuchen und dies nach seinem Besuch nochmal sagen! 

Die Byron Nelson Highschool ist erst vier Jahre alt und ist auch dementsprechend modern ausgestattet. Angefangen damit, dass jeder Schüler einen Laptop besitzt und es an der ganzen Schule freies WLAN gibt, über eine Klimaanlage, die fast winterliche Temperaturen schafft (auch bei einer Außentemperatur von 25° C), bis hin zu einer Cafeteria mit Geschäften wie Subway, Pizza Hut und etwas Ähnlichem wie Starbucks, gibt es alles, was das Herz begehrt. 

Außer normalen Fächern wie Chemie oder Mathe kann man solche wie „Flowers“, „Metal & Woods“ oder etwas Medizinähnliches belegen. Auch auf Sport wird großen Wert gelegt und so raufen die students (nicht pupils!) beim Wrestling, rennen beim „Crosscountry“ und werfen das Ei beim Football, um nur ein paar Beispiele für die Vielfalt des Sports zu nennen. Das Motto „Everything’s bigger in Texas“ trifft also voll und ganz auf die Schule zu (genau wie auf die Autos und Supermärkte). 

 

Doch neben der Schule und den Dingen, die wir jeweils mit unseren Familien und Austauschpartnern unternahmen, machten wir auch die verschiedensten Ausflüge gemeinsam. So besuchten wir einmal ein Footballmatch zwischen den Dallas Cowboys und den New York Giants im Cowboys-Stadion (Größe: Allianzarena mal 5), wobei wir erst mitten im Spiel die Regeln einigermaßen verstanden und herausfanden, welche Mannschaft die Dallas Cowboys waren. Ein anderes Mal, als wir in Dallas unter anderem das John F. Kennedy Museum (Sixth Floor Museum) und das dortige Hard Rock Café besichtigten, schauten wir uns ein Basketballspiel der Dallas Mavericks (inklusive verletztem Dirk Nowitzki, oder wie der Amerikaner sagt: Dörk Nowitzki) gegen die Washington Wizards an. Beide Male verlor übrigens das Team, für das wir waren.

Ein weiterer Ausflug führte nach Dublin, wo sich das Dr. Pepper Museum befindet, und anschließend landeten wir in einer waschechten texanischen Bar, in Billy Bob’s. Dort lernten wir zwischen lauter Hüten und Stiefeln line dancing, wobei sich manche als echte Naturtalente entpuppten und andere (Herr Meyer) eher weniger.  

Auch blickten wir einmal einen halben Tag lang einem police-officer über die Schulter, beim „Police Ride Along“. Während manche dabei zu einem Fall von Vandalismus gerufen wurden oder jemanden verhafteten, durften andere die Münzsammlung eines stolzen Officers bewundern. So bekamen wir einen guten Einblick in den Alltag eines Polizisten und wurden nebenbei durch die Gegend kutschiert. 

Zu einem unserer persönlichen Highlights gehörte aber definitiv der Abend auf der Shooting Ranch. Auf einem abgelegenen Gelände hatten wir die Möglichkeit, nach Cowboyart mit verschiedenen Schusswaffen auf eine Stellwand zu schießen. Auch wenn wir dabei teilweise wegen des Rückstoßes halb umfielen und davon blaue Flecken bekamen, hatten wir alle einen Riesenspaß dabei und etwas, womit wir in Deutschland mächtig angeben konnten. 

Ein anderes Highlight stellte jedoch das Essen dar. Denn während wir aus Deutschland McDonalds, Burger King, Subway, Starbucks, KFC und vielleicht noch TacoBell kannten, wurde unser Fastfoodkettenwissen in Texas um einiges erweitert. Wir schlemmten bei Wendy’s, schnabulierten bei WhataBurger und verschlangen unseren Frozen Yoghurt bei Braum’s. Auch das Waffle House war heiß begehrt und lieferte heiße Waffeln, sodass uns heute noch das Wasser im Mund zerfließt, wenn wir an das Essen dort denken (auch wenn wir uns am Ende wieder riesig über „a deutsches Wurschtbrot“ gefreut haben).

Schließlich schlossen wir unsere dreieinhalb Wochen Amerika auf der Ranch von Byron Nelsons Witwe ab. In diesen dreieinhalb Wochen haben wir unglaubliche Freundschaften geschlossen, haben gelacht und am Flughafen am Ende geweint, haben gegessen und unsere Ängste gegenüber der englischen Sprache überwunden. Am Ende ließ sich also nur noch eines sagen: Schön war’s!

 

 

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