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Jahresbericht 2013

Auch in diesem Schuljahr können die Geschichte und/oder unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen wieder einmal feststellen: Beständig ist nur der Wandel. Noch vor der großen Lehrplanreform, die für 2015 geplant ist, haben unter anderem Geschichte und Sozialkunde schon eine „Mini-Reform“ vorgenommen. Die Tatsache, dass Geschichte und das Doppelfach Geschichte/Sozialkunde eher selten als schriftliches Abiturfach gewählt werden (das Max-Reger-Gymnasium ist hier keine Ausnahme), hat das Kultusministerium wohl bewogen, einige Kritikpunkte aus Schulen und Medien aufzugreifen und gewisse Schieflagen im Lehrplan zu entschärfen. Das betrifft in Geschichte den Oberstufenlehrplan. So haben wir nun etwas mehr Zeit für die Besprechung von Themen aus der Weimarer Republik, dem Dritten Reich und der deutschen Nachkriegsgeschichte gewonnen. Im Lehrplan der Q12 kam es zu noch größeren Veränderungen, aus 3 großen Themen werden nun 2, in den Mittelpunkt gerückt ist die Entstehung des deutschen Nationalstaats im 19. Jahrhundert und das deutsch-französische Verhältnis bis zur Gegenwart. Damit hat die Chronologie viel größeren Raum erhalten und wir hoffen, dass es nun unseren Schülern leichter fällt, den roten Faden zu erfassen und mit wachsender Motivation auch Geschichte häufiger als Abiturfach zu wählen.

Im Fach Sozialkunde wurde in der 10. Jahrgangsstufe der Einstündigkeit des Faches Rechnung getragen durch eine Reduzierung der vorgesehenen Projekte.

Angesichts der reduzierten Stundenzahl stellen Klassenfahrten bzw. Fahrten von Oberstufenkursen eine wichtige Ergänzung dar. Auch heuer konnte die gesamte Q11 wieder unter der Federführung der Deutschlehrer nach Weimar fahren, die 10 a/b/c nach Berlin. Der Besuch im Bundestag ergänzt in idealer Weise unseren Sozialkundeunterricht und ermöglicht eine Begegnung mit Abgeordneten. Die Teilung der Stadt, Einfluss der sozialistischen Diktatur der DDR auf Berlin und seine Bürger, die historische Straße „Unter den Linden“, der geplante Wiederaufbau des Berliner Schlosses – hier konnten wir uns direkt vor Ort kundig machen und Geschichte und Politik hautnah erleben. Wer einmal die Gefängniszellen in der Gedenkstätte Hohenschönhausen gesehen und einem Zeitzeugen begegnet ist, der als junger Mann dort einsaß und verhört wurde, wird immun gegen Einschränkung von demokratischer Freiheit. Einen Fotobericht zur Berlinfahrt 2013 findet man in diesem Jahresbericht.

Auch in diesem Schuljahr findet wieder – gegen Schuljahresende - eine Aktionswoche des „Arbeitskreises gegen Rassismus“ für verschiedene Jahrgänge mit Vorträgen und diversen Aktivitäten unter der Federführung von Herrn Thomas Prechtl statt. Die Fachschaft beteiligt sich an diesem bereits bewährten Schlusspunkt unter ein Jahr Geschichte und Sozialkunde am MRG.

Schüler des Max-Reger-Gymnasiums am Holocaust-Gedenktag in der Amberger Synagoge

Ein wichtiger Satz, mit dem Rabbiner Dray in der Amberger Synagoge, seine Überzeugung belegt, dass es wieder Normalität für Bürger jüdischen Glaubens in Deutschland gibt. Anlass dafür war ein Besuch der 9. Klassen des Max-Reger-Gymnasiums in der Synagoge. Dabei ist die Geschichte der deutschen Juden schrecklich und jedes Jahr gedenkt man in Deutschland am 27. Januar wieder dieser Opfer der Nazis. An einem Tag, der für viele neue Hoffnung verhieß, nämlich durch die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch russische Soldaten.

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