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Max-Reger-Gymnasium bei europäischem Musikfestival 

Erasmus2018ItalienDas „Erasmus+“-Projekt „Notes of Europe“ (NOE) fand seinen fulminanten Schlussakkord im Rahmen eines Musikfestivals unter Beteiligung des Max-Reger-Gymnasiums Amberg. Wurde der äußerste Südosten Italiens einst von den Römern noch als „finis terrae“ („Ende der Welt“) bezeichnet, öffnete sich heute ein bleibender Horizont der Verständigung in der Sprache der Musik. 

 

Die Bühne dieser Veranstaltung bildete Salento, der südlichste Teil Apuliens und sozusagen der geografische Stiefelabsatz Italiens, mit seinen weitreichenden Olivenplantagen und traumhaften Stränden. Vom ersten Moment der Begegnung mit den Gastgebern fühlten sich die zehn Amberger Schüler/innen in ihre Gastfamilien integriert und erlebten die dortige unverfälschte kulturelle Identität von ausgeprägter, in den späten Abend reichender Lebensfreude bis hin zur besonderen Großzügigkeit im Umgang mit der Zeit. 

 

Von der puren Lust an Tanz und Gesang südländischer Prägung ließen sich die Schüler- und Lehrer-Delegationen aus den verschiedenen europäischen Ländern bereits bei der Besichtigung der gastgebenden Schule in Parabita anstecken. Traditionell gehört in Apulien zur feierlichen Begrüßung wichtiger Gäste auch der farbenprächtige Musikzug durch die Stadt. Weiter standen Besuche im historischen Teil der Barockstadt Lecce, in Otranto, der östlichsten Stadt Italiens, und in Santa Maria di Leuca an der „Absatzspitze“ auf dem Programm und vertieften die touristischen Eindrücke. 

 

Daneben stärkten das nationenübergreifende Musizieren und Singen den Gemeinschaftssinn dieses Projekts, sodass sich der Einzelne – unabhängig von Herkunft und Sprache – in die Melodien und damit in das Miteinander ohne Grenzen einbrachte. So konnten im 2000 Besucher fassenden Konzertsaal der Stadt Gallipoli das NOE-Orchester und der NOE-Chor Ausschnitte aus einer Barock-Oper, Leckerbissen der Film-Musik von Ennio Morricone und ein Best-of von Giuseppe Verdi mit bekannten Stücken wie dem „Trinklied“ aus der Oper „La Traviata“ und dem „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ präsentieren. 

 

Den Höhepunkt der Woche bildete das erste „Erasmus+ Music“-Festival, bei dem jede Delegation sowohl ihr Land als auch Europa mit musikalischen und akrobatischen Elementen auf die Bühne bringen durfte. Nach einem furiosen Abend erhielt das Max-Reger-Gymnasium für seinen Beitrag „Die Jugend Europas als Sterne am Himmel dieses Kontinents“, der die geschichtliche Entwicklung und Veränderbarkeit Europas mit hoffnungsfrohen Liedtexten aus der Feder von Amberger Schüler/innen verdeutlichte, einen Preis für „Excellent Performance“. Besonders große Freude empfindet die gesamte Schulfamilie des Max-Reger-Gymnasium darüber, dass die Schüler-Komposition der NOE-Hymne mit einer Sonderauszeichnung bedacht wurde. Dieser Song richtet auch den Blick in die Zukunft: Internationale Freundschaften, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, sollen weiterbestehen und das Band der Verständigung im Geiste der Musik in neuen Begegnungen festigen. 

StR Tobias Kober, MRG

 

 

Hintergrund:

„Erasmus+“-Projekte sind Austauschprogramme zwischen europäischen Schulen und werden durch die EU finanziert. Zwischen 2015 und 2018 nimmt das MRG am musischen Projekt „Notes of Europe“ mit Partnerschulen aus Italien, Spanien, Großbritannien, Estland, Litauen, Rumänien, Türkei und Tschechien teil. Ziel des Projekts ist der interkulturelle Dialog in der Sprache der Musik. Während der jeweils einwöchigen Treffen im jeweiligen Gastgeberland standen Erkundungen zur Besonderheit unterschiedlicher Kulturen, Workshops zur Sprache des Gastgeberlandes und Konzerte mit wechselnden Genres und Besetzungen auf dem Programm.  

bibeltagebuch4Mit großem Eifer und viel Liebe zum Detail gestalteten die Schüler und Schülerinnen der 7b ein Bibeltagebuch zum Markusevangelium.

Dazu erhielten sie je Kapitel einen bestimmten Arbeitsauftrag, den sie auf einem DIN-A-5-Blatt ausführen mussten. Dieser beinhaltete zum Beispiel das Titelblatt, einen Tagebucheintrag eines Geheilten, ein Dankgebet für eine Heilung, die Darstellung des Sämanngleichnisses oder die Gestaltung desjenigen Wortes, das im Kapitel am meisten berührt hatte.

Die einzelnen Blätter wurden dann wie bei einer antiken Schriftrolle aneinandergefügt und teils sogar mit Haltestäben versehen.

In den sechs Wochen Arbeitszeit entstanden so kleine Schmuckstücke, die sich sehen lassen können.

Link zur Galerie der "Schmuckstücke"

fotoLos geht`s am 08. September. Wir fahren mit dem Zug von Amberg zum Ausgangspunkt unserer Pilgerreise in Coburg. Von dort aus überqueren wir die ehemalige Grenze zur DDR und pilgern durch das schöne Thüringen zur Landeshauptstadt Erfurt. Nach vielen entbehrungsreichen Tagen kommen wir, so Gott will, am 14. September wieder zurück nach Amberg.
Über unsere Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen werden wir in einer Abschlusspräsentation berichten, zu der jeder herzlich eingeladen ist. Diese findet voraussichtlich in der Woche vor den Herbstferien statt (genauer Termin und Ort werden noch bekanntgegeben). Falls Sie nicht so lange warten wollen, können Sie sich gerne erste Eindrücke auf unserer Instagram-Seite "pilgerer.des.mrgs" verschaffen.
Wir sind dann mal weg,
Euer P-Seminar

Erfolgreiche Teilnahme von Fabian Wagner

Fabian2018Beim Landeswettbewerb Alte Sprachen 2016/18 konnte Fabian Wagner (Q 12) einen großen Erfolg landen. Durch die gelungene Übersetzung eines anspruchsvollen Seneca-Textes und die erfolgreiche Bearbeitung kniffliger Zusatzaufgaben schaffte er – als einer der 50 besten Teilnehmer – den Sprung in die zweite Runde. Anfang Oktober 2017 hieß es nun, einen lateinischen Text, dem eine deutsche Übersetzung beigefügt war, zu interpretieren und durch die Bearbeitung einer kreativen Aufgabenstellung zu rezipieren. Leider blieb es Fabian verwehrt, in die letzte Runde des Wettbewerbs einzuziehen. Doch die Hürden sind auch sehr hoch: In der dritten (und letzten) Runde werden die besten zehn Kandidaten zu einem Colloquium im Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingeladen. Fabian kann stolz auf das Geleistete sein, denn er hat die Farben des Max-Reger-Gymnasiums wahrlich würdig vertreten, wofür ihm der Dank der Schule gebührt. Als Anerkennung für seine Leistung erhielt er vom Ministerium – neben einem schönen Buchpreis – auch eine Urkunde mit einer Widmung in Form eines lateinischen Distichons, in dem Fabian attestiert wird, dass er sich bei diesem Wettbewerb sehr großes Lob (maxima laus) erworben hat. Bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft etliche Schüler unserer Schule am Landeswettbewerb Alte Sprachen teilnehmen und vielleicht ähnliche Erfolge erzielen. Vivant sequentes!

StD Herbert Schaller

Sehr geehrte Eltern,

die ESIS-Buchung für den Elternsprechtag ist mittlerweile geschlossen. Leider können Frau Rosemann und Herr Koschemann nicht anwesend sein. Herr Prechtl kann leider erst ab 16.30 Uhr anwesend sein. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrem Besuch, es  konnte während der laufenden Buchung in ESIS leider nicht mehr eingegeben werden. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Vor einigen Wochen wurden sogenannte "Token" für die aktuelle Version der ESIS-App versendet. Sollten Sie Ihren "Token" noch mal brauchen, mailen Sie auch einfach an oben genannte E-Mail-Adresse. Vielen Dank, dass Sie bei ESIS teilnehmen! 

England2018

Obwohl jeder gewusst hat, dass es mitten in der Nacht losgeht, kam wohl kaum jemand auf die Idee, vorher ein bisschen zu schlafen und so fielen auch einige Draufgänger, die vorher noch angekündigt hatten, die ganze Nacht laut Musik zu hören, bald auch in einen Dornröschenschlaf. Doch die Müdigkeit hielt nicht lange und so zückten die ersten Mario-Kart-Spieler schon wenige Stunden später ihren Nintendo und bei Kollegah und Bushido war es dann endgültig aus mit der Ruhe. So – bis hierhin hat man eigentlich nur an der Überschrift gemerkt, worum es eigentlich geht: Wir befinden uns gerade auf einer achtzehnstündigen Reise durch die BeNeLux – Staaten auf dem Weg nach England. Mit dem klischeehaften Durchschnittsbild eines Engländers – höflicher, zuvorkommender Teetrinker – im Kopf, prallten wir auf die neue Kultur, die doch wesentlich anders ist, als die unsere. Wie könnte man sich als junger Mensch besser ein unvoreingenommenes Bild von fremden Personen bilden, wenn man nicht hautnah dabei ist, mit ihnen lebt, spricht oder isst? In den Gastfamilien war dies uneingeschränkt möglich. Zwar kann man in einer Woche kaum viel über das typisch englische Leben in Erfahrung bringen, aber einen kurzen Einblick in den Familienalltag war, besonders für die, die England noch nie besucht haben, möglich: Insgesamt musste man sich auf kleinere und weniger luxuriöse Wohnverhältnisse gefasst machen. Da Engländer sehr tierlieb eingestellt sind, konnte man sich auf eine tierische Begrüßung einstellen. Das Essen war weniger schlimm, als es die weit verbreitete Meinung und die Lehrer im Vorfeld behauptet haben. 

Was das Wetter betraf, schien das Klischee aber zunächst recht zu behalten. In London empfingen uns bewölkter Himmel und eisiger Wind. Die ersten Souvenirs bestanden daher aus Mützen und Schals mit aufgedrucktem Union Jack. Alle zusammen machten wir uns ans Sightseeing und Bildermachen, von denen die meisten gleich auf Snapchat oder Instagram landeten. Weil uns gut informierte Kompetenzpersonen (Lehrer) die Stadt zeigten, hatten wir schon am ersten Tag viel von der Hauptstadt gesehen: vom London Eye bis zum Wohnsitz der Queen führte uns unser Weg durch halb London. Mit letzten Kräften kamen wir schließlich bei Harrods, einem der exklusivsten Einkaufstempel der Welt, an. Zum Shoppen braucht man hier allerdings eine wohlgenährte Brieftasche. 

Weil der nächste Tag tatsächlich „Schule“ im Programm vorgesehen hatte, hielt sich die Vorfreude in Grenzen. Doch die Schulstunden waren spielerisch und unterhaltsam gestaltet und drei erfahrene Muttersprachler informierten uns über England, Grammatik und Co. Auch das englische Schulsystem sagte uns sehr zu. Schließlich beginnt hier der Unterricht erst um 9.00 Uhr und brachte uns eine Stunde länger Schlaf. Nach der Schule wurden wir wieder eingesammelt und mit unserem Bus ging es hoch hinauf (soweit man das in England überhaupt sagen kann) auf den Kreidefelsen mit Blick auf den Leuchtturm. Dann hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung und konnten uns die Zeit in Eastbourne vertreiben. Uns wurde ans Herz gelegt, an einer Rallye durch die Stadt teilzunehmen, falls uns langweilig werden sollte. Uns wurde aber nicht langweilig und nur wenige nahmen das ganze wirklich ernst. 

Nachdem am nächsten Vormittag der zweite Unterrichtsteil geschafft war, ging es ins Bowling Centre. Hier konnte man, beim Laserquest Menschen abschießen, denen man schon immer eins auswischen wollte, ohne dafür bestraft zu werden. Der Rest der Zeit (und des Geldes) wurde dann beim Billiard, Bowling oder am Spielautomaten verzockt. 

Den nächsten Tag verbrachten wir in Brighton. Nun ist so eine Stadt an und für sich gar nicht so interessant, wenn man sie immer nur von unten betrachtet. Für uns ging es deshalb mit dem i360, einer aufzugartigen Aussichtsplattform von British Airways, 173 Meter nach oben. Selbst die, denen die Höhenangst sonst immer solche Momente kaputt machte, zog es bald an die verglasten Fensterscheiben, um ein Foto vom Pier, dem Meer oder der Stadt zu machen. Zeit für ein paar schöne Gruppenfotos war auch noch. Danach hatten wir die Möglichkeit, Brighton in kleinen Grüppchen zu erkunden. Der Royal Pavillion, das Sealife – Centre oder einfach nur die verwinkelten Gässchen (the Lanes) boten interessante Ziele.

Für die individuelle Note des Londontrips war der Donnerstag reserviert. Heute konnte alles gemacht werden, wofür am ersten Tag keine Zeit mehr geblieben ist. Mit dem Schnellboot ging es zum Westminster Pier. Im Rekordtempo flogen die futuristischen Wolkenkratzer nur so an uns vorbei und es gab viele schöne Fotos von der Skyline. In kleinen ungebundenen Gruppen ging es zum Shoppen und für Kulturinteressierte in die National Gallery, ins Westminster Abbey oder zum legendären Gleis 9 ¾. Mit diesen Eindrücken im Gepäck ging es zurück zum Bus und auf die Heimatfahrt ins nasskalte Deutschland. 

Um Londons geheimnisvolles Flair in all seinen Facetten zu erkunden, muss man wohl wirklich hier leben. All diese Sehenswürdigkeiten kann man nur anschneiden und sich höchstens vorstellen, wie es wäre, das täglich vor der Haustür zu haben. Die Tage bei den Gasteltern haben unsere Einstellung neu geprägt und uns etwas britisch fühlen lassen.    

Lukas Plößl, Julia Pawliak, 9B

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