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Wenn man sich die Liste von Inhaltsstoffen auf der Rückseite einer Lebensmittelverpackung ansieht, findet man meist lange Listen. Oft sind viele Bestandteile sogenannte Lebensmittelzusatzstoffe. Sie werden zugesetzt, um die natürliche Beschaffenheit von Lebensmitteln zu beeinflussen oder bestimmte Eigenschaften und Wirkungen herbeizuführen. Wir wollen hier einige Zusatzstoffe vorstellen und eventuelle Folgen und Risiken aufzeigen.

  Abbildung 1

In Europa sind alle zugelassenen Zusatzstoffe einer Nummer zugeordnet, der sogenannten E-Nummer. Dabei steht das „E“ für Europa. Zugelassen werden Zusatzstoffe, nachdem geprüft wurde, ob sie gesundheitsschädlich und notwendig sind. Allerdings gibt es zugelassene Substanzen, die noch nicht genau geprüft wurden. Das will die EU bis Ende 2020 nachholen.

 

Alle Zusatzstoffe, die in einem Produkt enthalten sind, müssen verpflichtend angegeben werden, denn sie können allergische Reaktionen hervorrufen.

 

Süßungsmittel sind – wie der Name sagt – dazu da, Essen und häufig auch Getränke zu versüßen. Dadurch werden die Produkte für uns Konsumenten attraktiver. Ein Beispiel ist Saccharin (E 954) oder Sorbit, Mannit und Aspartam. In Europa sind nur zehn verschiedene Süßungsmittel zugelassen, die die E-Nummern 950-960 tragen. Ein Problem von Süßungsmitteln ist, dass sie laut einem Artikel der „Welt“ das Diabetes-Risiko erhöhen.

  Abbildung 2

Farbstoffe sind ebenfalls selbsterklärend: Lebensmittel werden gefärbt, damit sie appetitlicher aussehen. Ein Beispiel sind die Carotinoide (E 160), die eine orange Färbung verursachen. Die registrierten Farbstoffe tragen die Nummern E 100 - 180. Sie lassen sich in zwei Gruppen einteilen: die natürlichen und die künstlichen. Vor allem unter Zweiteren gibt es sehr umstrittene, z.B. Azofarbstoffe.

 

Antioxidationsmittel dienen dazu, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Es wird verhindert, dass die Lebensmittel mit dem Luftsauerstoff reagieren (-> Anti -> gegen, Oxidation -> Reaktion mit Sauerstoff) und zu verderben beginnen. Ihre gesundheitlichen Folgen sind sehr vielfältig: Antioxidationsmittel können sowohl Krebshemmend als auch –fördernd sein und außerdem Wachstum und Infektabwehr beeinträchtigen.

 

Konservierungsstoffe (E 200 – 297)machen Lebensmittel länger haltbar. Die Lebensmittelverderber sind meist Bakterien, Helferpilze oder Schimmelpilze. Deren Wachstum wird durch die Konservierungsstoffe vermindert. Sie verringern außerdem das Risiko einer Lebensmittelvergiftung. Konservierungsstoffe sind zwar nicht toxisch, rufen aber häufig allergische Reaktionen hervor.

 

Dazu kann man einen Versuch in den Schaukästen bei den Biologiesälen unserer Schule sehen: Seit dem Tag der offenen Tür im Frühjahr 2014 liegt dort ein Burger – und er ist immer noch erhalten.

Abbildung 3

 

Säuerungsmittel senken den pH-Wert in Lebensmitteln und erhöhen gleichzeitig den Säuerungsgrad. Dadurch erhalten die Produkte einen besseren, frischen Geschmack und längere Haltbarkeit. Die Problematik ist, dass wir Säuerungsmittel mittlerweile in fast allen Produkten finden. Dadurch nehmen wir sie in großer Menge zu uns und mit ihnen auch unerwünschte Metalle wie Aluminium oder Radionuklide (giftig!) auf. Das berühmteste und häufigste Säuerungsmittel ist Zitronensäure (E 330).

  Abbildung 4

Emulgatoren (z.B. Lezithin, E 322) sorgen dafür, dass sich Fett und Wasser, die sich normalerweise voneinander trennen, zu einer homogenen Masse vermischen. Diese Emulgatoren findet man zum Beispiel in Margarine.

 

Stabilisatoren haben eine ähnliche Funktion wie die Konservierungsstoffe: sie sorgen dafür, dass die Beschaffenheit der Lebensmittel erhalten bleibt. Ein Beispiel ist Gummi arabicum (E 414). Allerdings können sie auch den Zweck haben, die Wirkung anderer Zusatzstoffe (z.B. Emulgatoren oder Säuerungsmittel) zu erhalten oder zu verlängern. Bei manchen von ihnen wird eine neurotoxische (nerv tötende) Wirkung vermutet.

 

Selbstkontrolle:

1. Zu welcher Art von Zusatzstoffen gehört Zitronensäure und was bewirkt sie?

2. Wie viele Süßungsmittel sind in Deutschland zu gelassen und wie heißen drei Vertreter von ihnen?

3. Wie wirken Antioxidationsmittel?

 

Quellen der Texte:

http://www.onmeda.de/ernaehrung/konservierungsstoffe.html

http://www.zusatzstoffmuseum.de/

http://www.bfr.bund.de/de/bewertung_von_lebensmittelzusatzstoffen-2274.html

http://www.zusatzstoffe-online.de/information/667.doku.html

http://www.lebensmittellexikon.de/

http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/zucker.htm

 

Quellen der Abbildungen:

jttp://pixabay.com

Abbildung 1:

http://pixabay.com/de/problem-analyse-l%C3%B6sung-lupe-text-449365/, CC0 Public Domain

 Abbildung 2:

http://pixabay.com/de/aluminium-k%C3%B6nnen-koka-cola-trinken-87966/, CC0 Public Domain

 Abbildung 3:

Eigene Photographie

 Abbildung 4:

http://pixabay.com/de/saure-b%C3%A4rchen-gummib%C3%A4rchen-232214/, CC0 Public Domain

 

Selina Klatt, Magdalena Urban und Judith Lehner

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