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Allgemeine Ursachen und Folgen

 Besonders in den letzten beiden Jahrzehnten nahm die Zahl der Übergewichtigen drastisch zu, vor allem Industrieländer wie Deutschland oder die USA sind die besten Beispiele dafür. Doch dieses Problem kann nicht einfach als Ergebnis übermäßigen Essens abgetan werden, denn die Ursachen dafür sind so vielfältig wie das Essen selbst. So können durch die Erbsubstanz bereits bei den Kindern die Weichen für ein Leben mit zusätzlichen Pfunden gestellt werden. Natürlich werden diese bestimmten Veranlagungen weitergegeben, aber die größere „Schuld“ der Eltern ist die, dass sie durch ihre vorgelebte Esstradition maßgeblich das Essverhalten ihrer Kinder beeinflussen. Ein Beispiel hierfür ist die bekannte Mahnung, das Essen möglichst schnell zu verspeisen, bevor es abkühlt. Denn so wird das natürliche Appetit- und Essverhalten verändert und bis zum Erwachsenenalter und darüber hinaus bleibt die Disziplin auf der Strecke. In extremen Fällen kann dieser Zustand zu einer ernsthaften Krankheit wie Adipositas (Fettleibigkeit), die durch die übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper entsteht, führen. Doch liegt die schwerwiegendste Ursache bei uns selbst und in unserer heutigen Gesellschaft. Will sie nicht eigentlich durch die zunehmende Industrialisierung und Perfektionierung der Welt unser Leben verbessern? – Oft ist jedoch das Gegenteil die traurige Wahrheit! Dabei ist der Zeitdruck in der Arbeits- und Schulwelt der größte Feind, durch den wir dazu neigen, schneller ungesunde Fertigprodukte zu essen oder unsere Mahlzeiten in den immer weiter verbreiteten Fast-Food-Restaurants einzunehmen, die mit ihren Zusatzstoffen und überflüssigen Fetten unser Übergewicht fördern. Zusammenfassend wird so unserem Körper, dem es auch meistens an Bewegung mangelt, mehr Schaden zugefügt. Diese negative Entwicklung macht sich auch zunehmend in Deutschland bemerkbar, da bereits im Jahr 2008 jeder fünfte Bundesbürger an Fettleibigkeit litt.

Abbildung 1

 

Folgen für Betroffene

 Es lässt sich darüber streiten, ob man sich mit Übergewicht in seinem Körper wohlfühlt, jedoch trägt jeder dann ein großes Gesundheitsrisiko mit sich, durch das Folgeerkrankungen, wie die Zuckerkrankheit Diabetes, Gelenk- oder Herz-Kreislauf-Beschwerden begünstigt werden. Um solchen Problemen vorzubeugen, sollten sie sich um ihren Körper sorgen und Normalgewicht erreichen. Die gesündeste und beständigste Weise abzunehmen ist hierbei die Verbindung aus einer ausgewogenen Ernährung ohne Verzichte und genügend Bewegung. Da aber die meisten Leute in kürzester Zeit einen großen und möglichst sichtbaren Erfolg haben wollen, werden unterschiedlichste Diäten und Schlankheitsmittel, die falsche Versprechungen geben, immer beliebter. Doch muss eine Diät zum persönlichen Lebensstil und zum Organismus eines jeden Einzelnen passen, denn wenn man eine „falsche“ Diät macht, kann dies zu einer Beeinträchtigung verschiedener Organe und zum Jojo-Effekt beziehungsweise einer ungewollten Gewichtszunahme führen. Als schädlichste Diäten sind die Atkins-, Apfelessig-, Fatburner- und Blutgruppendiät zu nennen, bei denen rigoros auf bestimmte Lebensmittelgruppen verzichtet wird und somit die natürlichen Essgewohnheiten zwanghaft gestört werden. Auch die „Wunderpillen“, die durch Werbung und die perfekt scheinenden Schönheitsideale in den Medien angepriesen werden, stellen für den Organismus ein Risiko dar, da in ihnen häufig chemische und künstliche Bestandteile vorhanden sind. Wenn man also ein Ergebnis auf Langzeit erreichen will, sollte man lieber man sich lieber an der unten gezeigten Ernährungspyramide orientieren und versuchen, besagte bestmöglich einzuhalten, auch wenn dies im Alltag häufig schwierig ist.

 

Abbildung 2 

 

Hilfe für Betroffene und „Was können wir tun?“

 Auch in Amberg kann man sich für weitere Informationen an das Gesundheitsamt oder das Amt für Gesundheitsförderung wenden. Wir am Max-Reger-Gymnasium könnten schon durch kleine Aktionen dazu beitragen, dass man sich trotz der schulischen Belastung und der fehlenden Zeit für ausreichende Bewegung, gesund ernährt. Man könnte zum Beispiel beim Pausenverkauf weniger Süßigkeiten, dafür aber ein größeres Angebot an Obst oder gesunden Joghurts verkaufen. Möglich ist auch die Einführung, dass einmal in der Woche, wie es auch schon an vielen anderen Schulen der Fall ist, Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird.

 

Wissensüberprüfung:

1.       Was sind beispielhafte Folgen für die an Übergewicht leidenden Menschen?
2.       Ist man immer selbst „schuld“ an seinem Gewichtszustand? Wenn nicht, nennen sie zwei Fälle, bei denen dies nicht zutrifft.
3.       Warum steigt die Zahl der Übergewichtigen vor allem in den Industrieländern so rasant?

 

Quellen des Textes:

www.tk.de

www.onmeda.de

www.zentrum-der-gesundheit.de

www.pharmazeutische-zeitung.de

 

Quellen der Bilder:

Abbildung 1: Selbst erstellt nach Daten des Statistischen Bundesamt (http://www.gutenahrung.de/statistik/uebergewicht-in-deutschland/)

Abbildung 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Ern%C3%A4hrungs_Pyramide.jpg, gemeinfrei

 

Antonia Schlosser, Eva Reindl, Corinna Sartisson

logo internatInternat Max-Reger

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