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In diesem Schuljahr fand der "Musische Abend" am Max-Reger-Gymnasium wieder in seiner traditionellen Form statt: alle, die ihr Können am Instrument zeigen wollten, durften an diesem Abend auftreten, und es meldeten sich an die 130 Schüler.

 

Der Reigen begann um 18 Uhr für zwei fünfte und drei sechste Klassen. Für das Konzert der 5a mussten die Zuhörer zwar in den 4. Stock steigen, doch oben angekommen, durften sie die Musik im wundervollen Ambiente des Meditationsraums genießen. Im Musiksaal und einem weiteren Klassenzimmer starteten die 5b mit einer musikalischen Urlaubsreise und auch die 6ten Klassen legten los.

Vor vollbesetzten Zuhörerreihen begann jede Klasse den Abend mit einem gesungenen Lied, fein herausgeputzt, so wie es sich für ein Konzert gehört, und mit vor Aufregung roten Wangen. Danach durfte jedes Kind seine Interpretation am Instrument darbieten. Und was für eine Vielfalt da zu hören war: Geige, Cello, Klavier, Querflöte, Klarinette bis hin zur Trompete, dem Bariton, Saxophon und Kontrabass, Gitarre, Akkordeon und Schlagzeug. Es wurde nicht nur einzeln musiziert, viele fanden sich zusätzlich zu kleinen Ensembles zusammen, ob vierhändig am Klavier, als Klarinetten- oder Flötenduo, als Geigenduo mit Klavierbegleitung, oder kleines Geigen- und Cello-Orchester oder Saxophontrio, so ganz nebenbei ein großer Beitrag zur Bildung einer guten Klassengemeinschaft.

Manche traten sogar als sich selbst begleitende Sänger auf: die zwei Highlights waren Nazli Aliyzada, die eine beeindruckende Solostimme besitzt, mit der sie sich in keiner Voice for kids Staffel verstecken müsste und Nico Simon, der sein Lied mit dem humorigen Text „Auto kaputt“ mit so großer Souveränität vortrug und sich auf der Steirischen begleitete, dass das Publikum in Lachen ausbrach.

Nicht nur der musische Beitrag jedes einzelnen 5. und 6.-Klässlers war gelungen, nein, jede einzelne Präsentation war perfekt: Alle Schüler nannten deutlich Titel und Komponisten ihres Stücks, gaben gar eine kleine Einführung und nach dem Spiel verbeugten sie sich wie Profis beim wohlverdienten Applaus des Publikums.

Um 19.30 Uhr ging es auch im Festsaal los: Schüler ab der 7. bis zur 11. Klasse präsentierten dort ihre ausgefeilten Interpretationen.

Mit Jean-Philippe Rameau aus der Barockzeit, bis zu sehr anspruchsvollen Bearbeitungen bekannter Rock-und Popstücke waren alle Musikepochen und Genres vertreten.

Allen Darbietungen gemein war die deutliche und weitgehende Auseinandersetzung mit der Musik und der unbedingte Wille, diese stilecht und möglichst perfekt darzubieten. Wirklich erstaunlich, wie weit die Schülerinnen und Schüler dabei dem Anspruch der Stücke gerecht wurden.

Sei es die Darbietung des bekannten C-Dur Präludiums von J.S. Bach, Das Stück „Die Herbstblätter“ von V. Engel, die tapsige Darstellung des Elefanten aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens für Kontrabass und Klavier. Flöten, Geigen, ein Duett für Saxophon und Klarinette, sogar ein Zauberlehrling hat sich unter die Künstler gemischt. Und alle spielten sich in die Herzen der Zuhörer.

Die einfühlsam dargebotene Klavierversion von „Over the Rainbow“ dürfte die zahlreichen Zuhörer noch länger als Ohrwurm begleitet haben.

Die schon älteren Schüler der 10ten und 11ten Klassen zeigten dann, was dabei herauskommen kann, wenn man über mehrere Jahre sein Instrument übt. Ein äußerst gelungener Vortrag des 1. Satzes der Triosonate für 2 Flöten und Basso Continuo eröffnete das furiose Finale des musischen Abends. Das Lied ohne Worte op.19/2 von Mendelssohn bildete dazu einen wunderbaren Kontrast.

Mucksmäuschenstill war das Publikum bei der gefühlvollen Darbietung des Werkes „Se ela perguntar“ von D. Reis, für Gitarre.

Aufhorchen ließ die aufwändige und technisch anspruchsvolle Umsetzung des Rockklassikers „Hotel California“, nicht minder herausfordernd die italienische Polka von S. Rachmaninoff.

Auch zeitgenössische Komponisten waren zu hören. Aus „Four Short Pieces“, für Klarinette und Klavier von H. Ferguson erklangen das Prelude und die Burlesque.

Den krönenden Abschluss bildete nochmals die Gitarre. Die Stücke „Estudios Sencillos, Nr. 6 und 9 von L. Brouwer, sowie die Zweite der Fünf Bagatellen für Gitarre von W. Walton strotzen nur so von technischen Höchstschwierigkeiten, die aber in scheinbarer Mühelosigkeit und bewundernswerter Perfektion dargeboten wurden.

Eigentlich müssten an dieser Stelle alle Schüler namentlich genannt werden, jeder hätte es verdient, denn jeder war bestens vorbereitet, alle haben sich schließlich freiwillig zum Auftritt gemeldet.

So sei an dieser Stelle ein großes Lob an und für alle Musiker ausgesprochen, für einen über drei Stunden und an mehreren Orten gleichzeitig stattfindenden, bestens unterhaltenden "Musischer Abend".

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