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45 Schüler/innen aus neun europäischen Ländern auf einer Bühne: Beim Projekt „Notes of Europe“ im Rahmen des europaweiten Programms „Erasmus+“, an dem auch unser Max-Reger-Gymnasium beteiligt ist, bildeten die Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft ein harmonisch abgestimmtes Gemeinschaftsorchester und bewiesen damit eindrucksvoll die Umsetzbarkeit des interkulturellen Dialogs in der besonderen Sprache der Musik. Dieser Geist von europäischer Gemeinschaft wird künftig in Form einer offiziellen Hymne aus der Feder von MRG-Schülern zum Klingen gebracht – ein Kontrapunkt zu aktuellen Molltönen auf dem politischen Parkett.

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Nach dem koordinierenden Eröffnungstreffen von Lehrkräften aus neun verschiedenen Ländern im vergangenen Herbst trafen sich nun Mitte März Delegationen der beteiligten Schulen im spanischen Alicante. Dort waren die teilnehmenden Schüler in Gastfamilien untergebracht und konnten so den Alltag Gleichaltriger miterleben und Sprachkenntnisse neu erwerben oder vertiefen. Die Spurensuche nach den kulturellen Wurzeln der Gastgeberstadt führte Lehrer und Schüler in verwinkelte Gassen und herrschaftliche Burgen, zu Museen und an den Strand. Überall konnte die südeuropäische Mentalität kennengelernt und nachempfunden werden – nicht zuletzt auch durch eine Auswahl an Stilrichtungen, die den Gästen einen Eindruck von der musischen Bandbreite des Gastgeberlandes vermittelte. Davon inspiriert gelang die Balance zwischen völkerverbindendem Veranstaltungspunkten und konzentrierter Probenarbeit in Kleingruppen.

Diese förderte das umfangreiche musikalische Rahmenprogramm, das aus jedem Land musikalische Gastbeiträge vorsah. So entfalteten unsere vier Schülerinnen ein besonderes Klangerlebnis mit typisch bayerischem Liedgut: Ob „Zwei alte Steyrische“, „Vier Landler in G“ oder „Polka vom Sepp“ – die eigens für Violine und Bratsche arrangierten Stücke aus dem Oberpfälzer Volskmusikgut begeisterten die Zuhörer und brachten ein Stück Oberpfalz auf die Bühne des europäischen Austausches. Wie schließlich das Zusammenwirken von Instrumentalisten aus verschiedenen Teilen Europas gelingen kann, zeigte das Abschlusskonzert aller Schüler im beeindruckenden Konzertsaal ADDA. Hier brachten die Nachwuchsmusiker als Ergebnis gemeinsamer Übungseinheiten anspruchsvolle Chor- und Orchesterwerke mit landestypischer Prägung zu Gehör.

Im Reisegepäck mit nach Hause nahm die Amberger Delegation neben vielen Eindrücken insbesondere eine Entscheidung mit Langzeitwirkung: Zur Verdeutlichung ihrer Projekteinheit wählten die Teilnehmer aus den jeweiligen Beiträgen der einzelnen Schulen ein Logo, einen Jingle und auch eine Hymne. Dabei erhielt die Amberger Komposition den Vorzug, sodass fortan bei „NOE“-Veranstaltungen mit der Hymne der MRG-Schüler das Gemeinschaftserlebnis im Zeichen der Musik besungen wird. Nächste Gelegenheit dazu bietet sich bei einem Treffen im kommenden Mai in Tschechien, wofür bereits wieder die Vorbereitungen laufen.  

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