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Ausstellung 1„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ (AEMR) So unmissverständlich der Wortlaut des ersten Satzes der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu verstehen ist, so stark in Frage gestellt oder verletzt wird dieser Rechtsanspruch in der Gegenwart. Zur konkreten Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Menschenrechten besuchte unsere 9. Jahrgangsstufe im Rahmen des Religions- und Ethikunterricht die Wanderausstellung „Mensch, Du hast Recht(e)!“ in der Stadtbibliothek Amberg. 

Dort konnten die Schüler/innen das interaktive Ausstellungsformat der Anne-Frank-Bildungsstätte erkunden und in den Bereichen „Diskriminierung“, „Normalität“ und „Demokratie“ ihre Meinungen und Positionen einbringen und mit den Impulsen der Einzelstationen vergleichen. Ob installierte Klangdusche mit Aussagen zum Aspekt „Rassismus ist für mich…“ oder Memory der Menschenrechte: Die Jugendlichen fühlten sich persönlich angefragt, wenn es um Aspekte der Gleichwertigkeit von Menschen, ihrer jeweiligen Individualität und das gleiche Mitbestimmungsrecht aller Menschen an demokratischen Prozessen geht. Dabei nahmen sie kritisch Stellung zu gängigen Klischees und gesellschaftlichen Tendenzen in Fragen von Mainstream-Denken und Ausgrenzung. Im Sinne eines Lernlabors konnten Prozesse einer Entscheidungsfindung im Kontext von Konsens, Kompromiss und Mehrheitsentscheid nachvollzogen und auftretende Dilemmata beleuchtet werden. Nicht erst am Ausgangsportal, das zum Durchschreiten und damit tatsächlichen Durchbrechen einer Demonstrationslinie von Neonazis einlud, wurde eine entscheidende Alltagsfrage deutlich: Was kann man konkret und persönlich in der Herausforderung von Diskriminierung und Hass gegen Andersartige(s) tun? Denn ein zentraler Erkenntnisgewinn eines solchen Ausstellungsbesuchs besteht auch darin, dass Rassismus und Diskriminierung zu den Problemen der jeweiligen Gesamtgesellschaft gehören. Solche Phänomene entspringen zwar vordergründig extremistischen Gruppen; die Keimzellen solcher Tendenzen und trauriges Wurzelwerk solchen Gedankenguts lassen sich aber immer bestimmten Bereichen unserer Gesellschaft zuordnen. 

Kurzum: Unsere Neuntklässler/innen nutzten dieses Lernfeld der Demokratie für ihr Bekenntnis zum bleibend nötigen Schutz von Menschenrechten. Dies beginnt bereits im sensibel Bleiben für die Wirkung von Sprache auf unser Denken. So kann der AEMR-Anspruch ein Stück mehr Wirklichkeit werden. 

OStR Kober 

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