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England2019Freitagnacht - oder schon Samstag früh? – Es ging los! Das Abenteuer, welches schon seit der 5. Klasse erwartet wurde, sollte beginnen. 19 Stunden Busfahrt mussten wir in Kauf nehmen, um gegen 20 Uhr dann endlich den Boden Eastbournes betreten und erfahren zu können, welche Gesichter eigentlich hinter den Namen steckten, bei denen wir untergebracht waren. Nach diesen vielen und neuen Eindrücken sind wir alle ziemlich schnell in die für uns von den Gastfamilien bereit gestellten Betten gefallen, denn wir alle wussten, dass uns am nächsten Morgen ein Tagesausflug nach London erwarten würde.

Wir wurden schon früh morgens von unseren Gastfamilien mit Lunch Paketen ausgestattet, die uns insbesondere zu dem Dealen mit den unterschiedlichen Sorten der Chipstüten anregten. Dann wurden alle Gruppen an ihren jeweiligen Bushaltestellen abgeholt und von dem treuen Busfahrer Engin, der übrigens im Kontrast zur Malle-Musik im hinteren Teil des Busses gerne Pop-Schnulzen während der Fahrt hörte, nach London gefahren, wo dann Sightseeing auf dem Plan stand. Von der Tower-Bridge, über die Oxford Street bis zum Buckingham-Palace haben wir alles gesehen, bis auf den Big Ben, denn den hat man vor lauter Gerüsten gar nicht mehr gesehen. Auch „the tube“ haben wir an diesem Tag mit all ihren Tücken kennengelernt. Insbesondere als eine Lehrerin, welche uns im Vorhinein mehrmals gewarnt hatte, aufmerksam zu sein und sich nicht vom U-Bahn Verkehr verwirren zu lassen, zusammen mit einer Hand voll Schülern noch in der wegfahrenden Bahn saß, die die restlichen Schüler bereits verlassen hatten. Doch natürlich ist auch dies gut ausgegangen!

Am Montag ging´s dann zum ersten Mal zur Schule in Eastbourne, welche getarnt neben einer Retro-Autowaschanlage lag. Die Optik des Gebäudes, welches nicht den Eindruck eines Schulgebäudes vermittelte, schraubte unsere Erwartungen zunächst einmal hinunter - jedoch wurden wir positiv überrascht. Denn dank den Listenings aus den Englischbüchern erwarteten wir zunächst lispelnde und viel zu schnell sprechende Engländer… aber siehe da, die Lehrerinnen, die uns in Empfang nahmen, waren einwandfrei zu verstehen und noch dazu super freundlich. Gemeinsam sprachen wir in diesen zwei Tagen über alle möglichen Themen und dabei rückten auch die vielen Vorurteile zwischen den verschiedenen Ländern in den Fokus. Anschließend folgte eine Bustour zur Orientierung durch Eastbourne, welche ihr Ende am Beachy Head fand. Schon im Vorhinein hatten wir einiges über diesen Ort erfahren. Aufgrund der Sagen und Theorien, welche die vielen Selbstmorde an diesem Strand erklären sollten, brachten wir dieser eindrucksvollen Landschaft, die  auch die Kulisse für Harry Potter und James Bond war, viel Respekt entgegen.  Ein weiteres Tageshighlight war das Laser-Tag Spielen, welches die Klasse zum Zusammenhalt anregte. 

Am nächsten Tag ging es weiter zu der Stadt, die für eine historisch bedeutungsvolle Schlacht bekannt ist: die Schlacht bei Hastings! Ob man den Überresten dieser in Form einer Ruine auf die Spur gehen wollte, die Natur im angrenzenden Naturschutzgebiet genießen oder die Stadt erkunden wollte, war jedem selbst überlassen. Außerdem ergriffen viele von uns die Chance, zum ersten Mal die traditionellen Fish and Chips zu probieren! 

Ausgiebig Zeit zum Erkunden und Shoppen fanden wir am Mittwoch, den wir nach einem kurzen Halt am East Dean, einem schönen Strand mit Kreidefelsen, in Brighton verbrachten. Zu allererst fuhren wir gemeinsam mit dem verglasten Aussichtsturm von British Airways hoch und verschafften uns einen Überblick über die Stadt, bevor wir uns auf dem Weg zum Royal Pavillon machten, von wo aus wir uns schließlich trennten. Unsere Lehrer empfahlen uns ausdrücklich die Lanes zu erkunden, verwinkelte wunderschöne Gassen, wo übrigens auch nicht selten gute Straßenmusiker zu finden waren. Doch Brighton hatte nicht nur Musik und Kultur zu bieten, sondern auch süße Teeläden und eine große Vielfalt an Geschäften. 

Den krönenden Abschluss unserer Reise bildete am Donnerstag ein erneuter Besuch Londons. Über die Themse ging es mit dem Boot ins Zentrum, von wo aus jeder seinen individuellen Wunsch von London erfüllen konnte. Darunter fiel zum Beispiel Shopping in der Oxford Street, Fahren mit dem London Eye, der Harry Potter Shop in King`s Cross und vieles weitere. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, solange man vier Stunden später wieder am vereinbarten Treffpunkt war - was erstaunlicherweise einwandfrei funktionierte. 

London verabschiedete uns mit einem großartigen Sonnenuntergang, und in der Abenddämmerung traten wir unsere Heimreise an, welche im Vergleich zur Hinfahrt um einiges kürzer war. Um Mitternacht befanden wir uns auf der Fähre nach Frankreich und trafen Freitagvormittag erschöpft, aber glücklich in Amberg ein.

Und so schnell war diese wunderschöne Woche schon vergangen. Nur noch der kleine Souvenir - Big Ben, der gekaufte typische British-Tea und ein Haufen Fotos erinnern an die tolle Reise. Erinnerungen, welche uns so schnell niemand nehmen kann! Erinnerungen, welche alle mit einer langen Busfahrt begannen…. 

Charlotte Häusler, Luzie Hölting 9A

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