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BildMusikalisch kann das Max-Reger-Gymnasium aus dem Vollen schöpfen. So wurden die Beiträge auch beim traditionellen Weihnachtskonzert auf 3 Abende verteilt. Zwei davon fanden im Festsaal des Gymnasiums statt, der dritte im Kongregationssaal. Bei den Abenden im Festsaal galt es, Abschied zu nehmen, sozusagen von 2 Epochen. Zum einen, so formulierte es der Leiter des Gymnasiums, OStD Wolfgang Wolters in seiner Begrüßung, war es das letzte Mal, dass Konzerte im Festsaal stattfinden konnten. Dieser Festsaal, den es an einem Gymnasium in dieser Form in der ganzen Oberpfalz nicht mehr gibt, wird nach den Sanierungsarbeiten nicht mehr existieren. Zum zweiten galt es Abschied zu nehmen von einer verdienten Musikpädagogin, die 25 Jahre prägend die Musikszene im Gymnasium gestaltet hatte. Studiendirektorin Maria Anna Feldmeier-Zeidler verabschiedet sich in den Ruhestand. Ihr Kollege Wolfgang Herrneder fand bewegende Worte zum Abschied: „vor 50 Jahren standen Sie als kleines Mädchen hier als Schülerin auf der Bühne, mit Preisen ausgezeichnet von „Jugend musiziert“ auf regionaler und auf Landesebene. Heute müssen wir Sie verabschieden. So geht mit diesen Konzerten auch eine Epoche zu Ende, die von Ihnen mit viel Herzblut so engagiert geprägt ist“. Vorher hatte Herrneder das Konzert mit dem MRG-Unterstufenchor (sogar mit Knaben besetzt!) eröffnet. Bei drei Stationen aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ aus der Feder des 1954 geborenen Bruno Coulais, legten sich „die jüngsten“ mit viel Engagement, Leidenschaft und rhythmischer Präsenz ins Zeug, von einem Streichquartett unterstützt. Es war der Abend der „kleinen“ Ensembles“ und der Solisten. Franz Schottenheim imponierte mit Geige bei einer Händel-Sonate und Lukas Schöpf (Orgel) mit einer opulent gespielten „Highland Cathedral“. Christina Bader brachte mit geschmeidigem Anschlag Chopin zum Klingen, Alexandra Schwartz präsentierte sich mit dem 2. Satz aus Beethovens „Pathetique“ und Caprice Krämer zelebrierte kraftvoll und mit Power „Russian Prelude“ von Timothy Brown. Mit Tschaikowski´s Nocturne glänzte Jakob Nutz am Kontrabass, Emma Peter brillierte mit ihrer Flöte bei einem Spanischen Tanz von Moszkowski und Lea Gauer brachte ihr Saxophon mit „Aria“ einprägsam zum Klingen. Ein Barocktrio mit Laura Peter, Lisa-Maria Geitner,(beide Geigen) Amrei Beha (super ihr Fagott) und Doris Schwager (Cembalo) überraschte mit einer gelungenen Interpretation einer Händel-Sonate, und den Schluss am Montag bildete das Streichquartett mit Theresa Frauendorfer und Antonia Keppler (beide Geigen) Franz Schottenheim (hier Viola) und Theresa Urban (Cello) die ebenfalls von Händel 2 Sätze einer Sonate richtig schön musizierten, mit deutlichen dynamischen Abstufungen und klugem Zusammenspiel. Am 2. Abend gab es ebenfalls ein vielseitiges ,abwechslungsreiches Programm. Als „Hommage“ an Helmut Walther, einem früheren Lehrer, spielten die Schulstreicher beherzt und mit sichtbarer Freude dessen Hirten-Rondo. „Angels from the Realms of Glory“- damit zeigten Katharina Groß, Anna Rösch (beide Geigen) Klara Krusche ( Cello) und Finn Gebert (Kontrabass) wie ein „Traditionell“ klingen kann. Julian Wolwode zog an der Orgel alle Register seines Könnens (auch die der Orgel) und brachte Mendelssohns-Präludium und Fuge opulent zur Geltung. Einen „Kuckuck“ ließ Julius Täschner am Klavier ganz witzig erklingen, Konstanze und Andreas Frauendorfer (Geige und Klavier) präsentierten sich eindrucksvoll im Duett und als Klaviertrio konnten Theresa Frauendorfer und Antonia Keppler (beide Geigen) mit Lukas Schöpf am Klavier überzeugen. Dass Telemann auch in einer Saxophon-Bearbeitung richtig „klassisch“ klingt, bewiesen Vincent Birner und Doris Schwager. Die schwierigen spieltechnischen Anforderungen J.S.Bach´s Flötensonate schienen bei der Präsentation durch Susanne Hiltl nicht zu existieren. Vivaldi`s bekanntes Violinkonzert a-moll war bei Susanne Merkl in guten Händen. Mozart darf nie fehlen! Im Violinkonzert KV 216 zeigte Laura Peter eine herausragende Leistung mit sehr schönem Ton, toller Virtuosität, souverän in den heiklen Doppelgriffen. Die geballte Leidenschaft, Sentimentalität und Brillanz brachte Felix Stündl (Flöte) im „Russischen Zigeunerlied“ effektvoll zum Klingen. Mit modernen Klängen ging das Dienstag-Konzert zu Ende. Dafür sorgten Fabian Wagner (Klavier) mit „Quiet Blues“ und zusammen mit Julius Täschner am Schlagzeug mit einem originell interpretierten „Take 5“. Das „MRG-Tango-Trio mit Konstanze und Andreas Frauendorfer( Geige und Gitarre) und Theresa Urban (Cello), alle „tango-mäßig“ rot-schwarz gekleidet machte die rhythmischen Besonderheiten des Tango eindrucksvoll klingend, bevor das MRG-Sax-Ensemble mit „Winter Wonderland “ diese ersten Teile der MRG-Weihnachtskonzerte richtig stimmungsvoll abschloss.

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