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Interkultureller Dialog durch die besondere Sprache der Musik

Musik begeistert, Musik entspannt, Musik verbindet nicht nur Menschen unabhängig von Alter, Beruf, Herkunft, sondern sie stellt auch das Bindeglied zwischen den neun europäischen Schulen dar, die in den kommenden drei Jahren bis zum Sommer 2018 gemeinsam das Erasmus+-Projekt „Notes of Europe“ (kurz: NOE) umsetzen wollen. Dazu wurden bei einem ersten Treffen der Teilnehmer im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) Ende November die Projektziele konkretisiert. Auch unserer Schule bieten sich nun vielfältigste Chancen europäischer Zusammenarbeit in den Bereichen Musik und Tanz, Sprachen und Kunst.

 

„Niemand ist eine Insel ganz für sich allein!“ Bereits im Konzept der koordinierenden italienischen Schule kommt das wesentliche Anliegen des Bildungsprogrammes Erasmus+ der Europäischen Union zum Ausdruck: Schulen aller Schularten in der EU sollen projektorientiert zusammenarbeiten und damit das Zusammengehörigkeitsgefühl der Projektteilnehmer über die Projektdauer hinaus festigen. Bei Schülern, Lehrern und der gesamten Schulfamilie vor Ort lässt sich somit das Bewusstsein stärken, ein Teil von Europa nicht nur aufgrund der geographischen Lage oder der Geschichte, sondern auch wegen des gemeinsamen Gedankenguts zu sein. Um darüber in den verschiedenen Fremdsprachen einen Austausch zu ermöglichen, wird die Entwicklung von „multilinguism“, d.h. von Vielsprachigkeit vorangetrieben, sodass die beteiligten Schüler einen Grundwortschatz der einzelnen Sprachen erwerben und insbesondere ihre Englischkenntnisse während der Auslandsaufenthalte verbessern. Schon Johann Wolfgang von Goethe erkannte die Bedeutung, Vorurteile abzubauen und sich seiner eigenen Identität bewusst zu werden: „Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“

 Ein wichtiges Projektziel stellt darüber hinaus der Aufbau eines Netzwerkes musischer Gymnasien, Musikschulen und Konservatorien dar, das auch nach dem Projektende im August 2018 weiterhin bestehen, erweitert und gepflegt werden soll.

Erste Kontakte zwischen Vertretern der Schulen wurden nun beim eigentlichen Startschuss des Projekts in Sibiu/ Siebenbürgen – auch bekannt als „Hermannstadt“ mit einer (ehemals) jahrhundertelangen Prägung durch ansässige Sachsen – geknüpft. Die Altstadt der ehemaligen europäischen Kulturhauptstadt zog die drei angereisten Lehrkräfte unserer Schule in ihren Bann. Neben einem ersten Kennenlernen der verschiedenen europäischen Schulen diente das Treffen auch dazu, Rahmenbedingungen für die Auslandsaufenthalte festzulegen. So dürfen neben mehreren Lehrern jeweils auch vier bis sechs Schüler jeder Schule teilnehmen. Am jeweiligen Ort werden sie in Workshops Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen vorbereiten und ihr Können bei Auftritten schulübergreifender Orchester und Chöre zeigen.

 Höhe- und Schlusspunkt der Aktivitäten wird das erste Erasmus+ -Musik- Festival im Mai 2018 im italienischen Parabita bilden. In dessen Verlauf präsentieren die Schüler auch weitere Ergebnisse ihres dreijährigen transnationalen Arbeitens wie z. B. eine historische Musiksammlung. 

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