Abenteuerliche Exkursion der fünften Jahrgangsstufe in den Urwald

Geschrieben von Veronika Frenzel.

Zur Vertiefung und Veranschaulichung des Unterrichtstoffs sind alle fünften Klassen in Begleitung ihrer jeweiligen Geographielehrerinnen (Frau StRin Paul, Frau StRefin Häusler, Frau OStRin Frenzel) am 08. Juni in den Nationalpark Bayerischer Wald gefahren. In dieser Jahrgangsstufe ist eine Exkursion verpflichtend. Da die deutschen Mittelgebirge und der Bayerische Nationalpark Thema in dieser Jahrgangsstufe sind, lag es auf der Hand, den Unterrichtsstoff vor Ort kennenzulernen.  Das Gebiet ist mit seiner ursprünglichen Natur nicht nur ein idealer Ort für unvergessliche Naturerlebnisse, sondern auch ein einmaliger Lernort. „Natur Natur sein lassen  lautet die Philosophie dieses Projekts und in der Tat, nirgendwo sonst zwischen Atlantik und Ural dürfen sich die Wälder, Moore, Bergbäche und Seen auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einer einmaligen wilden Waldlandschaft entwickeln“ (Verwaltung Bayerischer Nationalpark).

W-Seminar Geographie auf touristischen Pfaden

Geschrieben von Veronika Frenzel, Fotos: Felix Scharl.

 Die Wurzeln und Wege des Tourismus an einem konkreten Beispiel in fast unmittelbarer Nachbarschaft in einer dreitägigen Exkursion zu erforschen, war Ziel des W-Seminars Geographie „Erholungsräume in Deutschland“ am MRG unter der Leitung von Oberstudienrätin Veronika Frenzel. Der Bayerische Wald, ein nach dem Niedergang der Glasindustrie von der Abwanderung stark betroffener Raum, investiert in zunehmendem Maß in diesen boomenden Wirtschaftszweig. Die Glasindustrie, die diesen Raum geprägt hat, bietet dafür durchaus einen fruchtbaren Boden, wovon sich die Schüler bei dem Besuch der Joska-Kristallglas-Manufaktur überzeugen konnten. Hier hat man die sinkende Nachfrage nach den leicht zerbrechlichen Produkten durch einen Erlebnispark aufgefangen.

„Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt“ (Herbert Grönemeyer „Bochum“)

Geschrieben von Veronika Frenzel.

 Das Ruhrgebiet ist im allgemeinen Bewusstsein eine wenig attraktive Region, die sich nicht unbedingt als touristisches Ziel anbietet, allerdings völlig zu Unrecht. Dieser unterschätzte Industrieraum ist nämlich eigentlich eines der spannendsten Gebiete der Bundesrepublik. Das sollten die Schüler und Schülerinnen des Geographie-W-Seminars „Industrieräume in Deutschland“ des Max-Reger-Gymnasiums  unter der Leitung von OStRin Veronika Frenzel nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis kennen lernen. Aufgrund des Rohstoffs Kohle war hier in einem ursprünglich agrarisch bestimmten Raum die zeitweise größte Industrie- und Menschenagglomeration Europas entstanden und zwar eben wegen des florierenden Bergbaus und der daran sich anschließenden Stahlverhüttung und-verarbeitung. Allerdings hat dieser Bereich seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Verdrängung der Kohle als Energieträger und Rohstoff für die chemische Industrie durch Erdöl und durch die Krisen in der hier ansässigen Stahlproduktion massive Probleme. Hohe Arbeitslosigkeit und in der Folge davon eine immense Abwanderung haben jahrelang diesen Raum geprägt.