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Europäische Delegationen zu Gast am Max-Reger-Gymnasium

Ein auffälliges Farbenspiel mit wehenden Fahnen der teilnehmenden Länder am Haupteingang, ein vielfältiges Sprachengewirr zwischen Gästen und Gastgebern im Gebäude und überall ein Hauch von weiter Welt und lokalem Augenschmaus: Das Max-Reger-Gymnasium präsentierte sich beim Besuch von Lehrkräften aus acht europäischen Ländern im Rahmen des Erasmus+-Projektes „Notes of Europe“ in seiner ganzen ästhetischen Bandbreite…

 Schon zur Eröffnungsfeier der Tagung – federführend organisiert von StDin Hendlmeier und StRin Rotheigner – wurde die Spannweite der Eindrücke zwischen internationaler Begegnung und bayerischer Prägung sichtbar: Neben der Bayernhymne brachte der Unterstufenchor unter der Leitung von StD Herrneder auch Europas „Ode an die Freude“ und die offizielle NOE-Hymne zu Gehör. Diese gab inhaltlich den Takt vor, wenn in ihrer Textfassung aus der Feder von MRG-Schülern die völkerverbindende Wirkung der Musik und damit das Verstehen jenseits trennender Sprachbarrieren besungen werden. Daran schloss auch die Rede des gastgebenden Schulleiters OStD Wolfgang Wolters an, der in Zeiten von Abschottung und Nationalismen auf der Ebene der EU-Politik insbesondere das konkrete multinationale Miteinander vor Ort hervorhob. Direkte Begegnungen geben seiner Meinung nach dem abstrakten Gebilde jeweils ein individuelles Gesicht und ermöglichen echte Gespräche statt inhaltsleerer Worthülsen im Reden übereinander. Um den europäischen Gästen die Kommunikation auf bayerischem Boden zu erleichtern, informierten Schüler/innen der Klasse 9c in bayerischer Tracht und ganz im Stil professionellen Sprachunterrichts über Begriffe der bayerischen Alltagskultur. Ergänzend dazu betonte die 9c in ihrem Vergleich zwischen einseitigen Positionen zum Sinn der EU und dezidiert formulierten positiven Eindrücken von der europäischen Einheit aus jugendlicher Sicht die Wichtigkeit einer gelebten Willkommenskultur. Wie diese im Spiegel des Max-Reger-Gymnasiums aussieht, zeigte das filmische Ergebnis eines P-Seminars unter dem Motto „MRG tanzt“. Nach der Präsentation von ersten fotografischen Eindrücken der Stadt Amberg und Rhythmen einer auftretenden Squaredance-Gruppe schloss sich ein kulinarischer Willkommensgruß an: Beim Weißwurstfrühstück konnten sich die Gäste bayerische Schmankerl auf der Zunge zergehen lassen, während sie den zünftigen handgemachten Akkordeon-Klängen lauschten oder sich gar zum Schwingen des Tanzbeines animieren ließen. Von dieser beschwingt-fröhlichen Atmosphäre war auch der Empfang im kleinen Rathaussaal durch denBürgermeister der Stadt Amberg, Martin Preuß, bestimmt. Bei aller Begeisterung für die Errungenschaften vergangener Jahrzehnte im Geiste des europäischen Einigungsprozesses schlug Preuß auch nachdenkliche Töne an: Nur durch den zwischenmenschlichen Respekt vor den Lebensleistungen in den jeweiligen europäischen Ländern könne das Haus Europas angesichts gegenwärtiger Herausforderungen auf Zukunft hin neu gestaltet werden. Dass Austauschprogramme wie Erasmus+ dafür einen erheblichen Beitrag leisten, steht für Preuß deshalb auch außer Frage. Außerdem stellte Preuß in seinen Begrüßungsworten Amberg – nachgewiesen in einem jüngst erschienenen Ranking – als l(i)ebenswerteste Stadt Deutschlands vor. Davon konnten sich die Besuchsdelegationen im Rahmen einer Stadtführung durch Stadtheimatpflegerin Beate Wolters auch selbst überzeugen: Ob auf den Spuren bürgerlicher Prachtentfaltung oder an den markanten Erkennungszeichen unserer Stadt: Dem Charme Ambergs konnte sich keiner der Gäste entziehen, was beim abendlichen Ausklingen des Tages auch für Ambergs Bierkultur gelten sollte.

Der Wissenschaftsstandort Amberg stand in Form einer Besichtigung des Medienlehrstuhls von Prof. Kock an der OTH Amberg-Weiden ebenso auf dem Programm. Man nahm dort die Vielfalt technischer Möglichkeiten von einer Hochleistungskamera im Fernsehstudio bis hin zu variantenreichen Mischpultreglern  für die Erzeugung musikalischer Klangerlebnisse in Augenschein. Die Bedeutung der schon einige Jahre währenden Kooperation zwischen OTH und MRG für die studien- und auch praxisbezogene Weichenstellung der Schüler/innen war damit mehr als eindrücklich. Wohin eine solch herausragende Förderung im besten Falle führen kann, zeigten Schüler-Präsentationen zum Thema „Europäische Musiker“. Überhaupt schmückten durchgehend Reflexionsergebnisse zu Geschichte und Geografie Europas in facettenreicher künstlerischer Form die Aula des MRG.

Mit einem anspruchsvollen kurzweiligen Konzert begeisterten Orchester, Chor und verschiedene Instrumentalensembles des MRG die Zuhörer im vollbesetzten Kongregationssaal. Dabei wurden nicht nur das große Repertoire an musischem Talent und die treffende Stückauswahl als Referenz an die europäischen Gäste hörbar, sondern gerade auch die Freude der Heranwachsenden am Musizieren war sichtbar; stehende Ovationen des europäischen wie hiesigen Publikums waren der Lohn für den persönlichen Einsatz in vielen Zusatzproben unter der Gesamtverantwortung von StDin Maria-Anna Feldmeier-Zeidler.

Einen weiteren Akzent der ästhetischen Vielfalt setzte die Theatergruppe der Oberstufe am MRG, die  einen Kurzausschnitt aus dem aktuell erarbeiteten Stück „Stolz und Vorurteil“ im Stadttheater auf die Bühne brachte. Dessen geschichtliche Entwicklung und gegenwärtige Ausstattung wurden bei der anschließenden Führung beleuchtet.

Dass die Folgen von politischen Umwälzungen und kriegerischen Auseinandersetzungen indirekt auch das „Notes of Europe“-Projekt betreffen, nahmen die Delegationen in ihren Arbeitssitzungen in den Blick: Nach der Absage des Treffens in der Türkei aufgrund des Syrien-Konflikts galt es, eine Neustrukturierung der ausstehenden Zusammenkünfte in Litauen, Estland, Großbritannien und Italien vorzunehmen. Neben der Präsentation von Zwischenergebnissen vereinbarten die teilnehmenden Schulen auch weitere konkrete Handlungsschritte auf dem Weg zu einem langfristigen Netzwerk. Diese Zukunftsperspektiven wurden zum Ende der Tagung symbolisch unterstrichen mit dem gemeinsamen Blick über Amberg auf der Aussichtsplattform des Maria-Hilf-Berges. Hatte man sich dort erst den Wind um die Nase wehen lassen, so genoss man schließlich den Biss in die traditionellen Berg-Windbeutel.

>>> Fotografische Eindrücke vom Treffen in der Galerie <<<

 

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